74. Band der Ludwigsburger Geschichtsblätter erschienen

Vertreter des Historischen Vereins für Stadt und Kreis Ludwigsburg haben heute (12. November) im Rathaus Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht den neuen Band der Ludwigsburger Geschichtsblätter überreicht.

Bei der Übergabe des 74. Bands der Ludwigsburger Geschichtsblätter (v.l.): Dr. Simon Karzel, Dr. Thomas Schulz, Elfriede Krüger, Dr. Matthias Knecht (Foto: Stadt Ludwigsburg)

Die Aktivitäten des Historischen Vereins waren in diesem Jahr auf Grund der Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Deshalb war es dem Verein ein besonderes Anliegen, wenigstens die Ludwigsburger Geschichtsblätter wie gewohnt herauszugeben.
 
Die Vereinsvorsitzende Elfriede Krüger sowie Kreisarchivar Dr. Thomas Schulz und Stadtarchivar Dr. Simon Karzel übergaben Dr. Knecht den 74. Band, der unter anderem Aufsätze über eine frühmittelalterliche Wassermühle in Oberriexingen, das Großbottwarer Rathaus, Friedhöfe in Ditzingen und das Marbacher Stadtleben vor 350 Jahren enthält. Weitere Aufsätze beleuchten die Wandererfürsorge im Oberamt Ludwigsburg, die Anfänge der Demokratie im Südwesten nach dem Ersten Weltkrieg und steinerne Bogenbrücken im Landkreis.
 
Speziell Ludwigsburger Themen sind die Keramikmaler aus den Ludwigsburger Manufakturen des 18. und 19. Jahrhunderts, die Familie Aigner und die Geschichte der Ludwigsburger Bäder. Außerdem werden mit den Biographien der Nationalsozialisten Ferdinand Ostertag (Ludwigsburg) und Wilhelm Holzwarth (Bietigheim) zwei Themen aus der Zeit des „Dritten Reichs“ aufgegriffen. Die Ludwigsburger Geschichtsblätter können im Buchhandel sowie im LKZ-Shop des Verlags Ungeheuer & Ulmer in der Körnerstraße 14-18 in Ludwigsburg für 18 Euro erworben werden.

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