Soziale Stadt 2000 - 2008

Mit der Sozialen Stadt konnten Wohn- und Lebensbedingungen verbessert werden

In den neun Jahren Soziale Stadt konnte in Eglosheim vieles bewegt werden. Mit einer Vielzahl an Projekten ist es gelungen, die Wohn- und Lebensbedingungen erheblich zu verbessern. Deutlich sichtbar sind die baulichen Veränderungen wie beispielsweise das neue Sport- und Kulturzentrum mit dem Bürgertreff in zentraler Lage in der Hirschbergsiedlung, das Wohn- und Geschäftshaus in der Hirschbergstraße und das Jugendcafé im Bereich Kreuzäcker oder die Sanierung mehrerer Spielplätze.

Projekte im sozialen Bereich haben zu spürbaren Verbesserungen geführt. Es sind Lern- und Qualifizierungsmöglichkeiten entstanden.

Der Mittagstisch, der sich in neuen Räumlichkeiten zu einem Bürgertreff weiterentwickelt hat, bietet eine günstige, gesunde und warme Mahlzeit für alle Eglosheimer. Man kann anderen Menschen begegnen, Kontakte knüpfen und es gelingt über den Mittagstisch, Frauen beruflich weiter zu qualifizieren. Eine Vielzahl weiterer Projekte hat dazu beigetragen, dass Lerngelegenheiten für Menschen in ganz verschiedenen Lebenssituationen entstanden sind, Menschen in sozial schwierigen Verhältnissen bei der Alltagsbewältigung unterstützt werden, Jugendliche und arbeitslose Menschen auf dem Weg in Arbeit Orientierung und Qualifizierung erhalten. Dies trägt zu einer Verbesserung der Lebenschancen bei. Auch das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Gruppen hat sich positiv verändert.

Unterstützung durch externe Partner vor Ort

Zur Umsetzung des Projektes wurde die Stadt Ludwigsburg von Beginn der vorbereitenden Untersuchungen an und während der gesamten Laufzeit der Maßnahme von zwei Partnern unterstützt: im formellen Verfahren und im investiven Bereich durch die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH sowie im sozialwissenschaftlichen Bereich und der Bürgerbeteiligung durch das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber+Partner (Stuttgart/Berlin). Während der ganzen Projektlaufzeit standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als feste Ansprechpartner im Infozentrum zur Verfügung und haben das Projekt mit großem Engagement begleitet und voran gebracht.

Bürgerinnen und Bürger wurden direkt beteiligt

Ein wichtiges Ziel war die direkte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am Entwicklungsprozess. Dies gelang zum einen durch öffentliche Veranstaltungen und die Präsenz in den Medien, zum anderen durch konkrete Beteiligungsverfahren wie die drei Zukunftswerkstätten und daraus entstandene Arbeitskreise, die Mitmachaktionen zur Umgestaltung des Spielplatzes Rosenackerweg oder die vielen Projekte im Rahmen des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke".

Mit viel Engagement haben die Bürgerinnen und Bürger dazu beigetragen, den Stadtteil voranzubringen. Es sind Strukturen und Netzwerke entstanden, die das bürgerschaftliche Engagement und die Stadtteilentwicklung auch nach Ende der Sozialen Stadt weiter tragen.

Ein zentrales Anliegen ist es deshalb, den Stadtteil kontinuierlich weiter zu entwickeln. Hier sieht sich die Stadtverwaltung auch weiter in der Verantwortung. Als Chance dafür steht der Stadtentwicklungsplan (STEP), der alle Ziele und Maßnahmen abbilden soll.

Sanierungsgebiete in Eglosheim (356,3 KiB)

Pläne

Übersichtsplan über die Sanierungsgebiete (356,3 KiB)

Maßnahmenplan (473,3 KiB)

Maßnahmenplan Gebäude (434,4 KiB)

Modernisierungsmaßnahmen (432,8 KiB)

Broschüren

Abschlußdokumentation Projekte im Rahmen der Sanierungsmaßnahme (2,597 MiB)

Überblick über die Sanierungsmaßnahmen (2,144 MiB)

Wir in Eglosheim 2008 (1,534 MiB)

Stadtteilentwicklungsplan (STEP) Eglosheim


 

 

 

Kontakt

Stadtteilbeauftragte Eglosheim
Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und Soziales
Sandra Sperzel
Obere Marktstraße 1
71634 Ludwigsburg

Telefon: 07141 910-2368
s.sperzel@ludwigsburg.de

Stadtteilbüro und Stadtteilzentrum Eglosheim
Jeanette Wern
Karl-Massa-Straße 3
71634 Ludwigsburg

Telefon: 07141 33448
stadtteilbuero.eglosheim@gmx.de