Modellprojekte
Seit dem Start des Programmes wurden insgesamt 28 Modellprojekte durch kommunale wie auch freie Träger umgesetzt. Der Bewilligungszeitraum für die Förderung endete zum 31.12.2010. Dennoch konnte ein großer Teil der nachfolgenden Projekte langfristig gesichert werden:
Teils werden sie unter städtischer Regie und Finanzierung weitergeführt, teils ist ihre Fortsetzung über andere Förderungen oder über Vereinbarungen mit freien Trägern gesichert. Neben den zahlreichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen leisten die Modellvorhaben damit einen wichtigen Beitrag für die Integration, für Bildungs- und Betreuungsangebote sowie für das Zusammenleben im Stadtteil.
- KiFa - Kinder- und Familienbildung in Ludwigsburg: Elternbildungskurse, Erzieherqualifikationen und Krabbelgruppen
- Frühkindliche Förderung: gezielten Unterstützung von Kindern mit Förderbedarf durch eine Heilpädagogin im Kinder- und Familienzentrum/MGH
- Oase: ein Projekt der Schulsozialarbeit an der Eichendorff-Grundschule im Stadtteil
- Mobile Erziehungs- und Sozialberatung: niederschwelliges Hilfeangebot vor Ort im Kinder- und Familienzentrum/MGH
- Rund-ums-Haus-Service: Hilfen in und um den Haushalt verbunden mit der Wiedereinstiegschance in die Berufstätigkeit für Langzeitarbeitslose
- Tafelladen: Verortung eines Tafelladens im Stadtteil
- Stadtteilzeitung: mit "Aktiv vor Ort" wird aktuell aus den Projekten und dem aktuellen Stand der "Sozialen Stadt" berichtet
- Fit for life: Lebensberatung von und für Jugendliche. Jugendliche aus dem Stadtteil vermitteln Kindern den Spaß am Sport und Fairness
- Evaluation: Berichte vor Stadtteilausschuss und Gemeinderat sowie die wissenschaftliche Überprüfung des Erfolges oder Korrekturbedarfs
- Loko-Lokales Konfliktmanagement: Streitschlichter aus der Nachbarschaft vermitteln im Interesse gegenseitiger Toleranz und Akzeptanz
- Bürgerfest: das zentrale Ereignis im Stadtteil. Ein Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohnern, Jung und Alt.
- Schultheaterprojekt "Petunien": Schülerinnen und Schüler stehen auf "den Brettern, die die Welt bedeuten"
- Fit in den Tag- das gesunde Schulfrühstück: ist Bildung-Ernährung-Gesundheit
- "Traumgeschichten": ein Theaterprojekt in dem Träume spielerisch Wirklichkeit werden
- Chorprojekt und Konzertkultur: ein neu gegründeter Chor aus dem Stadtteil vermittelt musikalische Klänge und Konzertfreuden
- Heilpädagogisches Voltigieren: die Kinder der Grundschule und des Kinder- und Familienzentrums/MGH nutzen dieses Angebot rege
- Büchertauschbörse: Alt gegen Neu, Gelesen gegen Gelesen, jeder kann mit jedem tauschen
- STUPS-Selbstbehauptungskurs: ich bin ein Kind und vielleicht noch klein, aber ICH bin ICH
- Kids- weg von der Straße: Sport ist kameradschaftlich, fair, international
- Musik und Bewegung-Rhythmik für Kinder: die Eichendorff-Grundschule hat Musik in ihren Klassenräumen
- Digitales Geschichtenerzählen: jeder Mensch hat seine eigenen Geschichte und die ist es wert zu hören
- Multinationalitätentheater: jede Nation hat ihre eigene Kultur und alle zusammen sind multikulturell
- Minibibliotheken: "Lesen bildet" und damit kann man nicht früh genug anfangen. Kinderbibliotheken in allen Kitas im Stadtteil.
- Patenmodell Integration: Patenschaften zwischen deutschen und Migrantenfamilien zum besseren gegenseitigen Kennenlernen
- Niederschwelliger Sprachkurs: "Mama lernt Deutsch" als Einstieg/Zugang in die Gesellschaft, Nachbarschaft, Schule und Beruf
- Service vor Ort- Angebot für Senioren: unterstützen, beraten, da sein, das ist die Aufgabe, die sich das Projekt gestellt hat
- Mittagstisch: dreimal wöchentlich ein kostengünstiges Mittagessen für jedermann
Das Projekt verfolgt das Ziel, kostengünstiges und ausgewogenes Mittagessen an drei Wochentagen anzubieten. Als Mitarbeiterinnen bei der Essensausgabe, Planung und Umsetzung haben Frauen die Möglichkeit, sich für ihren Wiedereinstieg in den Beruf zu qualifizieren. - Skulpturenprojekt: Bewohnerinnen und Bewohner gestalten ihre Stadtteilkunst. Gedacht war eine Wand von 2 x 2 m auf der die Kunstobjekte angebracht werden. Herausgekommen sind 88! Die Begeisterung in der Bevölkerung war überwältigend. Jund und alt sowie alle im Stadtteil vertretenen nationen haben sich beteiligt. Jetzt ist geplant, eine ganze Wand im Neubau des Mehrgenerationenhauses (2011) zu gestalten.
Kontakt
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung
Europa und Energie
Wilhelmstraße 1
71638 Ludwigsburg
Telefon: 07141 / 9 10-25 70
Fax: 07141 / 9 10-30 99
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