Agenda- Diplom-Tipps

Agenda-Diplom-Tipp April 2021:“Rettet die Kröten!“

 Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
 
zwitschernde Vögel, wärmeres Wetter und blühende Pflanzen, das kann nur bedeuten, dass der Frühling vor der Tür steht! Freut ihr euch auch schon darauf, mehr mit euren Familien und Freunden draußen unternehmen zu können?

Mit dem Start des Frühlings beginnen auch die Amphibien zu wandern. Jetzt machen sich z.B.  Kröten, Molche und Frösche auf den Weg zu, an denen sie ihre Eier, den Laich, ablegen. Da der Weg zu ihren Laichplätzen manchmal über Straßen führt und deshalb auch gefährlich sein kann, ist es wichtig, ihnen eine sichere Wanderung zu ermöglichen.

Habt ihr Lust ein Amphibienexperte zu werden? Dann macht mit bei unserem Agenda-Diplom-Tipp April 2021: „Rettet die Kröten

  • 1)  Welche Tiere gehören zu den Amphibien? Hier ein kleiner Hinweis:     
Zwei Bergmolche
Foto Eva Ambarus
  • 2)  Halten Amphibien einen Winterschlaf, falls ja, wie wird er bei ihnen genannt?
  • 3)  Was haben alle Amphibien gemeinsam?
  • 4)  Woher hat der Feuersalamander seinen Namen? 
Feuersalamander
Foto Rainer Krisch

Antworten findet ihr unter:

Macht mit und schickt uns eure Lösungen an: agenda@ludwigsburg.de,  dann bekommt ihr einen Sticker für euren Agendapass zugesandt!

Ihr wollt beim Amphibienschutz in Ludwigsburg mithelfen? Dann meldet euch bei uns im Agendabüro. Wir können euch gerne weiterhelfen.

Gebt euren liebsten Agenda-Tipp auch gerne an eure Freunde weiter.

Viel Spaß wünscht Eure Noemi vom Agendabüro

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 13:“plastikfrei – ich bin dabei!“

Foto Programmhefte Casa Mellifera

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
bei unseren FairDates  in der Fairen Woche haben wir beim Unverpacktladen PlaPla kennen gelernt, wie man sein eigenes Deo machen kann. Näheres zur Aktion findet ihr in diesem Artikel zur Fairen Woche.

Schaut euch mal die Tipps zum Selbermachen an!

Nun naht der Herbst und damit auch die kälteren Tage und wir alle sehnen uns nach einem heißen duftenden Bad – und das aber ohne Plastik!

Wusstet ihr, dass Mikroplastik auch in vielen Kosmetikprodukten wie z.B.: Duschgels, Sonnencremes, Gesichtscremes steckt? Falls ihr euch mal gefragt habt, was das Mikroplastik so gefährlich macht oder auch wie es in unseren Wasserkreislauf kommt, dazu ein paar Fakten:
Mikroplastik wird so genannt, da das Plastik so winzig klein ist, dass man es nur mithilfe eines Mikroskop erkennt Kosmetikartikel enthalten feine und flüssige Formen von schwer abbaubarem Mikroplastik und Kunststoffen (sogenannte synthetische Polymere) Gelangt Mikroplastik ins Abwasser, kann man es nicht mehr komplett daraus entziehen und es gelangt in unseren natürlichen Wasserkreislauf die Verwendung von Mikroplastik hat Spätfolgen für uns Menschen als auch für die Umwelt.

Damit das Baden so richtig Spaß macht, zeigen wir euch, wie ihr eure eigenen „Badebomben“ herstellen könnt.

Für die Badebomben braucht ihr folgende Zutaten:
(ergibt ca. 3 Stück)

  • 200 g Natron
  • 100 g Zitronensäure
  • 30 ml Pflanzenöl/Olivenöl
  • 50 g Speisestärke
  • 5-7 Tropfen ätherisches Öl, z.B. Lavendel
  • 1 TL Wasser
  • Lebensmittelfarbe/Pulver (optional)
  • Deko wie getrocknete Blüten und Kräuter (optional)
  • Formen (Badekugeln, Silikonformen z.B. für Eiswürfel)

Und so geht’s:

Natron und Stärke in einer Schüssel mischen. Pflanzenöl/Olivenöl, ätherische Öle und Wasser hinzufügen und mit den Händen verkneten. Zitronensäure hinzugeben und nochmal kneten. 

