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Marius Volle: Organisator für den Krisenstab

Der Ingenieur und Feuerwehrmann Marius Volle ist in der Stadt für Bevölkerungsschutz zuständig. Als Krisenfachmann ist er Mitglied im „Stab Außergewöhnliche Ereignisse“ der Ludwigsburger Stadtverwaltung.

Marius Volle koordiniert den Bevölkerungsschutz. (Foto: Stadt Ludwigsburg)

Bei der Feuerwache in der Marienstraße herrscht Normalbetrieb. Im Büro hört Marius Volle die aktuelle Alarmdurchsage der Leitstelle. „Ein ganz alltäglicher Einsatz“, sagt Volle. „Die Kollegen werden zu einem Verkehrsunfall gerufen, bei dem Benzin ausgelaufen ist.“ Das ist die eine Seite in diesen Tagen auf der Wache: „Wir halten die übliche Einsatzbereitschaft aufrecht, die Feuerwehr muss ja weiter zum Löschen und Retten raus.“
 
Für Volle ist eine andere Aufgabe derzeit aber noch viel wichtiger: Der Fachbereich Feuerwehr und Bevölkerungsschutz hat die Geschäftsführung für den kommunalen Krisenstab, der die Bezeichnung „Stab Außergewöhnliche Ereignisse“ trägt. Zusammen mit zentralen Verantwortlichen der Stadtverwaltung leistet die Ludwigsburger Feuerwehr unter Kommandant und Fachbereichsleiter Ben Bockemühl dazu ihren Beitrag.
 
Ludwigsburgs Erster Bürgermeister Konrad Seigfried ist verantwortlich für den Stab, der aus Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht und ihm sowie den Leitern dieser Fachbereiche besteht: Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, Organisation und Personal, Sicherheit und Ordnung. Auch Justiziar und Pressesprecher gehören dem Gremium an, das seit Ausbruch des Coronavirus die Lage in Ludwigsburg immer wieder aufs Neue bewertet und entsprechend handeln muss.

„Wenn die Landesregierung ein Versammlungsverbot verhängt, Geschäfte und Kindergärten schließen lässt, das öffentliche Leben einschränkt, besprechen wir das im Stab und die Verantwortlichen in den Fachbereichen setzen es dann praktisch um“, erklärt Volle. „Wir beobachten im Stab, ob die Maßnahmen wirken und justieren bei Bedarf nach.“
 
Der Krisenfachmann, der die neue Stelle für den Bevölkerungsschutz seit einem Jahr besetzt, steht in ständigem Kontakt mit Landratsamt und Gesundheitsbehörden. Der 37-jährige Familienvater arbeitet jetzt von früh bis spät, denn es gibt noch vieles vorzubereiten: Feuerwehrleute müssen zum Beispiel bei Bedarf die Sanitäter im Patiententransport oder beim Desinfizieren der Rettungswagen unterstützen können. Volle kümmert sich dafür auch um Atemmasken und Schutzkleidung, die derzeit aber schwer zu bekommen sind.
 
Für Marius Volle ist klar: „Wir alle müssen uns dem Ernst der Lage bewusst sein. Zueinander Abstand halten ist in diesen Tagen das oberste Gebot. Und wir bei der Stadt müssen für den Notfall vorsorgen, da sich das Virus weiter ausbreitet“, sagt der Krisenmanager. „Da ist es für mich toll zu sehen, dass unsere Maßnahmen greifen, dass die Teams eingespielt sind, sowohl bei hauptberuflichen wie auch ehrenamtlichen Feuerwehrleuten. Alle arbeiten konzentriert und engagiert daran, die Bürger zu schützen und möglichst sicher durch die Krise zu bringen. Und die Fachbereiche innerhalb der Stadtverwaltung erledigen ihren Dienst vorbildlich.“

(Clemens Flach – 27.03.2020)

 

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