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Daniel Schulz hält im Klärwerk den Betrieb aufrecht

Bei der Stadtentwässerung Ludwigsburg kümmert sich Daniel Schulz mit seinen Kollegen um die Abwässer der Stadt.

Arbeitet für den städtischen Eigenbetrieb Stadtentwässerung im Klärwerk Hoheneck: Daniel Schulz. (Foto: Benjamin Stollenberg)

„Der Betrieb in der Kläranlage muss immer funktionieren. Da führt kein Weg dran vorbei“, sagt Daniel Schulz, der für den städtischen Eigenbetrieb Stadtentwässerung im Klärwerk Hoheneck beschäftigt ist. „Deshalb arbeiten wir gerade nur mit halber Belegschaft. Nach zwei Wochen übernehmen die Kollegen, die momentan zuhause sind, den Betrieb. So wollen wir die Ansteckungsgefahr verringern und verhindern, dass alle gleichzeitig ausfallen.“
 
Das Klärwerk arbeitet – wie viele Betriebe – momentan im Notprogramm. Das bedeutet, dass der Betrieb am Laufen gehalten wird, aber nur die dringendsten und wichtigsten Arbeiten erledigt werden können. Trotz geschlossener Firmen hat die Corona-Krise allerdings keine Auswirkungen auf die Abwassermenge. „Schließlich ist es egal, ob die Leute die Toilette bei der Arbeit oder zuhause benutzen“, sagt Daniel Schulz.
 
Nochmals verschärft wurden aber die sowieso schon sehr hohen Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter. „Da wir nicht sicher wissen, ob sich das Coronavirus über das Wasser verbreiten kann, gibt es keinerlei Kompromisse bei der Schutzausrüstung. Wir wissen nie, was das Abwasser alles an Gefahren mitbringt, aber in Corona-Zeiten verwenden wir noch häufiger Atemschutzmasken und auch die Hände werden noch öfter gereinigt als sonst.“
 
"Vielen Menschen ist oft gar nicht bewusst, wie wichtig unsere Arbeit eigentlich für sie ist“, bemerkt Daniel Schulz nachdenklich. „Wenn das Abwasser aus Toilette, Waschbecken oder Dusche abgelaufen ist, ist es für die meisten Menschen sprichwörtlich aus den Augen, aus dem Sinn. Und wenn wir an Kanälen arbeiten, hat das oft mit unangenehmen Gerüchen zu tun. Damit macht man sich keine Freunde. Aber jetzt bin ich doch froh, dass ich mit meinem Job einen positiven Beitrag dazu leisten kann, dass die öffentliche Infrastruktur auch in Krisenzeiten funktioniert.“
 
Wie alle wünscht sich Daniel Schulz nichts sehnlicher, als dass möglichst bald wieder Normalität im Privat- wie im Arbeitsleben einkehren kann. Die Bevölkerung ermuntert er, nach der Corona-Krise gerne mal im Klärwerk Hoheneck vorbeizukommen und sich den Betrieb anzuschauen. Ideal sind Gruppen mit zehn bis 15 Personen, denen er und seine Kollegen dann viel Interessantes und Wissenswertes berichten können. Anmeldungen sind möglich per E-Mail unter: ka-hoheneck@fb67-sel.de

(Anja Buck – 27.03.2020)

 

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