Optional: Lebensmittelfarbe hinzufügen.
Optional: Blüten in die Form legen, dann die erste Portion (bunten) Teig hinzufügen und in die Form drücken.

Beide Hälften bis leicht über den Rand füllen, übereinander legen und fest zusammendrücken, damit sich die Masse zu einer Kugel verbindet bzw. Masse gut in Silikonform drücken.

Am Besten die Formen einfrieren und danach vorsichtig aus der Form lösen.

Die Badebomben mehrere Tage bei Zimmertemperatur aushärten lassen. Die fertigen Badebomben trocken und luftdicht lagern. Sendet uns ein Bild von der selbstgemachten Badebombe an agenda@ludwigsburg.de. Dann bekommt ihr einen weiteren Agenda-Sticker für euren Agenda-Diplom-Pass per Post zugeschickt.

Gebt euren liebsten Agenda-Tipp auch gerne an eure Freunde weiter.

 


Agenda-Diplom-Tipp Nr. 12: Schau mal ein Igel!

Programmhefte Casa Mellifera

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
alle die sich für das Programm 2020 ab März angemeldet haben, erhielten in dieser Woche Post mit einem kleinen Igel-Bastelset vom Agendabüro. Natürlich lässt sich der Igel auch mit jedem alten Buch basteln. Die Bastelanleitung für den Igel (213 KB) dafür hat Malina für euch zusammengestellt.

Selbstverständlich bekommt ihr dafür auch einen Sticker für euren Agenda-Pass. Ein einzelnes Foto von eurem Igel genügt, gesendet an agenda@ludwigsburg.de und ihr erhaltet einen Agenda-Diplom Sticker.

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 11 von NaturVision für Umweltdetektive

Der Agenda-Diplom-Tipp Nr. 11 war eine einmalige Aktion im Rahmen des Filmfestivals NaturVision. 

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 10: „Summ, summ, summ - Nisthilfe für Bienen“

Bildnachweis: Beate Steinmeyer

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
da die Veranstaltung „summ, summ, summ im Lesegarten – Mein Opa ist Imker“, welche diese Woche stattgefunden hätte, ebenfalls ausfallen muss, haben wir euch hier einen weiteren Agenda-Diplom-Tipp.

Die Biene ist sehr fleißig, deshalb hat sie einen eignen Feiertag verdient, den „Weltbienentag“. Dieser wird jedes Jahr am 20.05. gefeiert.

Doch leider haben es die Wildbienen oft schwer, geeignete Futterpflanzen und Wohnungen zu finden.. Es wird also dringend Zeit, ihnen zu helfen.
Dies haben wir bereits im Agenda-Diplom-Tipp Nr. 6 mit einem Durstlöscher gemacht. Dieses Mal bauen wir ihnen ein Zuhause.

Jede Wildbienenart nistet unterschiedlich, deshalb gibt es auch unterschiedliche Arten von Nisthilfen.

Auf der Website der Wildbienenwelt bekommt ihr eine Übersicht zu allen möglichen Nisthilfen und die passenden Anleitungen dazu.

Um den richtigen Platz für eure Nisthilfe zu finden und ein guter Gastgeber zu sein, schaut euch zuvor „Wo ist der richtige Standort?“, „Dos and Don‘ts“ und „Hausputz muss (manchmal) sein“ an.

Wollt ihr wissen, welche Bienenart in eurem gebauten Zuhause vermutlich einziehen wird, könnt ihr ebenfalls auf der Wieldbienen-Website schauen: Wählt bei „Flugzeit“ einfach Mai und Juni, bei der „Nistweise“ die Art von Nisthilfe, die ihr verwenden möchtet.

Sendet uns ein Bild von eurer gebauten Nisthilfe an agenda@ludwigsburg.de. Dann bekommt ihr einen weiteren Agenda-Sticker für euren Agenda-Diplom-Pass per Post zugeschickt.
Gebt euren liebsten Agenda-Tipp auch gerne an eure Freunde weiter.

Viel Spaß wünscht euch
Das Agendabüro

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 9: „Geocaching am Casa Mellifera“

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,

vor kurzem hätte eigentlich unsere Schatzsuche am Hungerberg stattgefunden, auf die sich schon viele sehr gefreut haben. Langsam wird das „normale“ spazieren gehen etwas langweilig und wir haben Lust wieder etwas spannendes zu erleben. Doch was viele nicht wissen: Es sind immer Schätze beim Casa Mellifera versteckt!

