Stadt informiert über die neuen Parkzonen

Ab April kostet das Parken in der Süd- und Weststadt

Zum 1. April wird in der Südstadt und der Weststadt die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Das bedeutet: Parken auf öffentlichen Stellplätzen wird kostenpflichtig. Die Stadt will damit die dortigen Anwohnerinnen und Anwohner entlasten, etwa vom Parksuchverkehr.

In dieser Woche werden die betroffenen Bewohner dazu entsprechende Unterlagen in ihrem Briefkasten finden, die Stadt informiert außerdem über das Internet und auf ihrem Instagram-Profil.
In der Ludwigsburger Innenstadt sowie der Oststadt gibt es die Parkraumbewirtschaftung schon, nun wird sie erweitert. Viele Rückmeldungen aus der Bürgerschaft und Untersuchungen der Stadtverwaltung haben gezeigt: Sowohl in der Weststadt als auch in der Südstadt ist der Parkdruck enorm. Mitarbeitende dort ansässiger Firmen und Besucher kurven auf der Suche nach einem kostenlosen Parkplatz durch die Straßen. Die Anwohnerinnen und Anwohner leiden unter Lärm und Abgasen und finden mitunter selbst keinen Platz mehr für ihr Auto. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat der Gemeinderat auf Empfehlung der Stadtverwaltung unter Mitwirkung von Bewohnern und Gewerbetreibenden beschlossen, Parkgebühren für den öffentlichen Straßenraum einzuführen. Die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung fließen übrigens in den städtischen Haushalt, aus dem wiederum die städtischen Aufwendungen für den Unterhalt von Straßen und Parkflächen finanziert werden.

Zusammen mit einem Anschreiben von Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht erhalten die Bewohner der neuen Parkzonen einen Flyer mit Informationen zu den neuen Regelungen. Bewohner mit Hauptwohnsitz in einem der Bewohnerparkbereiche, die über keinen privaten Stellplatz verfügen, können für eine Gebühr von 30 Euro pro Jahr einen Bewohnerparkausweis beantragen. Das genaue Verfahren wird im Flyer beschrieben.

Die Parkzone in der Südstadt umfasst das Gebiet zwischen den Bahngleisen, der Königinallee und der Stadtgrenze. Sie ist in zwei Bewohnerparkbereiche aufgeteilt. Das Areal in der Weststadt liegt zwischen der Siedlungsgrenze und Pflugfelden, hier gibt es fünf Bewohnerparkbereiche. Die jeweiligen Bewohner können ihr Auto in dem Parkbereich abstellen, der ihrer Wohnadresse zugeordnet ist.
Autofahrer ohne Bewohnerparkausweis müssen ein Ticket am Parkscheinautomaten lösen. Eine Stunde parken wird einen Euro kosten, der Tagessatz liegt bei fünf Euro. Eine Ausnahme ist das Gebiet „Rund um den Bahnhof“ in der Weststadt. Hier gelten dieselben Gebühren wie in der Innenstadt: Eine Stunde kostet 2,40 Euro, die maximale Parkdauer liegt bei zwei Stunden. In der Weststadt kann außerdem für 40 Euro ein Monatsticket gelöst werden.

Die Anliegerstraßen bleiben erhalten. Auch hier benötigen die Anwohner zukünftig einen Bewohnerparkausweis. Weitere berechtigte Anlieger, die keinen Bewohnerparkausweis haben (zum Beispiel Besucherinnen und Besucher, Patienten von Arztpraxen, Gäste in Restaurants) lösen ein Ticket am Parkscheinautomaten.

Weitere Informationen zum Thema sind auch im Internet unter www.ludwigsburg.de/bewohnerparken verfügbar. Außerdem stellt sich der Fachbereich Nachhaltige Mobilität den Fragen zum Parkraummanagement in einem „Q&A“ auf dem Instagram-Profil der Stadtverwaltung (@ludwigsburg.de). Ein „Q&A“ (Questions and Answers, auf Deutsch „Fragen und Antworten“) ist ein besonderes Format auf Instagram: Am Abend des 9. Februar gibt es die Möglichkeit, auf www.instagram.com/ludwigsburg.de Fragen direkt einzureichen. Matthias Knobloch, der Leiter des Fachbereichs Nachhaltige Mobilität, wird sie dann am 10. Februar von 17 bis 18.30 Uhr in der Story auf Instagram beantworten. Die Fragen können außerdem vorab bis 10. Februar, 12 Uhr, per E-Mail an mobilitaet@ludwigsburg.de geschickt werden.