Stadt ehrt Kulturtreibende

OB Dr. Matthias Knecht und Wiebke Richert, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur, mit einem Teil der Preisträger beim Empfang für die Kulturtreibenden. Von links nach rechts: OB Dr. Matthias Knecht, Ingo Sautter, Meinrad Huber, Wiebke Richert, Christoph Peichl, Uwe Seyfang, Ute Matt (für die Harmonika-Gemeinschaft Ludwigsburg e.V.), Dr. Peter Müller (mit Begleitung), Ulrich Egerer. (Foto: Stadt Ludwigsburg)

Im vergangenen Jahr musste die Kulturehrung coronabedingt ausfallen. Jetzt wurde sie im kleinen Kreis nachgeholt: Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht und Wiebke Richert, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur, überreichten im kleinen Kreis die Urkunden. Ausgezeichnet werden Kulturtreibende sowie Persönlichkeiten, die sich um das kulturelle Leben in Ludwigsburg verdient gemacht haben.

Folgende Personen wurden geehrt:

Claudia Fiala und Hans Joachim Eckstein
Deutsch-Amerikanischer Partnerschaftsclub Ludwigsburg – St. Charles e.V.

Seit der Gründung des Deutsch-Amerikanischen Partnerschaftsclubs im Jahr 1996 sind Claudia Fiala und Hans Joachim Eckstein Mitglieder des Vereins und dort seit 24 Jahren ehrenamtlich engagiert. Hans Joachim Eckstein war Kassenprüfer, ab 2004 bis heute Schatzmeister und seit 2012 zusätzlich für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Claudia Fiala ist nach vielen organisatorischen Aufgaben seit 2012 erste Vorsitzende des Vereins.

Gerade in kulturellen und schulischen Angelegenheiten engagiert sich der Deutsch-Amerikanische Partnerschaftsclub besonders stark, z.B. im Bereich des Schüler- oder Studierendenaustausches, der Begegnung unter den Vereinen oder zwischen den Verwaltungen. Claudia Fiala und Hans Joachim Eckstein gestalten neben vielen organisatorischen und kommunikativen Aufgaben die öffentlichen Stammtische, die einmal im Monat stattfinden und ein Forum bieten für Themen und Aspekte der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Dadurch haben beide bis heute wesentlich dazu beigetragen, die Städtepartnerschaft Ludwigsburg – St. Charles lebendig zu erhalten und aktiv zu pflegen. Der Grundsatz „Einander begegnen – Einander kennenlernen – Miteinander reden – Einander verstehen lernen – Miteinander handeln“ ist heute wieder äußerst aktuell und wird durch das jahrelange ehrenamtliche Engagement von Claudia Fiala und Hans Joachim Eckstein gelebt.

Claudia Fiala und Hans Joachim Eckstein werden geehrt für ihr persönliches Engagement im Deutsch-Amerikanischen Partnerschaftsclub, durch das sie sich in besonderer und langjähriger Weise um die Völkerverständigung verdient gemacht haben.

Meinrad Huber und Christoph Peichl
Meinrad Huber und Christoph Peichl haben als künstlerische Leiter über einen langen Zeitraum das avantgardistische internationale Tanzprofil in Ludwigsburg geprägt, welches die Stadt seit über 20 Jahren zu einer der Hochburgen des zeitgenössischen Tanzes in Baden-Württemberg und darüber hinaus gemacht hat. Initiiert von den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem städtischen Kulturamt haben sie in ihrer jeweiligen Eigenschaft als Projektleiter für Tanz, Theater und Weltmusik bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen/Internationale Festspiele Baden-Württemberg (Meinrad Huber von 1996 bis 2009) und künstlerischer Leiter des städtischen Kulturprogramms im Forum am Schlosspark (Christoph Peichl von 1992 bis 2011) die inhaltlichen Linien der jeweiligen Programme für Tanz entscheidend ausgebaut.

In gegenseitiger Wechselwirkung haben die beiden für Ludwigsburg seinerzeit völlig neue künstlerische Strömungen in die Stadt gebracht, das hiesige Publikum für die verschiedensten Formen der Tanzmoderne gewonnen und es entsprechend geprägt. Von diesem innovativen künstlerischen Anspruch und der Konstanz profitieren die Ludwigsburger Kultureinrichtungen bis heute und führen diese erfolgreich fort. Heute ist der zeitgenössische Tanz aus Ludwigsburg nicht mehr wegzudenken und sorgt ganz wesentlich für die Wahrnehmung Ludwigsburgs als zeitgenössische, aufgeschlossene und überregional bekannte Kulturstadt.

