Bildungszentrum West

Grundlage Wettbewerb

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Abriss und Neubau

Der Gemeinderat hat am 29.03.2017 das Gesamtraumprogramm für die Neubauten und die Außenflächen zur Neugestaltung des Bildungszentrums West (BZW) beschlossen. Das Raumprogramm wurde von der Stadtverwaltung mit Vertretern aller Nutzern des Bildungs- und Sportzentrums entwickelt. Es wurde Wert auf eine sinnvolle Mehrfachnutzungen und Multifunktionalität gelegt. Zudem soll für den Stadtteil ein Mehrwert geschaffen werden, unter anderem durch erlebbare Außenflächen und moderne Sportanlagen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Attraktives Lernumfeld für die Schülerinnen und Schüler
  • Gemeinsame Mensa, die außerschulisch als Veranstaltungsraum genutzt werden kann
  • Klassen- und Fachräume in verschiedenen Größen mit Nischen zur Gruppenarbeit
  • Die Schulräume sollen den aktuellen pädagogischen Anforderungen (Inklusion, Differenzierung, Digitalisierung, Ganztag) gerecht werden.
  • Neue Sporthallen zur vereinsgebundenen und vereinsunabhängigen Nutzung
  • Erweiterung der Stadtteilbibliothek
  • Neugestaltung des Außenbereiches
  • Verwirklichung im laufenden Betrieb

Häufige Fragen

Was bedeutet Neugestaltung?

Die in den 1970er-Jahren entstandenen Schulgebäude werden abgerissen. Dafür entsteht ein moderner und gesunder Neubau.

Außerdem entsteht eine zusätzliche Sporthalle für den Schul- und Vereinssport.

Auch die Außenanlagen werden neu gestaltet. Neben den Pausenhöfen für die drei Schulen, bieten sie künftig Raum für vielfältige Sport- und Bewegungsangebote des Schul- und Vereinssports sowie für die Öffentlichkeit. Das gesamte Areal soll modernisiert und das Stadtviertel erlebbar gemacht werden.

Warum wird das Areal neu gestaltet und nicht nur saniert?

Bei dem Schulkomplex aus den siebziger Jahren besteht dringender Handlungsbedarf, da waren sich Stadtverwaltung, Gemeinderat und alle anderen Beteiligten einig. Gründe sind vor allem folgende:

  • Bestehende Schadstoffbelastung, bis in die Trägerkonstruktion
  • Notwendige Modernisierung, um den aktuellen Anforderungen an Schulgebäude gerecht zu werden
  • Raumbedarf durch steigende Schülerzahlen
  • Berücksichtigung neuer pädagogischer Konzeptionen
  • Anforderungen des neuen Bildungsplans 2016

Im Falle einer Sanierung hätten die Schülerinnen und Schüler temporär in anderen Gebäuden untergebracht werden müssen. Der Neubau kann hingegen im laufenden Betrieb verwirklicht werden. Das heißt, es wird nach und nach gebaut und nach und nach abgerissen – so dass die Schüler zwischendurch nicht in Interimsbauten ausweichen müssen. Für einen Neubau gibt es zudem eine Förderung vom Land.

Was wurde bisher erreicht?

Zwischen Herbst 2015 und Winter 2016 wurde von der Stadtverwaltung ein Gesamtraumprogramm für den Neubau erstellt. Das Raumprogramm wurde mit allen schulischen und außerschulischen Nutzern sowie mit dem Regierungspräsidium Stuttgart abgestimmt.

Im ersten Halbjahr 2017 wurde es im Rahmen eines Grundsatzbeschlusses dann vom Gemeinderat festgelegt. Gleichzeitig beauftragte dieser die Stadtverwaltung mit der Durchführung eines Realisierungswettbewerbs.

Das Wettbewerbsgebiet umfasste den gesamten Bereich des ehemaligen Königin-Olga-Kaserne mit rund 86.700 Quadratmetern. Es wird im Norden durch die Heinrich-Schweitzer-Straße, im Osten durch die Kurfürstenstraße, im Süden durch die Kaiserstraße und im Westen durch die Weimarstraße begrenzt.

Von den eingereichten Vorschlägen wurde im Juli 2018 das Architekturbüro h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH Stuttgart ausgezeichnet und mit der Planung beauftragt.

Was sind die nächsten Schritte?

Derzeit wird der Wettbewerbs-Entwurf von den beauftragen Planern und der Stadtverwaltung gemeinsam mit den verschiedenen Nutzern weiter ausgearbeitet.

