Mini-Solaranlagen für Familien
Herausforderung
Viele Familien in Kongoussi und den umliegenden Dörfern haben keinen Stromanschluss. Für Licht und das Laden von Mobiltelefonen nutzen sie häufig Batterien. Diese verursachen laufende Kosten und können vor Ort meist nicht umweltschonend entsorgt werden. Ohne Strom wird auch das Lernen am Abend schwierig. Besonders Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Für Binnenvertriebene und einkommensschwache Haushalte stellt die fehlende Energieversorgung eine zusätzliche Belastung dar.
Maßnahme
Solar-Home-Systems ermöglichen eine einfache und kostengünstige Stromversorgung unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Sie bringen Licht und Energie in den Alltag vieler Familien. Kinder können auch am Abend lernen, Mobiltelefone zu Hause laden und Haushalte werden unabhängiger von teuren Batterien. Gleichzeitig werden Abfälle reduziert und erneuerbare Energien genutzt. Für vertriebene Familien bieten die mobilen Anlagen zusätzliche Sicherheit, da sie auch an einem neuen Wohnort weiter genutzt werden können. Durch die Ausbildung junger Fachkräfte im Bereich Solartechnik stärkt das Projekt zudem das technische Know-how und die Zukunftsperspektiven in der Region.
SDGs
Das Projekt leistet einen Beitrag zu folgenden Sustainable Development Goals:


