Notbetreuung in Schulen und Kindertagesstätten wird erweitert

Große Zufriedenheit am Samstag früh im Ludwigsburger Rathaus bei der Sitzung des Stabes Außergewöhnliche Ereignisse (SAE). Nachdem Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht und Erster Bürgermeister Konrad Seigfried persönlich beim Land aktiv geworden waren, hat die Landesregierung am Freitagabend die Verordnung zur Corona-Krise dahingehend verändert, dass jetzt nur noch ein Elternteil in einem systemrelevanten Bereich arbeiten muss, um eine Kinder-Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können.

„Endlich hat das Land die Hilferufe aus Kliniken und Pflegeheimen gehört“, erklärt Dr. Matthias Knecht und Konrad Seigfried ergänzt: „Jetzt können wir – rechtlich abgesichert – unseren Kliniken und Pflegeheime helfen, weitere Fachkräfte zu aktivieren, deren Kinder bisher von uns nicht betreut werden durften. Darauf haben wir schon seit Tagen hingearbeitet“.

Zum Hintergrund: Die bisher gültige Verordnung erlaubte nur eine Notbetreuung in Schulen und Kindergärten, wenn beide Elternteile in sogenannten systemrelevanten Bereichen, also etwa im Krankenhaus oder im Pflegeheim arbeiten. In vielen Fällen traf das aber nur auf einen Elternteil zu. Die praktische Auswirkung: Bisher wurden in der Notbetreuung nur 75 Kinder in den 72 Ludwigsburger Kindergärten betreut, wo sich normalerweise mehr als 4.000 Kinder tummeln.

„Wir werden ab Montag dafür sorgen, dass gerade unsere große Klinik und unsere Pflegeheime jetzt nicht mehr auf Fachkräfte verzichten müssen, weil die wegen der Betreuung ihrer Kinder zuhause bleiben müssen“, verspricht Erster Bürgermeister Konrad Seigfried.

Aktueller Hinweis

Betroffene melden sich bitte direkt bei der jeweiligen Einrichtungsleitung. Ein Nachweis des Anspruches auf Notbetreuung muss der Einrichtung vorgelegt werden. Für weitere Fragen wurde beim städtischen Fachbereich Bildung und Familie die Telefonnummer 07141 910-3019 eingerichtet. Weitere Infos finden Sie auf der Seite Elterinformation und häufige Fragen zur Notbetreuung.

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