Weichen für Grundschul-Zusammenlegung gestellt

Ausschuss empfiehlt Fusion von Anton-Bruckner- und Pestalozzischule

Auf dem Innenstadtcampus wird es wohl bald nur noch eine Grundschule geben: Der Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales hat sich für eine Zusammenlegung von Anton-Bruckner- und Pestalozzischule ausgesprochen. Das vorgeschlagene Konzept lässt den Eltern Wahlmöglichkeiten bei der Betreuung ihrer Kinder.

Pestalozzischule (links) und Anton-Bruckner-Schule: Eine Zusammenlegung ist wahrscheinlich. (Foto: Benjamin Stollenberg)

Die Empfehlung des Ausschusses für Bildung, Sport und Soziales (BSS) ist eindeutig: Einstimmig votierten die Stadträte dafür, die Anton-Bruckner- und die Pestalozzischule zu fusionieren. Endgültig wird der Gemeinderat Ende September entscheiden.

Diskussionen über eine Zusammenlegung der Schulen gibt es seit dem Jahr 2008. Aktuell wurde das Thema jetzt wieder, weil der Rektor der Anton-Bruckner-Schule Peter Kornher in diesem Sommer in den Ruhestand geht.

Betrieb an Pestalozzischule läuft aus

Schulen, Stadt und staatliches Schulamt haben ein Rahmenkonzept für den Grundschulcampus entwickelt. Es sieht vor, dass die Pestalozzischule ab dem Schuljahr 2018/19 keine neuen Schülerinnen und Schüler mehr aufnimmt. Die vorhandenen Klassen laufen wie bisher im offenen Ganztag weiter, für sie gilt Bestandsschutz. Die Anton-Bruckner-Schule – bislang eine gebundene Ganztagsschule – wird ab dem Jahr 2018/19 zu einer teilgebundenen Ganztagsschule.

Das heißt, es wird sowohl Klassen geben, die ganztägig unterrichtet werden als auch Klassen, die nur halbtags Unterricht haben und ergänzend eine Betreuung erhalten. „Dies entspricht dem aktuellen Bedarf“, erklärt Erster Bürgermeister Konrad Seigfried. „Und die Eltern in der Innenstadt behalten eine große Wahlfreiheit.“ Sollte der Gemeinderat für die Zusammenlegung stimmen, wird die Stadtverwaltung das Konzept der Schulkindbetreuung entsprechend anpassen.

„Ich freue mich, dass wir mit dem Empfehlungsbeschluss im BSS noch vor den Ferien die Weichen stellen konnten“, so Seigfried. „Den Schulen danke ich für die sehr gute Zusammenarbeit.“ (Meike Wätjen)

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