Feuchttücher, Küchenkrepp und Zeitungspapier gehören nicht in die Toilette

Kanalisation und Klärwerke nicht überfordern

Angesichts der aktuellen Lage durch das Coronavirus appellieren Stadt und Stadtentwässerung Ludwigsburg (SEL), die Kanalisation sowie die Kläranlagen nicht zusätzlich zu belasten. Der vorübergehenden Mangel an Toilettenpapier hat dazu geführt, dass derzeit oft andere Stoffe für die Hygiene verwendet werden.

„Küchenkrepp, Zeitungspapier oder Feuchttücher gehören nicht in die Toilette“, betont allerdings Ulrike Schmidtgen, Betriebsleiterin der SEL. Das gelte auch für Desinfektionstücher und Windeln. Diese Stoffe sind reißfest und lösen sich nicht im Wasser auf. In den Pumpen sowie den Förderschnecken führt das zu so genannten „Verzopfungen“ (zopfartige Stränge). Diese müssen mit hohem Aufwand wieder entfernt werden. Nur trockenes Klopapier und spezielles feuchtes Toilettenpapier, das sich im Wasser zersetzt, dürfen daher über die Toilette entsorgt werden.
 
„Unsere drei Kläranlagen in Hoheneck, Eglosheim und Poppenweiler arbeiten derzeit noch ohne Probleme“, sagt Ulrike Schmidtgen. „Das soll auch so bleiben. Unsere Mitarbeitenden tun alles dafür, weiterhin einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.“

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