Radschulwegpläne

Empfehlungen für den Schulweg mit dem Fahrrad

Der Bus ist das wichtigste Verkehrsmittel unserer Schüler auf dem Weg in die Schule. Dennoch möchten wir den Schulweg mit dem Fahrrad fördern. Er wirkt dem Bewegungsmangel entgegen, verbessert die Orientierung der Kinder im Raum, stärkt das Selbstbewusstsein, verbessert die Konzentrationsfähigkeit, um nur einige Vorteile zu nennen. Und wir hoffen, dass Rad fahrende Schüler auch als Erwachsene im Alltag Rad fahren werden, und damit unsere städtische Umwelt entlasten.

Nach einer Umfrage an allen weiterführenden Ludwigsburger Schulen hat die Stadtverwaltung dazu nun erstmalig eine Empfehlung für den Schulweg mit dem Fahrrad herausgebracht. Damit soll Schülern und Eltern eine Hilfe an die Hand gegeben werden, wenn Sie gemeinsam den Weg zur künftigen Schule erkunden. Die beiden Pläne für die Innenstadt und das Bildungszentrum West werden im neuen Schuljahr als Faltblatt in den Schulen verteilt - hier stehen sie schon zum Download zur Verfügung:

Über die Umfrage zu den Radschulwegen

Um für Rad fahrende Schüler zu planen, musste man zunächst wissen, welche Wege sie wählen. Als zweite Pilotgemeinde in Baden-Württemberg konnte die Stadt Ludwigsburg mit Hilfe des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) diese flächendeckend 2013 erfassen (siehe unter Downloads Radschulwege).
 
Das wichtigste Anliegen der Radschulwegplanung ist die Sicherheit. In der Radschulwegbefragung konnten die Schüler zusätzlich im Stadtplan Punkte kennzeichnen, an denen sie Probleme sehen. Durch eine Broschüre wurden sie vorweg für die Sicherheitsfragen sensibilisiert (siehe Anleitung zur Erfassung und die Problemstellen-Übersicht).
 
Am Anfang stand eine Mobilitätsbefragung, um grundlegende Informationen über den Schulweg zu gewinnen. 6 800 Schüler an 14 Schulen,  alle Schüler der Sekundarstufe II, d.h. ab Klasse 5, waren in die Befragung einbezogen. Die Ergebnisse,  auch nach Schulen getrennt, finden sich in Bericht des Büro Büffee und in den nebenstehenden Grafiken (Wahl der Verkehrsmittel und weitere)
 
Unser Dank gilt allen Schülern und Lehrern, die diese Befragung überhaupt möglich gemacht haben (teilnehmende Schulen). Durch ihren Einsatz haben wir eine wichtige Grundlage für die Planung gewonnen, und konnten den Belangen der Schüler eine hohe Priorität im Radroutenkonzept 2025 einräumen.