„Open House“ am Sonntag auf dem Franck-Areal

Offene Ateliers, Studios, Hightech- und Kreativ-Showrooms von 11 bis 19 Uhr

Früher wurde auf dem Franck-Areal am Bahnhof der bekannte Ersatz-Kaffee produziert – jetzt wird das verlassene Industriegebäude durch neue Nutzerinnen und Nutzer belebt: In das ehemalige Caro-Laborgebäude sind Start-Ups für 3D-Laserdruck und Hochwasser-Monitoring eingezogen, mehrere Ateliers und Studios für Fotografie, Kunst, Wohndesgin, Tattoo und Schmuck haben ihren Platz gefunden. Auch Kunst- und Kreativworkshops finden dort an der Pflugfelder Straße 23 statt.

Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es am Sonntag, 26. Juni 2022, von 11 bis 19 Uhr die Möglichkeit, die Firmen beim „Open House“ kennenzulernen: Alle sind eingeladen, durch die alten Industrieräume zu schlendern und auf fünf Etagen die neuen Mieterinnen und Mieter und deren Arbeit kennenzulernen. Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Besucherinnen und Besucher, jedes Unternehmen hat dafür etwas vorbereitet. Das „Hi.Francky“ bietet im Innenhof Essen, Getränke und Musik – der Durchgang an der Bahnhofsunterführung ist ebenso geöffnet, der Eintritt frei.

Chance auf ein neues und lebendiges Quartier

In den kommenden Jahren will die Stadt gemeinsam mit der Kommunalpolitik und der Bürgerschaft diskutieren und entwickeln, wie das Franck-Areal am Ludwigsburger Bahnhof künftig genutzt werden soll. „Wir haben hier die einmalige Chance, an einem der zentralsten und frequentiertesten Orte der Stadt ein neues, lebendiges Quartier zu schaffen“, betont Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Ein Quartier mit einem ganz eigenen urbanen Charakter, das vielfältig genutzt werden kann und das – typisch Ludwigsburg – Geschichte und Zukunft kreativ vereint“.   

Bis dahin soll das Franck-Areal aber keine abgeschottete Industriebrache bleiben. Es soll bereits in der Zwischennutzungsphase für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar werden und die lokale Wirtschaft, die Kultur und das Zusammenleben der Menschen bereichern. Ziel ist außerdem, mit der Belebung des Areals die Sicherheit am Ludwigsburger Bahnhof zu verbessern.

Raum für Kultur und Existenzgründer

Im Mai wurde bereits eine Pop-Up-Freifläche, die an den Westausgang des Bahnhofs grenzt, eingeweiht. Seitdem wehen dort die bunten Fahnen des „Hi.Francky“, das neben seinem gastronomischen Angebot die Freifläche in den Sommermonaten bespielen und beleben wird. Nach dem erfolgreichen NEULAND-Festival im vergangenen Jahr sollen außerdem weitere kulturelle Veranstaltungen und künstlerische Aktionen auf dem Franck-Areal folgen.  

Nach und nach sind nun neue Nutzerinnen und Nutzer im Franck-Areal eingezogen. Dafür hat die Stadt die Flächen auf Zwischenvermietung geprüft und zwei Gebäude instandgesetzt. Die preisgünstigen Gewerbeflächen sind für drei Jahre vermietet. „Wir konnten hier einen wichtigen Impuls zur Förderung der lokalen Kreativwirtschaft, von Start-Ups und Existenzgründungen setzen“, freut sich Baubürgermeisterin Andrea Schwarz. „Gleichzeitig geben uns die vielfältigen Zwischennutzungen die Möglichkeit, auszuprobieren, was auf diesem Areal möglich ist – eine Win-Win-Situation für alle.“