Neugestaltung des ZOB

Planungsauftrag für den ZOB vergeben

Die drei prämierten Gewinner des städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbs „Bahnhofsareal Ludwigsburg“ konnten in den vergangenen Wochen die Planungen für den ZOB vertiefen. Die Ergebnisse hat nun ein Bewertungsgremium bestehend aus externen Fachleuten und Vertretern der Politik sowie der Stadtverwaltung abschließend bewertet. Die Eindrücke aus dem anschließenden Verhandlungsgespräch bestätigten das Urteil des Bewertungsgremiums, das pp a/s pesch partner architekten stadtplaner GmbH (Stuttgart) mit Brilon Bondzio Weiser GmbH (Bochum) und Knippers Helbig (Stuttgart) den ersten Rang zuerkannt hat.

Am 26.07.2017 hat der Gemeinderat entsprechend die Vergabe der Planungsleistungen an die Arbeitsgemeinschaft beschlossen.

Beurteilung des Bewertungsgremiums

Bei der vorliegenden Arbeit kann insbesondere die ZOB-Überdachung, auch aufgrund der detaillierten Durcharbeitung und der anschaulichen Darstellung, überzeugen. Der modulare Aufbau gewährleitet eine hohe Flexibilität in der Umsetzung bei klarer stadträumlicher Prägnanz.

Es sind gute funktionale Beziehungen erkennbar, welche die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzergruppen berücksichtigen und die stadträumliche Auseinandersetzung dahingehend belegen.

Im nächsten Schritt wird nun eine Entwurfsplanung erstellt, welche die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln darstellt.

Ziele der Neugestaltung

Die Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofes gehört zu den größten Herausforderungen der kommenden Jahre am Bahnhof Ludwigsburg. Der Zentrale
Omnibusbahnhof Ludwigsburg ist ein bedeutender Verkehrsknoten für den öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt und in der Region. Sein charakteristisches Gesicht hat der ZOB durch einen Wettbewerb im Jahr 1981 erhalten. Seit der Eröffnung im Jahr 1987 prägt er den Bahnhof und dessen Umfeld.

Aufgrund gestiegener Anforderungen an die Barrierefreiheit und wegen eines dringend sanierungsbedürftigen Fahrbahnbelages sind grundlegende bauliche Eingriffe am ZOB erforderlich. Dabei sind insbesondere zu berücksichtigen:

  • Eine übersichtliche und schnelle Verknüpfung von Fuß-, Rad und öffentlichem Personennahverkehr.
  • Die Bereitstellung von Mobilitätsangeboten, die helfen sollen, das KFZ- Verkehrsaufkommen in der Stadt insgesamt verträglicher zu gestalten. Neben Fahrrädern und Pedelecs runden Carsharing und eCarsharing das Angebot ab.
  • Die Schaffung eines ausreichenden Angebotes an Radabstellanlagen.
  • Die Aufwertung der Warte- und Aufenthaltsbereiche (Witterungsschutz, Haltestellenbreite, etc.).
 

Kontakt

Fachbereich
Stadtplanung und Vermessung
Oliver Linder
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