Fallstudie Energieeffiziente Stadt Ludwigsburg

Die Internationale Energieagentur (IEA, Paris) hat die Stadt Ludwigsburg im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Annex 51 als Modellprojekt der "Energieeffizienten Stadt" ausgewählt. Die dazu erarbeitete Studie  (4,601 MiB)analysiert die gesamten Aktivitäten der Stadt Ludwigsburg im Bereich Energieeffizienz und zeigt Handlungsempfehlungen auf.

Mit der Studie wurden das Zentrum für Nachhaltige Energietechnik - zafh.net und das Zentrum für Nachhaltige Stadtentwicklung der Hochschule für Technik Stuttgart (HfT), zusammen mit dem Referat Nachhaltige Stadtentwicklung der Stadt Ludwigsburg beauftragt. Gefördert wurde die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Als Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Energieeffizienzprojekten wurde am häufigsten die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure, die Unterstützung durch die Verwaltungsspitze, die wachsende politische Akzeptanz im Gemeinderat sowie der integrierte Ansatz des Ludwigsburger Stadtentwicklungskonzepts genannt. Die Hochschule sprach auch Handlungsempfehlungen aus.

So rät sie beispielsweise dazu, weiterhin eine aktive Grundstückspolitik zu betreiben und wie bislang die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim sowie die Wohnungsbau Ludwigsburg als wichtige Partner in die Stadtentwicklung einzubeziehen. Eine weitere Anregung ist, Stadtteilbeauftragte dauerhaft – das heißt auch nach Abschluss der Stadtteilentwicklungspläne – zu etablieren, damit sie eine Mittlerrolle zwischen dem Stadtteil und der Verwaltung übernehmen können. Sie empfiehlt außerdem, bei der Akquise nationaler und internationaler Förderprojekte aktiv zu bleiben.

Grundlage der Analyse bildeten das integrierte Stadtentwicklungskonzept "Chancen für Ludwigsburg", das städtische Klimaschutz- und Energiekonzept sowie Fallbeispiele der energieeffizienten Stadtentwicklung.

 

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