Anfang 2020 wird dem Gemeinderat ein Zwischenstand in Form eines mündlichen Berichtes vorgestellt.

Ein Jahr später soll dem Gemeinderat der endgültige Entwurf mit Kosten zum Beschluss vorgelegt werden. (Entwurfs- und Baubeschluss)

2022 könnten die Bauarbeiten mit dem ersten Bauabschnitt beginnen.

Wer wird den Neubau künftig nutzen?

Der Neubau wird den aktuellen Nutzern zur Verfügung stehen:

  • Gottlieb-Daimler-Realschule
  • Otto-Hahn-Gymnasium
  • Osterholzschule (Mensa, Bewegungsland)
  • Schulsozialarbeit
  • Schulkindbetreuung
  • Stadtteil- und Schulbibliothek
  • Volkshochschule

Für den Schul- und Vereinssport werden zusätzliche Flächen geschaffen. Zudem werden Archivräume des städtischen Museums untergebracht. Darüber hinaus kann die Mensa als Veranstaltungsraum von Akteuren aus dem Stadtteil genutzt werden. Die Grünflächen werden attraktive Bewegungs- und Aufenthaltsangebote für die Anwohner der Weststadt bereit halten. 

Wo findet der Unterricht während der Bauzeit statt?

Der Unterricht kann in den regulären Schulräumen stattfinden, da der Neubau im laufenden Betrieb verwirklicht wird. Das heißt, es wird nach und nach gebaut und nach und nach abgerissen – so dass die Schüler zwischendurch nicht in Interimsbauten/Container ausweichen müssen.

Wie werden die Schulwege während dem Bau geplant?

Für jeden Bauabschnitt werden die Schulwege, die Pausenflächen und die Baustellen-Einrichtungsflächen extra geplant und mit den Schulleitungen, der Abteilung Verkehrsrecht sowie den Elternvertretern abgestimmt. Über diese eigens geplanten Wege können die Schülerinnen und Schüler die Schule jederzeit sicher erreichen.

Wie wird für die Sicherheit der Kinder während dem Bau gesorgt?

Während der gesamten Bauzeit wird für jeden Bauabschnitt zusammen mit den Schulleitungen und Architekten ein Konzept entwickelt und umgesetzt, welches die Sicherheit aller Nutzer des Areals gewährleistet.

Wo können die Schülerinnen und Schüler essen?

Wie bisher können die Schülerinnen und Schüler auch während der Bauzeit die Mensa in der Rundsporthalle nutzen.

Wie groß wird die Lärmbelastung sein?

Während der Bauzeit wird sich eine Lärmbelästigung für die Schulen und Anwohner nicht vermeiden lassen. Wichtige Termine wie Prüfungen werden berücksichtigt. Für den Neubau wird versucht, durch Vorfertigung der Bauteile die Bauzeit und die Beeinträchtigungen zu reduzieren.

Wo kann während der Bauzeit geparkt werden?

Für den Neubau wurde die baurechtlich notwendige Anzahl der Parkplätze ermittelt. Diese werden im Planungsprozess berücksichtigt. Voraussichtlich wird nach der Bauphase die derzeitige Anzahl an Stellplätzen wieder zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Fahrradstellplätze wird sich deutlich erhöhen. Teilweise werden auch überdachte Fahrradstellplätze sowie E-Bike-Ladestationen, Leihfahrräder und Car-Sharing angeboten.

Was passiert mit den bestehenden Grünflächen und Bäumen?

Durch den Neubau der Schulgebäude auf den freien Flächen wird ein Großteil des jetzigen Schulhofes und der Grünflächen überbaut. Bei der Neuplanung der Außenanlagen wird jedoch bereits jetzt Optimierungspotential herausgearbeitet, um den Baumbestand, wo möglich, zu erhalten. Teilweise können Bäume auch verpflanzt werden.

Nach Abbruch der alten Schulgebäude wird die frei werdende Fläche als Schulhof und Grünfläche umgewandelt. Ein wichtiges Element der Außenanlagenplanung ist das zentral gelegene Grüne Sportband, das mit Bäumen und Grünflächen das Areal aufwertet.

Wie verlaufen später die Wege durch das Gelände?

Zur Verbesserung der Durchwegung des Bildungszentrum West Areals mit dem Rad oder zu Fuß sind Rampen an der Heinrich-Schweizer-Straße sowie zum Rundsporthallenparkplatz vorgesehen.

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