Oststadt: Schule mit Platz für 600 Kinder

Kommunalpolitik stimmt für überarbeiteten Entwurf

Der Gemeinderat hat jetzt den Bau einer Grundschule im Fuchshof beschlossen, nachdem die Kosten wie von der Politik gefordert gesenkt wurden. Die Schule fällt dafür etwas kleiner aus.

In der Oststadt entsteht eine Grundschule in nachhaltiger Bauweise. (Bild: Planungsbüro „VON M“, Stuttgart)

An der Fuchshofstraße in der Oststadt entsteht mit dem Beschluss des Gemeinderats nun bald ein modernes Gebäude für mehr als 600 Schülerinnen und Schüler. Nach der weiteren Planung und Vorbereitung wird der Bau zum neuen Jahr ausgeschrieben, anschließend beginnen die Bauarbeiten – Anfang 2022 soll die Schule ihre Türen öffnen. Dann werden die Räume auch dringend benötigt, weil viele junge Familien mit Kindern in die Stadt ziehen. In der Oststadt und in Oßweil gibt es besonders viel Zuwachs durch die Neubaugebiete. 

Den Standort der Schule gegenüber der Eishalle im künftigen neuen Wohngebiet am Fuchshof hatte der Gemeinderat schon 2017 beschlossen: Die Mehrheit der Stadträte sprach sich vor allem wegen der Nähe zur geplanten Oststadt-Sporthalle dafür aus. Die Baupläne wurden in der Folge noch geändert, um Kosten zu sparen. Dazu hat die Verwaltung zum Beispiel das Gebäude um vier Meter gekürzt und in dem Zuge die Räume für Flure und Treppenhäuser verkleinert sowie die Ausstattung reduziert.

Räume fürs Lernen und Spielen

Die Schule bietet neben den 22 Klassenzimmern aber immer noch ein großzügiges Angebot fürs Lernen und darüber hinaus: Musik- und Mehrzweckräume, eine Schulbücherei, lichte Lernräume, eine Mensa und viel Grün im Freien. Die Außenanlagen bieten Platz für abwechslungsreichen Unterricht und Pausen – ein Schulgarten, Spielfelder und Geräte, Sitzmöglichkeiten und eine Spiellandschaft zählen dazu.

Das gesamte Gebäude mit den Außenanlagen und der Innenausstattung kostet 29,5 Millionen Euro. Dazu zählen auch Möbel, Technik, Musikinstrumente und Werkzeuge ebenso wie Beamer für die Lehrer und Laptops für die Schüler.

Nachhaltige Bauweise und digitale Lernmittel

Die Schule wird in moderner Holzbauweise und mit nachhaltigem Material errichtet – zum Beispiel mit Dämmung nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip: Die Rohstoffe werden dabei so verarbeitet und eingesetzt, dass sie problemlos wiederverwertbar sind.

Für Bau und Betrieb erhält die Stadt etwa 3,6 Millionen Euro Fördermittel von Bund und Land – allein 200.000 Euro gibt es aus dem Digitalpakt für Unterrichtsgeräte. Damit wird es den Schulkindern auch im neuen Wohngebiet am Fuchshof an nichts fehlen. (Clemens Flach)

LB kompakt

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