Vielleicht habt ihr schon einmal etwas vom Geocaching gehört. Mittlerweile sind auf der ganzen Welt Schätze, sognannte Geocaches, versteckt – so auch beim Casa Mellifera. Genauere Informationen zu den Geocaches findet ihr auf der Website der Naturdetektive.

Wo die Geocaches im Hungerberg versteckt sind, seht ihr hier:

Quelle Grundkarte: www.geocaching.com

Anleitung

  1. Ladet euch die Geocaching App kostenlos auf euer Smartphone oder Tablet herunter: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.groundspeak.geocaching.intro&hl=de und registriert euch
  2. Geht auf das Feld „suchen“, wählt „Position“ aus und gebt hier „Casa Mellifera“ ein
  3. Lasst euch den Geocache „Casa Mellifera“ anzeigen und geht auf „navigieren“
  4. Habt ihr den Geocache gefunden, tragt euch ins Logbuch ein und loggt den Geocache in der App.
  5. Schickt uns nun das „Lösungswort“ des Schatzes, welches sich in dem Geocache befindet an agenda@ludwigsburg.de, dann erhältst du einen Sticker von uns
  6. Kleiner Tipp: Wer Bedenken hat, Geocaches zu heben, die auch von anderen Geocachern angefasst wurden, kann sich in diesem Blog zu Geochaching informieren.

Viel Spaß wünscht euch
Das Agendabüro

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 8: "Milch ist nicht gleich Milch" - Hafermilch selbermachen

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
gerade ist viel Zeit um neue Dinge zu entdecken und neue Sachen auszuprobieren. Am besten noch etwas Nützliches.
Frühstücken tun wir alle, jeden Tag. Oft mit einem Müsli oder einem Kakao. Was wäre da also passender als unsere eigene, frische Milch herzustellen. Und das ganz ohne Kühe.

Wir machen zusammen eine Hafermilch, welche viele verschiedene Vorteile hat. Die Hafermilch ist besser für die Umwelt als unsere herkömmliche Milch, da für den Anbau des Hafers weniger Wasser benötigt wird als die Kühe zum Trinken brauchen. Bei der Produktion von Hafermilch werden weniger Treibhausgase ausgestoßen und es wird weniger Energie für die Herstellung benötigt.
Auch wenn man Milch nicht verträgt kann eine pflanzliche Alternative die Lösung sein.

Was ihr für eure Hafermilch braucht:

  • 1 Liter kaltes Wasser
  • 100g zarte Haferflocken
  • eine Prise Salz
  • Optional 3-5 Datteln, Honig, Agaven-Dicksaft zum Süßen
  • Standmixer oder Stabmixer
  • Passiertuch, feines Sieb oder dünnes Geschirrtuch

Rezept für Hafermlich als pdf-Datei (157 KB)

Zubereitung

  1. Wasser, Haferflocken, Salz und eine optionale Süße in den Mixbecher geben, 5 Minuten quellen lassen
  2. Mixen bis keine Stückchen mehr zu sehen sind
  3. Die fertige Milch durch ein engmaschiges Sieb, ein Passiertuch o. ä. abgießen und die Reste gründlich ausdrücken.

Im Kühlschrank ist die Milch drei Tage lang haltbar.

Um das Ganze noch etwas interessanter zu machen kreiert eure eigene Geschmacksrichtung. Gut schmeckt etwas Kakao in der Milch, eine zerdrückte, reife Banane oder frische, pürierte Früchte.

Wir sind gespannt auf eure neuen Kreationen!

Sendet uns ein Bild von eurer fertigen Hafermilch an agenda@ludwigsburg.de. Dann bekommt ihr einen weiteren Agenda-Sticker für euren Agenda-Diplom-Pass per Post zugeschickt.

Gebt euren liebsten Agenda-Tipp auch gerne an eure Freunde weiter.

