ÖPNV-Rad-Trasse

gesünder, bequemer & nachhaltiger ans Ziel

Die ÖPNV-Rad-Trasse ist ein Korridor, in dem möglichst jeweils eigene Spuren für Busse und für Fahrräder entstehen. Durch die freie Fahrt des Busverkehrs in der Trasse entsteht in Ludwigsburg ein positiver Dominoeffekt, der dazu führt, dass die Fahrt mit dem Bus nicht nur kürzer wird, sondern auch, dass man pünktlicher am Wunschziel ankommt. Die Erreichbarkeit der Innenstadt aus den Stadtteilen wird somit deutlich verbessert. Neben dem Busfahren wird auch das Radfahren in Ludwigsburg durch eigene Fahrspuren spürbar komfortabler und sicherer. 

Ziel ist es, die Attraktivität für nachhaltige Verkehrsträger deutlich zu steigern und so einen Anreiz zum Umsteigen auf klimafreundlichere Fortbewegung zu schaffen. Da das Bus- und Radfahren im Straßenraum pro Person weniger Raum benötigt als der motorisierte Individualverkehr, können auch diejenigen die nicht auf das Auto verzichten können von einem flüssigeren Verkehr profitieren.  

In den nächsten Jahren wird die rund zehn Kilometer lange ÖPNV-Rad-Trasse für Busse und Räder durch Ludwigsburg von der Weststadt bis Remseck verwirklicht. Die Planungsbüros wurden im Oktober 2020 beauftragt und arbeiten derzeit an einer Lösung, die einerseits den Verkehrsfluss berücksichtigt, andererseits aber vor allem die Menschen und die Stadt als Lebensraum in den Mittelpunkt stellt. Eine hohe Aufenthaltsqualität, neue Grünstrukturen sowie Freiflächen werden in der Planung und der Umsetzung des Projekts zentral sein. Ebenso wird Bürgerinnen und Bürgern durch Bürgerbeteiligungsformate die Möglichkeit gegeben aktiv mitzugestalten. 

Die Planungsgemeinschaft Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH/Ramboll Deutschland GmbH plant die Trasse in der Innenstadt, in der Schorndorfer Straße, durch das künftige Wohngebiet „Fuchshof“ sowie in Oßweil. Der andere Projektpartner ist die Planungsgemeinschaft TTK GmbH/Bernard Gruppe ZT GmbH, die in der Ludwigsburger Weststadt und entlang der L 1140 Richtung Neckargröningen tätig sein wird und darüber hinaus die Signaltechnik und Ampelsteuerung entlang der kompletten Trasse untersucht.

Im Sommer 2021 gibt es erste Planungsideen. Es werden zunächst Varianten für die Gesamttrasse entwickelt. Im weiteren Verlauf werden die einzelnen Abschnitte (Lose) konkretisiert. Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Ludwigsburg erfolgen die weiteren Detailplanungen abschnittsweise in den Jahren 2021 und 2022. Gleiches gilt für die Realisierung ab 2023. Diese erfolgt zielgerichtet, zum Beispiel im Zuge anderer Baumaßnahmen.

Wir, die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung freuen uns sehr, wenn die Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger das neu entstehende Mobilitätsangebot für sich und ihren Alltag entdecken. Denn klar ist: Je mehr Menschen sich für das Rad oder den ÖPNV entscheiden, um von A nach B zu kommen, umso spürbarer werden die Veränderungen in der Stadt selbst. Weniger Lärm, mehr Ruhe, weniger Abgase und mehr frische Luft zum atmen.

Übersicht Gesamttrasse

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