Auch in Krisenzeiten im Service für die Stadt

Technische Dienste Ludwigsburg zum Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni

Die Technischen Dienste Ludwigsburg (TDL) reinigen 267 Kilometer Straße, kümmern sich um 25.500 Bäume in der Stadt und sind für 325 Kilometer Kanalnetz zuständig. Auch während der Krisenzeit durch die Corona-Pandemie ändert sich nichts an ihrer wichtigen Rolle zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur in der Stadt. „Wir verstehen uns als Dienstleister für die Stadtverwaltung und für die Menschen, die in Ludwigsburg leben“, betont Hans-Jürgen Schroff, Fachbereichsleiter der TDL, zum Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni.

Diesen Tag gibt es seit 2017, ins Leben gerufen wurde er vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Er soll die Leistungen kommunaler Unternehmen für eine funktionierende Stadtgesellschaft in die öffentliche Wahrnehmung rücken. Aufgrund der Corona-Pandemie findet der Tag in diesem Jahr nur digital statt.
 
Auch die Technischen Dienste Ludwigsburg wollen den Tag nutzen, um auf ihre Leistungen aufmerksam zu machen. Diese hat sie auch während des Notbetriebs der Stadtverwaltung weitestgehend aufrechterhalten, um Infrastruktur und Lebensqualität in Ludwigsburg zu sichern. „Ohne die Arbeit der TDL würde es in unserer Stadt ganz anders aussehen“, erklärt Schroff. „Unsere Mitarbeitenden sorgen dafür, dass die Ampeln und die Straßenbeleuchtung reibungslos funktionieren. Sie pflegen die Grünflächen in der Stadt, leeren die Mülleimer und reinigen die Straßen. Sie entfernen Graffitis und verhindern, dass die Känale verstopfen.“
 
Aufgrund der Coronakrise gab es außerdem noch einige spezielle Aufgaben für die Mitarbeitenden der TDL zu erledigen. Mehrere Wochen lang durften zum Beispiel die 140 Spielplätze in der Stadt nicht mehr benutzt werden – die TDL sorgte für deren Absperrung und auch für die Kontrollen. Um die Menschen in der Stadt an die wichtigen Abstands- und Hygieneregeln zu erinnern, brachten die Mitarbeitenden der TDL entsprechende Hinweisschilder an viel frequentierten Plätzen an – zum Beispiel rund um das Seeschloss Monrepos, in den Zugwiesen und in der Innenstadt. Außerdem leisteten sie einen wichtigen Beitrag zur Wiedereröffnung der Stadtbibliothek: In den Werkstätten der TDL entstanden „Spuckschutze“ aus Plexiglas und eine digitale Zugangs-Ampel für den Eingang – denn es dürfen sich insgesamt nur maximal 60 Besucherinnen und Besucher in der Stadtbibliothek aufhalten.
 
Zudem registrierte die Stadtreinigung in den vergangenen Wochen eine gestiegene Menge von „wild“ entsorgtem Müll, darunter auch größere Stücke und Hausrat – etwa Sofas, Schränke, Kinderwägen und Renovierungsabfälle wie eine ausgebaute Holzdecke. Auch hier besteht ein Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Viele Menschen hatten etwas mehr Zeit, haben zuhause aufgeräumt oder die Wohnung renoviert. Auf der anderen Seite waren einige Wertstoffhöfe geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet. „Auch das hat unserer Mitarbeitenden in besonderer Weise gefordert“, meint Hans-Jürgen Schroff. „Trotz des Notbetriebs war die Stadtreinigung täglich unterwegs, um diesen wilden Müll zu entsorgen.“
 
Zum Tag der Daseinsvorsorge
Der Tag der Daseinsvorsorge findet jedes Jahr am 23. Juni statt. Deutschlandweit zeigen kommunale Unternehmen an diesem Tag ihre Leistungen. International ist der Tag als „Public Service Day“ bekannt und wird von den Vereinten Nationen ausgerufen. Der Tag der Daseinsvorsorge wird vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert.

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