Viel Spaß wünscht euch
das Agendabüro

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 7: „Wir sehen uns!"- Steinschlange am Casa

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
das NaturInfoZentrum Casa Mellifera bleibt noch weitere Wochen geschlossen. Wir vermissen euch alle sehr, die Agenda-Diplom-Veranstaltungen mit den Akteuren , die Aktionstage "Treffpunkt Natur", das Kuchenbüffet des Freundeskreises Casa Mellifera, die Imkerführungen und vieles mehr. Vielleicht schaut ihr doch mal bei einem Spaziergang oder bei einer Radtour am Casa vorbei. Denn wir haben ein kleines Kunstwerk für euch begonnen; eine Steinschlange mit bemalten Neckarschottersteinen. Mal sehen, ob ihr sie findet? Im Moment ist sie noch recht klein, aber sie soll mit eurer Unterstützung von Tag zu Tag länger werden und wachsen so wie unsere Zuversicht: "Wir sehen uns!"

Was braucht ihr dazu und wie geht ihr vor?

  1. Ihr benötigt einen möglichst glatten, rundlichen Stein - nicht zu klein, gewaschen, bebürstet und von der Sonne getrocknet. Die Steinschlange hat auch noch viele unbemalte Steine, nehmt euch einen davon mit, wenn ihr keinen zuhause habt!
  2. Acrylfarbe eignet sich sehr gut, zwei Pinsel, einer breit für die Grundierung, einer dünn für Linien oder Muster, alte Zeitung als  Malunterlage und ein Wasserglas
  3. Besondere Leuchtkraft bekommen die Farben, wenn ihr den Stein an der Oberseite mit weiß oder schwarz grundiert.
  4. Bemalt den Stein oder schreibt uns eine Botschaft auf den Stein. Wir sind gespannt auf eure Ideen!
  5. Macht einen Ausflug zum Casa, sucht die Steinschlange und legt euren Stein einfach dazu. Das Foto für uns natürlich nicht vergessen!

Sendet uns das Foto von eurem bemalten Stein an agenda@ludwigsburg.de Dann bekommt ihr einen Sticker für euren Agenda-Pass mit der Post zugesandt!

Viel Spaß wünscht euch
euer Agendabüro

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 6: „Durstlöscher für Bienen“

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
die Sonne scheint und scheint Tag für Tag - macht uns froh und heiter. Das soll so den ganzen April so weitergehen. "Des einen Freud -des anderen Leid", heißt ein bekanntes Sprichwort. Denn der fehlende Regen macht den Pflanzen, Bäumen und Tieren und auch den Bienen schwer zu schaffen.
Die Honigbiene ist enorm wichtig für uns Menschen.  Denn ohne die fleißigen Bestäuber würde unsere Obsternte sehr klein ausfallen. Gerade jetzt haben bei dieser Blütenpracht die Bienen mächtig viel Arbeit und fliegen macht durstig! Ein einziges Bienenvolk kann drei Millionen Obstblüten an einem einzigen Tag bestäuben! Auch die Brut der Bienchen benötigt Wasser. Die Imker und Imkerinnen, wie Heike Hager, müssen ihre Bienen gut pflegen und versorgen. Sie hat einen Tipp für euch:

Wir können helfen. Um den Bienen ihren Durst zu stillen, könnt ihr ganz einfache Durstlöscher-Tränken für Insekten im Garten, auf dem Balkon aufstellen. Der Gestaltung eures Durstlöschers sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur ein sicherer Landeplatz. Es genügt auch schon ein kleiner Topfuntersetzer im insektenfreundlich bepflanzeten Blumenkasten. Gefüllt mit beschwerenden kleinen Steinchen und Schwimmhilfen für die trinkenden Bienen. Imkerin Heike Hager aus der Alten Gasse schneidet dafür einfach einen Korken in kleine Scheiben, die als Schwimminseln prima funktionieren. Jeden Morgen braucht die Trinkstelle wieder frisches Wasser.

Sendet uns ein Foto von eurem Bienen-Durstlöscher an agenda@ludwigsburg.de Dann bekommt ihr einen Sticker für euren Agenda-Pass mit der Post zugesandt!

Auch das NaturVision-Team hat wieder einen neuen Film für euch eingestellt: „Rashidi und Hamisi – Leben, wo der Pfeffer wächst“. Die zwei Brüder erzählen von ihrem Leben auf der Gewürzinsel Sansibar. Unglaublich aber wahr, haben die beiden Angst, dass es zur falschen Zeit richtig viel regnet...Schaut es euch an und malt ein Bild zum Film und holt euch einen weiteren Sticker!