Meinrad Huber und Christoph Peichl werden geehrt für ihre künstlerische und weit überdurchschnittliche persönliche Leistung und ihr nachhaltiges Wirken für das moderne Kulturprofil der Stadt Ludwigsburg.

Dr. Peter Müller
Leiter Staatsarchiv Ludwigsburg – Landesarchiv Baden-Württemberg

Dr. Peter Müller ist seit 2002 maßgeblich verantwortlich für die Weiterentwicklung und überregionale Profilierung des Staatsarchivs als wissenschaftliche Einrichtung und damit für die historisch-kulturelle Aufarbeitung der Landesgeschichte Baden-Württemberg, was für Ludwigsburg als Residenzstadt von besonderer Relevanz ist.
Besonders und herausragend bzw. für ein Archiv vergleichsweise ungewöhnlich ist die umfangreiche, von hohen Qualitäten und ausgesprochen interessanten Themensetzungen geprägte öffentliche Veranstaltungs- und Ausstellungsarbeit, die von Dr. Peter Müller entwickelt und umgesetzt wurde. Sie wurde stets auf höchst kooperative Art und Weise mit den Ludwigsburger Kultureinrichtungen vernetzt, u.a. mit der Zentralen Stelle Ludwigsburg, mit der Pädagogischen Hochschule, der Volkshochschule,  mit verschiedensten Künstlerinnen und Künstlern und lokalen Einrichtungen oder auch bei großen stadtweiten Kulturprojekten.

Zentrale Themen wie z.B. die Aufarbeitung des Nationalsozialismus, des Deutschen Herbstes aber auch die umfangreiche, historisch qualitätsvolle Bildungsarbeit der Jugend hat Dr. Peter Müller konsequent vorangetrieben. Mittels interdisziplinärer und über rein archivarische Formate weit hinausgehende Angebote hat das Staatsarchiv ungewöhnlich breite Bevölkerungsschichten angesprochen und erreicht und wurde damit zu einem offenen Haus im Herzen der Stadt. Dadurch kommt diese  Arbeit letztlich auch der Ludwigsburger Stadtgesellschaft, ihrem geschichtlichen Bewusstsein und einer historisch-anspruchsvollen Kulturarbeit sehr zugute und sorgt für eine gelebte, kritisch-offene Gesellschaftsdebatte.

Dr. Peter Müller wird geehrt für sein weit überdurchschnittliches, langjähriges Wirken für eine historisch-lebendige und offene Stadtgesellschaft.

Aus dem Stadtverband Musik Ludwigsburg e.V. wurden geehrt:

Ulrich Egerer
Ulrich Egerer engagiert sich seit seiner Schulzeit in der Leitung von Musikensembles. Er studierte Musik mit dem Hauptfach Violine, war Jahresstudent bei Prof. Helmuth Rilling an der Bachakademie Stuttgart und besuchte Dirigierkurse bei Wolfram Wehnert und John Eliot Gardiner. 1990 bis 1991 war er Geschäftsführer des Philharmonischen Chores Stuttgart und später auch bei der Jungen Süddeutschen Philharmonie Esslingen. 2002 gründete Ulrich Egerer den Philharmonischen Chor Ludwigsburg, damals noch unter dem Namen Ludwigsburger Vocalensemble. Unter seiner künstlerischen Leitung trat der Chor unter anderem bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen auf, unternahm Konzertreisen in die USA oder nach Barcelona und nahm an vielen weiteren Projekten im In- und Ausland teil. Von A Cappella-Konzerten bis zum Großprojekt mit Orchester und Solistenbegleitung, ob mit klassischer oder moderner Chormusik, nimmt Ulrich Egerer jede musikalische Herausforderung an und schafft immer wieder, seine ChorsängerInnen für neue Ansätze und Werke zu begeistern.

Ulrich Egerer wird geehrt für sein langjähriges Engagement als künstlerischer Leiter des Philharmonischen Chores Ludwigsburg und sein Wirken für die qualitative Förderung von Laienmusik in Ludwigsburg.

