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Donnerstag, 10. Mai,
16.00 - 17.00 Uhr
Anmeldung ab 12. April
Veranstaltungsort:
Filmakademie Baden-Württemberg,
Kino Caligari, Seestraße, 71638 Ludwigsburg
Anfahrtsbeschreibung und Gebäudeplan
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"Kribbelt’s im Kopf? Warum spricht Werbung uns an oder lässt uns kalt?"
Die Vorlesung soll Kinder für Werbung sensibilisieren und sie zu Entscheidungsträgern machen, ob in ihren Augen eine Werbung kreativ oder rein plakativ ist. Dabei nehmen die Kinder verschiedenste Formate von Print bis Kinospots unter die Lupe.
Welche psychologischen Tricks und kreativen Werkzeuge verwenden Werbefilmer um ihre Ideen in die Köpfe der Kunden zu bringen und Gefühle zu wecken? Sie benutzen hierfür sogenannte „Kreativtools“. Die Kinder lernen anhand der Beispiele unterschiedliche Kreativtools kennen, die in der Werbung verwendet werden. Diese Tools werden die Kinder abschließend in einer Gruppenarbeit selbst anwenden.
Zum Dozent: Andreas Bruns (Filmakademie Baden-Württemberg)

Andreas Bruns ist Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg, an der er sein Studium zum Diplom-Produzenten mit den Schwerpunkten „interaktive Medien“ und „Werbe- und Animationsfilm“ abschloss. Zusätzlich arbeitet er als freier Medienpädagoge an Schulen und im Kinderfilmhaus Ludwigsburg.
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Donnerstag, 14. Juni,
16.00 - 17.00 Uhr
Anmeldung ab 16. Mai
Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Hörsaal 1.101
Reutteallee 46, 71634 Ludwigsburg
Anfahrtsbeschreibung
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"Der Knallfrosch und seine rechtlichen Folgen"
Jeder kennt die Verlockung den Jahreswechsel mit Feuerwerk und Knallkörpern einzuläuten. Schnell kann jedoch auch etwas passieren, was man so nicht wollte. Der
Knallfrosch kann nicht nur laut knallen, sondern wenn man nicht aufpasst auch einen Brand auslösen. Der dadurch entstehende Schaden kann beträchtlich sein. Schnell
stellt sich dann die Frage, wer für den Schaden aufzukommen hat.
Haftet der Jugendliche dafür? Muss er möglicherweise sein Leben lang diesen Schadensersatz abstottern? Haften die Eltern aufgrund der Verletzung ihrer
Aufsichtspflicht ? Bezahlt vielleicht eine Haftpflichtversicherung? Solche und viele weitere Fragen stellen sich im Zusammenhang mit solchen Unfällen. Im Rahmen der Kinderuni-Vorlesung möchte Professor Michael Grau darauf Antworten geben und einen Überblick über die rechtliche Verantwortlichkeit von Kindern und Jugendlichen verschaffen.
Zum Dozent: Prof. Michael Grau (Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg)

Prof. Michael Grau ist hauptamtlicher Professor an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. Seine Lehrgebiete umfassen das Privat- und
Immobilienrecht.
Literatur:
- Jörn Eckert: Wenn Kinder Schaden anrichten – Die Pflicht zur Beaufsichtigung Minderjähriger und Behinderten im Elternhaus, Schule, Heim und Kindergarten Beck
Rechtsberater im dtv Band 5290
- Simon Hundmeyer: Recht für Erzieher; TR Verlagsunion
- Johannes Münder: Beratung, Betreuung, Erziehung und Recht – Handbuch für Lehre und Praxis, Votum Verlag
- Udo Sahlinger: Aufsichtspflicht und Haftung in der Kinder- und Jugendarbeit, Votum Verlag
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Donnerstag, 12. Juli,
16.00 - 17.00 Uhr
Anmeldung ab 14. Juni
Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Hörsaal 1.101
Reutteallee 46, 71634 Ludwigsburg
Anfahrtsbeschreibung
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„Wer ist schon normal?! - Inklusion oder gemeinsam lernen, weil wir alle verschieden sind.“
Wer kennt ihn nicht, diesen meist von verärgerten Erwachsenen gemachten Ausruf? Ja, irgendwie sollten wir alle „normal“ sein, irgendwie sind wir aber alle auch etwas
ganz besonderes. Ob wilde Kerle oder noch wildere Hühner: Sind alle verschieden – und trotzdem normal? Und eigentlich ist das sehr gut so, mit der Verschiedenheit,
dass also jeder der ist, der er oder sie ist. Wer bestimmt eigentlich, was normal ist? Und wie würde z.B. eine Schule aussehen, die nicht danach fragt, was „normal“ ist,
sondern danach, was jedes Kind für sich braucht?
Zu den Dozenten: Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik und Peter Hudelmaier-Mätzke (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)
 
Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik ist Professorin in der Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Sie hat mehrere Jahre an einer Grundschule
in Berlin gearbeitet, an der auch Kinder mit einer Behinderung oder Benachteiligung integrativ unterrichtet wurden. Dort hat sie die Erfahrung machen können, dass jedes
Kind irgendwo Stärken hat aber auch manchmal Unterstützung beim Lernen oder anderen Aufgaben benötigt. Sie macht sich stark für eine Schule an der Kinder nicht
"Sitzen bleiben" oder an "andere Schulen verwiesen werden" und an der es in den Klassen mehrere LehrerInnen gibt, die jedes Kind beim Lernen fördern.
Peter Hudelmaier-Mätzke ist seit 5 Jahren Dozent an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Er war vorher Grund- und Hauptschullehrer und Sonderschullehrer in
unterschiedlichsten Schularten im In- und Ausland. Durch seine Arbeit in Integrationsklassen und an einer Schule in Chile kennt er sich aus mit dem Lernen von
unterschiedlichsten Menschen. Er hätte gerne eine Schule, wo alle Kinder gemeinsam lernen dürfen. Er wünscht sich keine Schule, in der es darum geht, wer schneller,
besser und klüger ist. Vielmehr träumt er von einer Schule, in der jeder in seinem Tempo das lernen darf, was er lernen kann.
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Donnerstag, 11. Oktober,
16.00 - 17.00 Uhr
Anmeldung ab 13. September
Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Hörsaal 1.101
Reutteallee 46, 71634 Ludwigsburg
Anfahrtsbeschreibung
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Die "un)heiligen Spiele" von Olympia – Gab es bei den olympischen Spielen der "alten Griechen" schon Doping und Betrug?
Wer heute bei den olympischen Spielen eine Medaille gewinnt, steht häufig in Verdacht, dabei betrogen zu haben. Doping und Betrug sind bei den Spielen der Neuzeit vielleicht nicht die Regel, aber auch keine seltene Ausnahme. Den ‚alten Griechen’ galten die Spiele in Olympia als heilig. Der sportliche Wettkampf wurde als Dienst an den Göttern verstanden. Doch ging deshalb alles mit rechten Dingen zu? Schließlich wurden die lorbeergekrönten olympischen Sieger auch damals schon als Sportstars gefeiert, die reich entlohnt wurden. Auch für die Heimatstädte der Sieger bedeutete ein olympischer Lorbeer einen großen Imagegewinn. Wurde deshalb schon vor über 2000 Jahren geschummelt?
Der Vortrag wird diese Fragen anhand von ausgewählten Bildern wie Texten untersuchen und dabei versuchen, diese mit den Kindern gemeinsam zu deuten.
Zum Dozent: Prof. Dr. Tobias Arand (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)