Malt ein Bild zum Film und holt euch einen weiteren Sticker, Schaut rein in : "Schau in die Welt":

Viel Spaß wünschen euch
Imkerin Heike Hager und Susanne Schreiner aus dem Agendabüro

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 5: „Was blüht denn da? - Leckerer Frühling im Glas“

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
wie angekündigt nun die Erklärung zu Tipp Nr. 4: Wie funktioniert der Sonneneierkocher?: Die Sonnenstrahlen gehen durch das Glas hindurch. An der dunklen schwarzen Oberfläche werden sie in Wärme umgewandelt. Duch das Glas wird die Wärme aber zurückgehalten und kann nicht entweichen. Diese Wärmerückhaltung nutzen auch die Gewächshäuser, Wintergärten oder Thermische Solaranlagen.

Nun zum Agenda-Diplom-Tipp Nr. 5:

Katja Goll kennt ihr von den Aktionstagen im Casa Mellifera oder von den Flechtendetektiven, sie schreibt euch:

Liebe Agenda-Kinder,
diese Ferien sind alles andere als Bullerbü. Anstatt mit den Freunden draußen herum zu springen, Familienfeste zu feiern, Oma und Opa zu besuchen oder zu verreisen, sind wir angehalten meist im Haus zu bleiben und zum Spielen bleiben nur die Eltern und Geschwister. Aber, zum Glück dürfen wir ja im Rahmen der Corona-Regeln noch raus! Und draußen spielt sich gerade Wunderbares ab: Jeden Tag sprießen neue bunte Farbtupfer aus dem Boden, das Gras wird saftiger, die Bäume erblühen und entfalten ihr Laub. Zeit also für echte Spürnasen rauszugehen und zu erforschen, was da alles blüht.

Wusstet ihr, dass die Namensgebung der Pflanzen, wie wir sie heute kennen, der berühmte schwedische Naturforscher Carl von Linné erfunden hat? Nehmen wir ein Beispiel: Eine Enzianart bekam von Linné den Namen „Gentiana ciliata“. „Gentiana" bezeichnet die Gattung, „ciliata" die Art. Mit der Bezeichnung die Linné für Pflanzen einführte, der sogenannten "binären Nomenklatur", konnten die Pflanzen eindeutig und einfacher, nämlich – ganz ähnlich wie bei uns Menschen Vor- und Nachnamen – mit nur zwei Namensteilen, bestimmt werden. Vor der Einführung von Linnés binärer Nomenklatur wurde diese Enzianart wie folgt beschrieben: "Gentiana angustifolia autumnalis minor floribus at latera pilosis“. Puuh! Da können wir Carl von Linné aber dankbar sein, dass wir heute keine so langen lateinischen Namen mehr für die Blumen lernen müssen! Ist doch praktisch, oder? Diese Namensgebung ist schon seit 1758 in Gebrauch. So lange ist es her, dass Carl von Linné das System einführte. In Schweden ist der Naturforscher noch heute "lebendig". An seinem Geburtsort am Möckelnsee in Småland – ja richtig, da wo auch Bullerbü und Lönneberga liegt – kann man Wohnhaus und Gärten der Familie Linné besichtigen und auch Carl spaziert zur Sommerzeit durch die Gärten und Beete (natürlich ist das ein kostümierter Schauspieler). Genau wie damals, im 18. Jahrhundert. Was in den Beeten wächst, kann man in einem gemütlichen Öko-Café verkosten. Also, falls ihr im Sommer mal in Schweden seid, besucht auf jeden Fall auch „Linnés Råshult“ (siehe Foto). Dort erfahrt ihr auch, was Linné noch alles erforscht hat.

Aber jetzt wieder nach Ludwigsburg: Auf geht’s in die Fußstapfen der Naturforscher! Findet ihr alle Blüten, die hier abgebildet sind? (356 KB)

Eure Aufgaben für den Sticker:

  • Gesucht sind die Namen der Blumenarten! Ihr könnt den deutschen und den lateinischen Namen aufschreiben. Dank Linné ist der ja nicht mehr ganz so kompliziert. - Malt oder zeichnet die Blume in ein Heft!
  • Schreibt zu jeder Blume einen kurzen Steckbrief (Name, Farbe/Anzahl der Blüttenblätter, wo habt ihr die Blume gesehen (Wald, Wiese, Bachufer etc.), Größe, Blattform und was ihr sonst noch wichtig findet)
  • Ruft eure Großeltern an und fragt sie, ob sie euch zu einer der Blumen etwas erzählen können. Zum Beispiel, ob sie weitere Namen der Blume kennen, ob sie eine Verwendung in Küche oder Medizin kennen oder gar eine Geschichte. Schreibt auf, was ihr erfahren habt.
  • Malt auf die Titelseite eure Lieblingsblume und denkt euch eine Geschichte zu ihr aus. Schreibt diese ebenfalls ins Heft.