Ingo Sautter
Ingo Sautter ist seit über 50 Jahren als Chorleiter tätig. Er begann seine musikalische Ausbildung mit Klavier- und Orgelunterricht, setzte diese mit einer Chorleiterausbildung am Hochschulinstitut für Musik in Trossingen fort. Danach leitete er verschiedene Chöre, unter anderem in Unterriexingen, Sachsenheim, Kornwestheim, sowie 20 Jahre im Gesangverein Liederkranz Mundelsheim e.V. 1995 übernahm Ingo Sautter die Chorleitung beim Kreis-Chor des Sängerkreises Mittlerer Neckar der seinen Sitz in Ludwigsburg hat und in dem 45 Sängerinnen und Sänger aus 16 Kreisvereinen gemeinsam singen. Als Impulsgeber schaffte er es immer wieder, dem Chor besondere Leistungen abzuverlangen und neue Ziele anzustreben. Unter seiner Leitung nahm der Kreis-Chor unter anderem am internationalen Chortreffen in Riva del Garda, am Deutschen Chorfest in Frankfurt und am Internationalen Chorfestival „Feuer und Stimme“ in St. Michael im Lungau teil.

2010 gründete Ingo Sautter zusätzlich einen Männerchor, der sich dank erfolgreicher Projekte als weiterer starker Repräsentant des Sängerkreises Mittlerer Neckar etablieren konnte. Nach 20 Jahren Chorleitertätigkeit beim Kreis-Chor legte er 2015 den Dirigentenstab aus der Hand. Bis heute ist er aber als Sänger und stellvertretender Chorleiter dem Ensemble treu geblieben.

Ingo Sautter wird geehrt für seine langjährige Chorleitertätigkeit, und sein Engagement um die Musik in Ludwigsburg selbst und in den Kreis Ludwigsburg hinein.

Uwe Seyfang
Uwe Seyfang ist seit 1972 Mitglied der Harmonika-Gemeinschaft Ludwigsburg e.V. Er begann seine Laufbahn im dortigen Jugendorchester und war anschließend über 40 Jahre als Akkordeonspieler im 1. und 2. Orchester tätig. Im Laufe der Jahre nahm Uwe Seyfang mit beiden Orchestern sowie im Duo mit Wolfgang Matt erfolgreich bei zahlreichen Wettbewerben und Meisterschaften teil. Außer seinem Engagement als Musiker ist Uwe Seyfang seit langer Zeit in die organisatorischen Aufgaben des Vereins involviert. In den Jahren 1981-1983 war er Orchestersprecher und Mitglied des Ausschusses. Im Anschluss an diese Aufgabe lenkte er 18 Jahre lang als Kassierer die finanziellen Geschicke des Vereins. Später übernahm er die Aufgabe des Vorstandsprechers, die er seit 19 Jahren innehat. Zusätzlich zu seinem Engagement im Vorstandstrio ist er bei allen Konzerten und Veranstaltungen als Helfer aktiv. Zudem legt Uwe Seyfang großes Augenmerk auf die Jugendarbeit der Harmonika-Gemeinschaft Ludwigsburg und vertritt die Interessen des Vereins beim Deutschen Harmonika-Verband und beim Stadtverband Musik Ludwigsburg.

Uwe Seyfang wird geehrt für sein langjähriges Engagement bei der Harmonika-Gemeinschaft Ludwigsburg e.V. und die damit verbundene Beförderung einer aktiven musikalischen Vereinslandschaft.

Geehrt wurden außerdem der künstlerische Nachwuchs und Preisträger bei Wettbewerben:

Künstlerischer Nachwuchs
"Jugend musiziert" 

 
 

Instrument

Landeswettbewerb

Bundeswettbewerb
Solowertung 
Bommas, Maj

Violine

23 Pkt. 1. Preis
 
Braun, Johannes Violine 24 Pkt. 1. Preis 19 Pkt. Mit sehr gutem Erfolg
Dorn, Monica Violoncello 23 Pkt. 1. Preis 19 Pkt. Mit sehr gutem Erfolg
Hasler, Ken Violoncello 23 Pkt. 1. Preis  
Hellener, Julia Akkordeon 23 Pkt. 1. Preis  
Kalbhenn, Carlotta Violine 19 Pkt. 3. Preis  
Knör, Jonas Schlagzeug 23 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis
Laukner, Lavinia Violine 24 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis
Münsberg, Zoe Violoncello 25 Pkt. 1. Preis 22 Pkt. 2. Preis
Obert, Thalia Violine 24 Pkt. 1. Preis  
Ruan, Youyou Violoncello 23 Pkt. 1. Preis 21 Pkt. 3. Preis
Wietrzynska, Nadia Violine 22 Pkt. 2. Preis  
Vokal-Ensemble: 2 Gesangsstimmen      
Müller, Elena Sopran 22 Pkt. 2. Preis
(IV Altersgruppe)
23 Pkt. 1. Preis
(V Altersgruppe)
23 Pkt. 2 Preis
Müller, Lucie Sopran 22 Pkt. 2. Preis  
Klavier-Kammermusik      
Braun, Johannes Violine 25 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis
Dörfer, Carolin Klavier 23 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis
Heinle, Jessamyu Violoncello 20 Pkt. 2. Preis  
Hermenau, Frida Violoncello 23 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis
Hermenau, Paula Violine 23 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis
Hodorkovski, Justin Klavier 25 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis
Kaleschke, Johanna Violine 20 Pkt. 2. Preis  
Krafft, Anouk Viola 23 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis
Ruan, Youyou Violoncello 25 Pkt. 1. Preis 20 Pkt. 3. Preis 
Vierling, Dominique Klavier 20 Pkt. 2. Preis  
Duo: Klavier und ein Holzblasinstrument      
Köhler, Elina Klarinette 22 Pkt. 2. Preis  
Reikow, Tobias Fagott 25 Pkt. 1. Preis 23 Pkt. 2. Preis
Weyers, Luisa Klavier 22 Pkt. 2. Preis  
Duo: Klavier und ein Blechblasinstrument      
Spegg, Johanna Trompete 25 Pkt. 1. Preis 24 Pkt. 1. Preis

