Kalender zur Stadtgeschichte erschienen

„Ludwigsburger Mosaik 2021 – Bekanntes und Unbekanntes aus dem Stadtarchiv“

Auch in diesem Jahr gibt das Stadtarchiv einen Kalender zur Stadtgeschichte unter dem Namen „Ludwigsburger Mosaik“ heraus. Auf 12 Monatsblättern werden wieder ausgewählte Themen der Ludwigsburger Stadtgeschichte präsentiert.

Die Vorderseiten sind mit Fotos und alten Dokumenten bebildert. Auf den Rückseiten finden sich die entsprechenden Erklärungen zu den historischen Hintergründen. Der Kalender im Format 35 x 25 Zentimeter ist im Stadtarchiv, Mathildenstraße 21, und bei der Tourist Information im MIK, Eberhardstraße 1, erhältlich und kostet 8 Euro. Ansichts-exemplare liegen dort aus.

Ein Kalenderbeitrag widmet sich Mozarts Besuch in Ludwigsburg und der Erinnerung an den großen Musiker. So liegt beispielsweise der Ursprung der Ludwigsburger Schlossfestspiele in der hiesigen Mozartgemeinde. Mit der Geschichte des Kinos in Ludwigsburg steht ein weiteres Thema im Mittelpunkt, das in Corona-Zeiten schmerzlich vermisst wird. Bereits kurz nach der Eröffnung des Central-Kinos, des damals größten Kinos in Süddeutschland, kam König Wilhelm II. persönlich vorbei. Dies dürfte auch mit seiner besonderen Beziehung zu Ludwigsburg zusammenhängen.  Diesem besonderen Verhältnis ist ein eigenes Kalenderblatt gewidmet.

Aus den Bereichen Wirtschaft und Architektur finden sich Beiträge zur Firma Ziemann und der Architektenfamilie Hausser. Auch Napoleons Besuche in Ludwigsburg und die Bedeutung des Römerhügels werden beleuchtet. Eine Seite stellt die Geschichte der Ludwigsburger Synagoge dar, die 1938 den Gewalttaten der Nationalsozialisten zum Opfer fiel.

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