Ihr braucht:

  • Einige Din-A4-Blätter, die ihr in der Mitte knickt und zu einem Heft zusammenlegt. Mit Heftklammern oder einem Wollfaden, könnt ihr das Heft binden.
  • Buntstifte
  • Bestimmungshilfe (Pflanzen-Lexikon oder -App)
  • ein Telefon, etwas Fantasie und Forschergeist

Löwenzahnaufstrich - "Leckerer Frühling im Glas" von Kräuterpädagogin Claudia Nafzer

  1. Zuerst müsst ihr bei sonnigem Wetter etwa 50 Löwenzahnblüten sammeln . Nehmt die, die richtig aufgegangen sind. Achtung: Die Finger werden gelb vom Blütenstaub. Die Blüten haben oft noch kleine, schwarze Käfer. Lasst diese zuhause bitte erst wegfliegen bevor ihr sie mit in die Küche nehmt. Das geht am besten mit einem Sammelkorb den man noch eine Weile im Freien stehen lässt.
  2. Das Auszupfen ist dann Fleißarbeit. Nur die gelben Blütenblätter nehmen, denn die grünen Blätter schmecken bitter. Auch bei dieser Arbeit gibt es gelbe Finger. Aber die kann man ja nachher wieder waschen. Mit den Blütenblättern solltest du etwa 1 Litermaß locker füllen.
  3. Dann geht es ans kochen. Lasst euch von einem Erwachsenen dabei helfen. 1/2 Liter Apfelsaft, 1/2 Liter Wasser mit den Blüten aufkochen. Über Nacht ausziehen lassen.
  4. In den Topf kommt noch das Geliermittel z.B. Gelierzucker. Nach der Anleitung auf der Packung müsst ihr es dann kochen. Meist dauert es nur 3-4 Minuten. Macht eine Probe mit einem Rührlöffel um zu sehen ob es fest wird. Wenn die Tropfen am Löffel beim Erkalten fest werden ist es richtig.
  5. Dann füllt ihr alles in Twistoff-Gläser ein und schraubt sie zu (z.B. alte Marmeladengläser). Stellt die Gläser etwa 30 Minuten auf den Deckel kopfüber. Dann könnt ihr noch schöne Etiketten machen und fertig ist der "Leckere Frühling im Glas"!

Sendet uns ein Foto von euren Kunstwerken, Pflanzenbuch oder "Frühling im Glas" an agenda@ludwigsburg.de .  Dann bekommt ihr einen Sticker für euren Agenda-Pass mit der Post zugesandt!

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 4: „Sonnen-Ostereierkocher“

Sticker sammeln geht auch von zuhause aus!

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
die Sonne scheint die kommenden Tage kräftig und wir verbringen möglichst viel Zeit im eigenen Garten, auf dem Balkon oder hinter dem offenen Fester.  Es wird Zeit, die Kraft der Sonne einmal auf andere Weise kennen zu lernen und zu nutzen. Die Sonne kann unendlich viel, zum Beispiel Ostereicher kochen und dann noch mit der Hilfe einer Sonnenuhr!

Sendet uns ein Foto an agenda@ludwigsburg.de oder ihr erklärt uns in einer E-Mail, wie der Sonnenkocher funktioniert. Eine Auflösung für alle gibt es nächste Woche beim nächsten Agenda-Diplom-Tipp. Dann bekommt ihr einen Sticker für euren Agenda-Pass mit der Post zugesandt!

Viel Spaß mit den folgenden Tipps und schöne Ostertage wünschen euch
Malina Mayer und Susanne Schreiner aus dem Homeoffice des Agendabüros!

