Ludwigsburg bewirbt sich für eine Landesgartenschau

Mehr Lebensqualität durch Grün in der Stadt

Ludwigsburg bewirbt sich um eine Landesgartenschau in den Jahren 2026, 2028 oder 2030. „Die Landesgartenschau hat eine riesige touristische Strahlkraft und ist ein tolles Ereignis für die Bürgerinnen und Bürger“, so Oberbürgermeister Werner Spec. „Aber noch wichtiger ist, dass sie enorme Chancen für die Stadtentwicklung bietet. Wir können als Stadt dauerhaft profitieren.“

Die wichtigsten Punkte des Ludwigsburger Konzepts für eine Landesgartenschau sind die Verlegung der B27 zwischen Schloss und Innenstadt unter die Erde sowie die Schaffung von Verbindungen der Stadtteile in die Innenstadt über eine Aneinanderreihung von Grünanlagen, Parks und Alleen über sogenannten "grünen Ring", um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und Anreize für Fahrradfahrer zu schaffen. Die Grundlage bilden bestehende Konzepte wie das Freiflächenentwicklungskonzept, das Klimaanpassungs- und das Radroutenkonzept.

Ein Stadtboulevard zwischen Innenstadt und Residenzschloss ist das Schlüsselprojekt des Gartenschau-Konzepts. (Visualisierung: Büro faktorgruen)

Ausblick

Voraussichtlich im März oder April findet die Ortsbegehung durch die Bewertungskommission statt. Die Entscheidung darüber, welche Städte die Landesgartenschauen austragen dürfen, fällt Mitte 2018.

Die Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger werden im Rahmen von Informationsveranstaltungen in den Prozess eingebunden. Darüber hinaus ist die Landesgartenschau bei der Zukunftskonferenz im Juni 2018 Thema.

Weitere Informationen über verschiedene Konzeptansätze, Zeitpläne sowie die Möglichkeit Fragen zu stellen, erhalten Sie auf der Beteiligungsplattform www.landesgartenschau.meinlb.de