Tobias Arand wurde 1967 in Duisburg geboren, verbrachte seine Schulzeit in Wesel a/Rh. und studierte ab dem Wintersemester 1989/90 die Fächer Geschichte und
Deutsch für das Lehramt (Sekundarstufe I und II) an der WWU Münster. Nach dem I. Staatsexamen (12/1995) an der WWU Münster und dem II. Staatsexamen (12/1997) am
Studienseminar Recklinghausen, promovierte er mit einem althistorischen Thema.
Seit September 2009 ist er Professor für Geschichte und ihre Didaktik an die PH Ludwigsburg und im Schuljahr 2009/10 zudem mit 6 Wochenstunden Geschichtslehrer
an der Elly-Heuss-Knapp Realschule Ludwigsburg.
Er interessiert sich besonders für
- Fachdidaktik
- Probleme der antiken Geschichtsschreibung
- Regionalgeschichte
- Museumsgeschichte - Historische Lernorte
- Geschichtskultur, insbesondere des Krieges
- Geschichte der Geschichtsdidaktik.
Publikationen (iAuswahl):
- Das schmähliche Ende. Der Tod des schlechten Kaisers und seine literarische Gestaltung in der römischen Historiographie. Frankfurt am
Main/Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien 2002 (= Prismata 13)
- Freigelassene, Haudegen und Sklavenseelen als Kaiser? Das Thema des sozialen Aufstiegs in die höchsten Machtbereiche als Elemente der literarischen Bewertung in
der Historia Augusta, in: Laverna 14 (2003), S. 122-145
- Caligula, 24. Januar 41 n. Chr., in: Politische Morde, hrsg. von Michael Sommer, Darmstadt 2005. S. 64-72
- Die Alte Geschichte und ihre Rolle im nationalsozialistischen Geschichtsunterricht - Das Beispiel der Schulbuchreihe 'Volkwerden der Deutschen',
in: Geschichte für heute, Heft 2 (2009). S. 40-54
Literatur
- Günther, Rosemarie: Olympia. Kult und Spiele in der Antike. Darmstadt 2004
- Weeber, Karl-Wilhelm: Die unheiligen Spiele. Das antike Olympia zwischen Legende und Wirklichkeit. Düsseldorf 2000
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Donnerstag, 8. November,
16.00 - 17.00 Uhr
Anmeldung ab 11. Oktober
Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Hörsaal 1.101
Reutteallee 46, 71634 Ludwigsburg
Anfahrtsbeschreibung
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"Wie verbringen Tiere den Winter?"
Viele Tiere müssen sich im Winter bei uns in Mitteleuropa vor den Auswirkungen der tiefen Temperaturen schützen. Manche Tiere suchen sich eine geschützte Behausung
und kommen nur von Zeit zu Zeit heraus, um Nahrung zu suchen. Andere suchen sich ebenfalls ein Versteck, in dem die Temperaturen nicht unter den Gefrierpunkt fallen
und reduzieren ihren Stoffwechsel. Damit sparen sie die knappen Energiereserven. Wieder andere Tiere verlassen einfach die kalten Regionen und überwintern in
beispielsweise in Afrika.
In dieser Veranstaltung werden die Überwinterungsformen der Tiere betrachtet und die naturwissenschaftlichen Grundlagen anschaulich und lebensnah näher erforscht.
Zum Dozent: Prof. Dr. Steffen Schaal (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)

Prof. Dr. Steffen Schaal ist Dozent für Biologie und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Dabei beschäftigt er sich unter anderem mit Fragen zur
Gesundheitsbildung und –förderung, mit fächerübergreifendem und naturwissenschaftlichem Lernen und mit Medien im Biologieunterricht.
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Donnerstag, 13. Dezember,
16.00 - 17.00 Uhr
Anmeldung ab 15. November
Veranstaltungsort:
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Hörsaal 1.101
Reutteallee 46, 71634 Ludwigsburg
Anfahrtsbeschreibung
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" Brauchen wir Gesetze – warum eigentlich?“
Diese Kinderuni-Vorlesung wird über die Rolle von Gesetzen für das Zusammenleben von Menschen erzählen. Was wäre denn in Deutschland los, wenn jede/r tun könnte, was er/sie machen will? Wie wäre das Leben auf der anderen Seite, wenn es noch viel mehr Gesetze gäbe als jetzt bei uns üblich?
Als Bundesjustizministerin hat die Rednerin selbst Gesetze entwickelt und deren Umsetzung begleitet. In dem Vortrag werden daher sicher auch politische Spielregeln erklärt.
Zur Dozentin: Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (Bundesministerin a. D.)

Die Rechtsanwältin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Tübingen. Nach dem Abitur studierte sie Rechts- und Politikwissenschaft in Tübingen und Berlin, engagierte sich dort im ASTA und trat 1965 in die SPD ein. Nach Examen und Heirat in Tübingen war sie SPD- Kreisvorsitzende und Mitglied des SPD – Landesvorstands und wurde 1972 in den Deutschen Bundestag gewählt, dessen Mitglied sie bis 2009 war. Sie war u.a. stv. SPD- Bundesvorsitzende und Bundesjustizministerin, sowie Mitglied der Parl. Versammlung des Europarates. Zu Ihren Arbeitsschwerpunkten gehören seit Jahren Menschenrechte, Frauenrechte und Kinderrechte, sowie Völkerrecht und globale Fragen. Seit über 20 Jahren lehrt sie als Honorarprofessuren an der Freien Universität Berlin und der Tongjji – Universität Shanghai; Im WS 2011/12 lehrte sie im Rahmen der Paul-Hemmerle – Stiftungsprofessorin an der RWTH Aachen; seit 2011 ist sie auch Honorarprofessorin der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.
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