Experiment „Sonnen-Ostereierkocher“

  1. Besorgt euch ein rohes Ei, ein Holzbrett (Topfuntersetzer), Topflappen, etwas Alufolie (z.B. auch möglich ist die silberne Innenseite der Verpackung des Schokohasens), ein kleines Glas, in das gerade euer Ei hineinpasst und eine etwas größere Glasschüssel
  2. Das rohe Ei wird vorsichtig in schwarzes Papier eingewickelt, evtl. mit Klebestreifen fixieren. Wenn ihr kein schwarzes Tonpapier habt, könnt ihr einfach auch selbst ein Papier mit Wachskreide schwärzen.
  3. Auf das Brett wird die Alufolie gelegt, darauf in die Mitte das eingewickelte Ei, Über das Ei wird zunächst das kleine Glas gestülbt, dann die größere Schüssel üner das kleine Glas mit dem Ei.
  4. Nach einer Stunde in der Sonne auf dem Balkon ist das Ei fertig. Vorsicht beim Auspacken! Es ist wirklich heiß! Topflappen bereithalten!

Bastelanleitung „Sonnenuhr"

Wann die Eierkochstunde vorüber ist, erfahrt ihr von eurer selbst gebastelten Sonnenuhr. Die Sonnenuhr gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Eine recht kleine Uhr aus Papier können wir auch von Zuhause aus basteln. Der folgende Link führt zu einer schrittweisen Erklärung und einem kurzen Informationstext zur Geschichte der Sonnenuhr.
https://www.geo.de/geolino/basteln/8123-rtkl-diy-sonnenuhr-zum-selberbauen 

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 3: Schnitz dir dein Mittelalterbesteck mit Astrid Schulte

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
das "Stickersammeln" für den Agenda-Pass kann trotz der aktuellen Einschränkungen mit unseren Agenda-Diplom-Tipps weiter gehen! Auch das NaturVision-Team hat wieder neue Filme eingestellt. Schaut rein in: "Schau in die Welt": https://festival.natur-vision.de/de/Umweltbildung/schau-in-die-welt.html. Sendet uns ein Foto von euren Werken an agenda@ludwigsburg.de. So bekommt ihr einen Sticker für euren Agenda-Pass!

Viel Spaß wünscht euch das Agendabüro mit dem Agenda-Diplom-Tipp Nr. 3 von Umweltpatin Astrid Schulte. Sie schreibt euch:

Liebe Agenda-Kids,
alle Kursangebote rund um das Agenda-Diplom fallen aktuell aus - das ist jammerschade, für euch UND für mich, weil ich euch doch gern das Schnitzen mit Grünholz und Taschenmesser beigebracht hätte. Damit ihr euch trotzdem darin versucht, habe ich euch eine Schnitzanleitung Mittelalterbesteck (996 KB) angelegt.

Ihr braucht: ein Taschenmesser und Haselholz, ca. 2 cm dick (Hasel gibt es fast überall als Gartenabfall nach dem Rückschnitt).
Perfekt ist das Schnitzen, weil ihr auch dabei jede Menge Abstand zum Schnitznachbarn braucht - mindestens eine Armlänge. Einfach noch ein bisschen weiter auseinanderrücken, hinsetzen, die Unterarme auf die Oberschenkel legen, Messer ausklappen, Klinge nach vor zeigen lassen und dann IMMER vom Körper wegschnitzen. Das Messer seitlich durch Rinde, danach durch die Holzfasern ziehen. Je steiler ihr die Klinge haltet, desto schwerer ist das Schnitzen. Das Messer möglichst flach halten und feine Schnipsel wegschnitzen.

Für das Messer: Holz umgreifen, VOR der Hand 2 Seiten flach schnitzen, dann den Stock leicht eindrehen, so dass es auf einer Seite auch noch richtig scharf wird.

Für den Spieß: Holz umgreifen, VOR der Hand 4 Seiten flach schnitzen und diese dann anspitzen (wie einen Bleistift).
FERTIG ist dein Mittelalter-Besteck.

Wer noch nie geschnitzt hat, kann sich von den Eltern helfen lassen - die können das ganz sicher noch.
Auf geht´s: Schnitzt, Kids! Und passt auf eure Finger auf!

Viele Grüße von eurer Schnitzbuchautorin Astrid Schulte

(PS: Wenn ihr Gefallen am Schnitzen findet, schaut unter: www.mehr-wald.de nach, dort stehen alle meine Kursangebote, die ich in der Freizeit gebe. Hauptberuflich arbeite ich nämlich bei den Stadtwerke in Ludwgsburg als Pressesprecherin.)

