Cargobike Roadshow zu Gast in Ludwigsburg

Das Potential von E-Lastenrädern entdecken

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ist am Donnerstag, 17. September, die Cargobike Roadshow der AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen) zu Gast in Ludwigsburg. Von 14 bis 19 Uhr können auf einem Testparcours auf dem Rathaushof zwei- und dreirädrige Lasten-Fahrräder mit Elektro-Antrieb getestet werden. Bürgermeister Michael Ilk wird die Aktion um 14 Uhr eröffnen und die Teilnehmenden begrüßen.

So ermöglicht die Stadt Ludwigsburg, sich einen Eindruck von zwölf verschiedene E-Lastenräder zu machen und diese Probe zu fahren: eine einmalige Gelegenheit, sich auf unterschiedliche Lastenradtypen zu schwingen. Außerdem erhalten Interessierte vor Ort eine hersteller- und händlerunabhängige Beratung durch das erfahrene Team der Cargobike Roadshow. Die Teilnehmenden werden gebeten, bei der Fahrt auf dem Cargobike einen Fahrradhelm zu tragen und diesen aus Hygienegründen selbst mitzubringen.
 
„Für uns als Kommune ist es dringend erforderlich, die emissionsfreien Mobilitätsformen weiter auszubauen und die Luftverschmutzung in der Stadt zu reduzieren“, betont Bürgermeister Michael Ilk. „Ich freue mich daher sehr, dass Ludwigsburg auch dieses Jahr wieder Teil der Cargobike Roadshow der AGFK Baden-Württemberg ist und die Bürgerschaft dadurch die Möglichkeit bekommt, die Vorteile von E-Lastenrädern besser kennenzulernen. Unsere Klimaziele einzuhalten, schaffen wir nur gemeinsam und dazu können E-Lastenräder – ob privat oder gewerblich – definitiv einen Teil beitragen.“
 
Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff eCargobike? Es geht um das Lastenrad - ein Fahrradtyp, mit dem dank spezieller Konstruktionen kleinere Lasten sicher transportiert werden können. Das kleine "e" weist auf einen elektrischen Antrieb hin, welcher den Transport via Akku bis zu 25 Stundenkilometer (Pedelec) unterstützt. Damit wird der Weg zur Kita oder der Großeinkauf deutlich erleichtert. Auch Handwerksbetriebe greifen bereits gerne auf das E-Lastenrad zurück, um Aufträge im städtischen Raum zu erledigen. Für die Alltags- und Nahmobilität stellen eCargobikes so eine echte Alternative dar. Ein positiver Nebeneffekt: Das Auto bleibt für diese Strecken stehen und CO2-Emissionen werden eingespart.
 
Gesetzesänderungen bringen neue Vorteile
Den Kauf von eCargobikes für den gewerblichen Zweck kann man sich schon heute im Rahmen der „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg fördern lassen. Aber auch für den privaten Gebrauch bieten sich E-Lastenräder immer mehr an. Eine gerade veröffentlichte Studie des EU-Projekts „City Changer Cargo Bike“ zeigt, dass etwa die Hälfte (48 Prozent) der in 2020 (Januar bis April) verkauften Lastenräder an Privatnutzer ging - Tendenz steigend. Mit der neuen StVO-Novelle, in der auch Änderungen zugunsten von Cargobikes beschlossen wurden, könnten es bald noch mehr werden: So ist das Lastenrad zum einen als Zusatzzeichen in die Straßenverkehrsordnung aufgenommen worden, welches zukünftig spezielle Ladezonen oder Parkplätze für Lastenräder ausweisen soll. Zum anderen wurde gesetzlich verankert, dass auch der Transport von Personen in dafür ausgelegten Cargobikes erlaubt ist. Dies kommt insbesondere Familien entgegen.
 
Die Cargobike Roadshow der AGFK tourt vom 7. bis 20. September und macht dabei Station in insgesamt 14 Kommunen. Weitere Informationen im Internet unter: www.agfk-bw.de

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