Preisträger bei Wettbewerben

Anna Hofmann, Goethe-Gymnasium Ludwigsburg
Erster Platz beim 29. Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur Baden-Württemberg 2019 und Sonderpreis für wissenschaftliches Arbeiten zum Thema „Presenting Gender – Konstruktion von Geschlecht im Musikclip“.

Über 900 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe haben am Wettbewerb teilgenommen und Beiträge in verschiedenen Genres eingereicht. Ziel dieses Wettbewerbs ist, Schüler zu einer intensiven Beschäftigung mit der deutschen Sprache und Literatur anzuregen. Seit 1990 lobt das Kultusministerium den Landeswettbewerb aus. Er ergänzt den Deutschunterricht und bietet eine individuelle Fördermöglichkeit für interessierte und besonders begabte Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe.

Harmonika-Gemeinschaft Ludwigsburg e.V.
World Music Festival Innsbruck 2019
1.Orchester HGL: ausgezeichnet
2.Orchester HGL: ausgezeichnet

Das 13. World Music Festival fand vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 in Innsbruck statt. Das Festival ist ein internationaler Wettbewerb für Harmonika- und Akkordeon-Ensembles, an dem 2019 ca. 185 Orchester und Ensembles aus elf Ländern teilgenommen haben, darunter auch zwei Orchester der Harmonika-Gemeinschaft Ludwigsburg e.V. Die Leistung des 1. Orchesters wurde in der Höchststufe mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ und der höchsten Punktewertung aller bisherigen Teilnahmen belohnt. Das Zweite Orchester nahm in der Oberstufe am Wettbewerb teil und erspielte ebenfalls das Prädikat „ausgezeichnet“.

Würdigung von Projekten der Kulturellen Bildung

Integratives Tanz-/Theaterprojekt der Tanz- und Theaterwerkstatt Ludwigsburg e.V. mit und für Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklassen (VKL) in Kooperation mit der Justinus-Kerner-Schule, der Osterholzschule und Kulturwelt e.V.

Ziel dieses Projektes ist es, den Kindern und Jugendlichen über die künstlerische Vermittlung den Zugang zum Alltag in Deutschland zu erleichtern und ihnen die Möglichkeit zu bieten, Tanz und Theater in einer Kultureinrichtung und somit einen kulturellen Ort in ihrer neuen Stadt – in ihrer neuen Heimat – zu entdecken. Dieses Angebot fördert Kinder bzw. Jugendliche in einer entscheidenden Einstiegsphase nach dem Umzug aus ihren Herkunftsländern nach Deutschland. Insbesondere bei Kindern ohne deutsche Sprachkenntnisse stärkt die Verständigungs- und Ausdruckmöglichkeit in einem nonverbalen Medium wie Tanz und Theater die Persönlichkeit, ermutigt und beugt einer Ausgrenzung und damit einem ungünstigen Integrations- und Entwicklungsverlauf vor. In der Folge wird auch der erfolgreiche Spracherwerb befördert.

2006/2007 hat die Tanz- und Theaterwerkstatt e.V. mit dem Projekt mit kleinen Workshopeinheiten in den VKL-Klassen begonnen. Seit der verlässlichen Förderung durch Stadt und Land ist die langfristige und regelmäßige Durchführung, die Qualität und die Intensität des Konzeptes deutlich verstärkt worden. Die Kulturelle Bildung reagiert somit auf veränderte gesellschaftliche Aufgaben der Zuwanderung, Migrations- und Fluchtbewegungen durch eine künstlerisch-integrative Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.