Agenda-Diplom-Tipp Nr. 2 : „Schau in die Welt“ mit NaturVision

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
das NaturVision-Team hat ein neues Online-Angebot für Kinder, das wir euch als Agenda-Diplom-Tipp Nr. 2 empfehlen möchten.
"Schau in die Welt": https://festival.natur-vision.de/de/Umweltbildung/schau-in-die-welt.html 

Das Filmprogramm von NaturVision startet für euch mit Thomas und Korduni - Bienen retten Elefanten (für Kids von 6 bis 11 Jahre).
Es geht darin um zwei afrikanische Kinder, die eine rettende Idee haben, wie Menschen und Elefanten friedlich zusammen leben können (https://festival.natur-vision.de/de/Umweltbildung/schau-in-die-welt/thomas-und-korduni.html)

 

Weiter geht es mit Plastikfreie Stadt (für Teens von 11 bis 19 Jahre), über die Suche nach Möglichkeiten, ohne Plastik zu leben (https://festival.natur-vision.de/de/Umweltbildung/schau-in-die-welt/plastikfreie-stadt.html).

Schaut rein in die Welt, macht mit!

Das "Stickersammeln" für den Agenda-Pass kann trotz der aktuellen Einschränkungen weiter gehen! Sendet uns ein Foto von eurem gemalten Bild zum Film an agenda@ludwigsburg.de. So bekommt ihr einen Sticker für euren Agenda-Pass!

Viel Spaß dabei wünscht euch das Agendabüro!

Agenda-Diplom-Tipp für Zuhause Nr. 1: „Erbsen in der Milchpackung“

Sticker sammeln geht weiter auch von zuhause aus!

Liebe Agenda-Diplom-Kinder,
viele schöne Veranstaltungen des Agenda-Diplom-Programms müssen wir nun absagen und es ist noch nicht absehbar, wann wir mit dem Betrieb des NaturInfoZentrums Casa Mellifera wieder beginnen können. Das ist sehr schade, aber unumgänglich.
Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, wie ihr dann zu den Stickern in eurem Agenda-Diplom-Pass kommen könnt? Oder es droht demnächst die große Langeweile und ihr habt keine Ideen mehr, was ihr zuhause Tolles machen könnt? Dagegen hilft unser Agenda-Tipp: Erbsen sähen in der Milchpackung.

Anleitung „Erbsen in der Milchpackung“

  1. Eine leere Saft oder Milchpackung haben alle zuhause und die Erbsen habt ihr mit der Post gesendet bekommen. Natürlich geht das mit allen anderen Samen auch, falls ihr noch nicht beim Agenda-Diplom mit dabei seid und mitmachen wollt. Oder ihr benutzt das neue Gefäß für einen ganz andern Zweck. Da ist viel möglich. Schaut euch die Bastelanleitung an: https://mrsgreenhouse.de/milchtueten-upcycling-verpackungsideen Das Pflanzgefäß sollte mindestens 10 Zentimeter hoch mit Erde befüllt werden können.
  2. Nun braucht ihr nur noch etwas Pflanzerde, gerade alte Erde vom Balkonkasten oder ein Pflanztopf vom Vorjahr ist genau richtig für Erbsen. Denn sie können helfen, die Topferde vom letzten Jahr wieder aufzubereiten.  Die Wurzeln lockern den Boden und die die Erbse lagert Stickstoff in ihren Wurzeln an. Dabei helfen ihr die Knöllchenbakterien. Eine gute Erklärung findet ihr dazu unter: https://www.mein-schoener-garten.de/lifestyle/gruenes-leben/knoellchenbakterien-39712
  3. Warum gerade Erbsen? Erbsen sind pflegeleicht, besonders hübsch und ein ganz besonderer Genuss. Die von uns versendete Schalerbse (Pisum sativum) wächst auch ohne Kletterhilfe sehr gut. Die ersten Keimlinge könnt ihr dann bereits nach einer Woche beobachten. Dann geht es jeden Tag ein Stück weiter - bis maximal 40 Zentimeter Wuchshöhe schafft es diese Erbse.
  4. Sendet uns ein nettes Foto an agenda@ludwigsburg.de. Dann wissen wir, dass alles gut geklappt hat und ihr bekommt einen Sticker für euren Agenda-Pass!

Viel Spaß dabei wünscht euch das Agendabüro!