Ein Raum zum Experimentieren und Ausprobieren

Ludwigsburg öffnet im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt sein Stadtlabor

Um die Digitalisierung im Stadtraum erlebbar zu machen, öffneten sich am 10. Juli die Tore des Ludwigsburger Stadtlabors. Zwei Tage lang schmiedeten kreative Köpfe Ideen für die Gestaltung des Raums, konzipierten und setzten diese um, ehe das Stadtlabor am 12. Juli feierlich eröffnet wurde.

Bei der Eröffnung des Stadtlabors wurden sowohl Ergebnisse aus dem ersten von drei Makathons präsentiert, der in Kooperation mit Tinkertank und dem Fraunhofer IAO durchgeführt wurde, als auch der Film „Wild Plants“ von Nicolas Humbert in Kooperation mit dem NaturVision Filmfestival gezeigt. Außerdem gab es in diesem Kontext einen Workshop mit Maurice Maggi in der Ludwigsburger Weststadt.  

Stadtlabor

Ludwigsburg versteht sich mit dem Living LaB selbst als Labor, indem es innovativen Projekten urbanen Raum für deren Entfaltung bietet. Seit seiner Initiierung durch den Ludwigsburger Oberbürgermeister Werner Spec im Jahr 2015 arbeiten Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtverwaltung im Living LaB mit diesem Ziel eng zusammen. Das Stadtlabor stellt in diesem Zusammenhang ein Fenster zu aktuellen Entwicklungen in Ludwigsburg dar und lädt zur kreativen und innovativen Auseinandersetzung mit Stadtgestaltung im Kontext der Digitalisierung ein. Neben sogenannten „Makathons“ finden in diesem Rahmen vor Ort thematische Filmvorführungen statt. Auch die Ausstellung von Entwürfen aus aktuellen Planungsverfahren ist angedacht, die für die Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger Einblicke in aktuelle Geschehnisse gewähren. Das Stadtlabor soll durch weitere Formate und Veranstaltungen in den kommenden Monaten belebt werden.


Einfach mal machen

„Bei einem Makathon werden Ideen zu einer konkreten Aufgabenstellung auf kreative Art und Weise – in diesem Fall digital und analog – umgesetzt“, so beschreibt Jasmin Srouji von Tinkertank das Ziel der Veranstaltung, die am Montag, 10. und Dienstag, 11. Juli,  den Auftakt für das Stadtlabor bot. Bei der Veranstaltung gestalteten 17 interessierte Teilnehmende aus verschiedenen Bereichen der Stadtgesellschaft das zukünftige Stadtlabor.

Der Begriff Makathon ist dabei eine Wortschöpfung, die das Englische „make“ (machen) und „Marathon“ zusammenfügt. Hierzu bringen alle Teilnehmenden besondere „Skills“ (engl. Fähigkeiten) mit: die lokale Kreativszene trifft auf Programmierer, auf Architekten und Studenten auf Stadtangestellte. Ihr gemeinsamer Auftrag war es, in etwa zwölf Stunden aus der leeren Werkshalle einen Ort zu schaffen, an dem zukünftig die Digitalisierung des Stadtraums in Ludwigsburg greifbar wird.


Mit Materialspenden von lokalen Unternehmen und Partnern sowie den Werkzeugen von Tinkertank und der Expertise des Fraunhofer IAO zu digitalen Technologien in der Stadtentwicklung ging es an die Arbeit. So wurde der Grundstein für zwei weitere Makathons im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt gelegt, die im Herbst und Winter 2017 stattfinden. Mit dem Raum als Inkubator für Kreativität rückt dann der urbane Raum in den Fokus: „Mittels Augmented Reality-Technologien wird die digitale Transformation des Stadtraums anhand von konkreten Beispielen für die Teilnehmenden erlebbar“, so Sven Dübner vom Fraunhofer IAO.

Kontakt: Stadt Ludwigsburg, Referat für nachhaltige Stadtentwicklung, Tobias Großmann oder Fraunhofer IAO, Constanze Heydkamp.

Weitere Informationen
https://www.ludwigsburg.de/,Lde/start/stadt_buerger/Wettbewerb+Zukunftsstadt.html

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