Stadtteilentwicklungsplan Oßweil

Bürgerbeteiligung am Schul-, Kultur- und Sportareal

Bericht von der Veranstaltung am 24. Juli 2018

Luftbild Oßweil Sportplätze

Am Dienstag, 24. Juli 2018 hatte die Stadtverwaltung die Oßweiler Bürgerinnen und Bürger zur Rahmenplanung für das Schul-, Kultur- und Sportareal eingeladen. Auf der gut besuchten Veranstaltung mit etwa 60 Teilnehmenden im Evangelischen Gemeindezentrum Oßweil wurden drei Alternativen vorgestellt und in produktiver Arbeitsatmosphäre diskutiert. Mit dabei an diesem Abend waren Oberbürgermeister Werner Spec, Erster Bürgermeister Konrad Seigfried und Baubürgermeister Michael Ilk.

Bereits im Vorfeld hatten sich interessierte Oßweiler bei einem Rundgang durch das Planungsgebiet mit den Örtlichkeiten, insbesondere mit den topographischen Herausforderungen beschäftigt. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Werner Spec erläuterte der Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Vermessung, Martin Kurt, die Rahmenbedingungen und die Ziele der Planung: Bei der Neuordnung des Areals geht es um den Neubau einer Mehrzweckhalle als Ersatz für die beiden derzeitigen Sporthallen August-Lämmle-Turnhalle und Mehrzweckhalle Oßweil. Auch eine Erweiterung und ein Neubau der Kindertageseinrichtung sind geplant, um damit mehr Platz im Schloss zu schaffen, und dazu noch eine Pflege-Wohneinrichtung für Senioren.

Drei Alternativen der Rahmenplanung zum Download

Wegen dieser umfangreichen Veränderungen wird das Areal städtebaulich neu geordnet – eines der Ziele dabei: das Oßweiler Schloss soll mehr sichtbar werden. Die Alternativen der Neuordnung wurden durch Michael Schröder vom beauftragten Planungsbüro Wick+Partner präsentiert. Die Idee, Pflegewohnen und Kindertageseinrichtung in einem Entwurf zu verwirklichen, stellten Ralf Oldendorf und Michaela Sowoidnich von der Evangelischen Heimstiftung vor und skizzierten das Konzept „Wohnen Plus“.

Nach der Pause war der nächste Teil der Veranstaltung als „World Café“ konzipiert: In eineinhalb Stunden durchliefen alle Teilnehmenden drei Thementische, an denen jeweils eine Alternative der Rahmenplanung vorgestellt wurde. An jedem Tisch wurden die Chancen und Herausforderungen einer Alternative aus unterschiedlichen Blickwinkeln gemeinsam mit den Moderatoren beleuchtet. Die einzelnen Gruppen gingen auch der Frage nach, wer den geplanten öffentlichen Park künftig wie nutzen könnte.

Nach kurzer Vorstellung der Ergebnisse und einer Erläuterung der nächsten Schritte verabschiedete Erster Bürgermeister Konrad Seigfried die Bürgerinnen und Bürger.
Im Herbst 2018 soll eine Alternative der Rahmenplanung in den Gremien beschlossen werden. Die gesammelten Anregungen der Veranstaltung und der Internetbeteiligung werden dazu nun bewertet und in die Entscheidungsfindung mit einbezogen.

In einem nächsten Schritt wird dann das Areal in verschiedene Bausteine unterteilt, jeder Baustein wird dann als eigenes Projekt weiterentwickelt. Die Bürgerinnen und Bürger werden in den zweimal jährlich stattfindenden Stadtteilausschuss-Sitzungen und gegebenenfalls weiteren Veranstaltungen informiert.

Über die Rahmenplanung zum Schul-, Kultur und Sportareal

In Oßweil bildet der Bereich zwischen Schloss und Mehrzweckhalle mit der August-Lämmle-Schule und den Sportanlagen seit Jahrzehnten ein wichtiges Zentrum für Bildung, Kultur und Sport. In den letzten Jahren zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass der bauliche Bestand in die Jahre gekommen ist und auch die Anforderungen sowohl in baulicher wie struktureller Hinsicht überdacht und neu formuliert werden müssen.

Oßweil hat sich im vergangenen Jahrzehnt dynamisch entwickelt und die Frage ist nicht nur, wie die infrastrukturelle Ausstattung dem anzupassen ist, sondern auch wie die weitere Entwicklung gestaltet werden soll. In diesem Kontext sind für die folgenden Themen, die Frage nach der weiteren Entwicklung zu stellen und Konzepte für die zukünftige Entwicklung zu finden:

  • Mehrzweckhalle Oßweil
  • Kindergarten im Schloss
  • Nutzung im Schloss durch die Musikvereine
  • Die sportlich genutzten Flächen im Areal (Rasengroßspielfeld, Tennisplätze, Kleinspielfeld und Hundertmeter-Bahn)
     
  • Errichtung und Standort eines Kleinpflegeheims
  • Wohnbauflächen

Einige Entwicklungen, wie die Entwicklung der schulischen Infrastruktur sind mit der Sanierung und Erweiterung der August-Lämmle-Schule schon weit gediehen. Andere werden nach dem Beschluss des Rahmenplans in Angriff genommen.

 

Kontakt

Saskia Blümle 
Stadtteilbeauftragte Oßweil

Bürgerbüro Bauen
Team STEP und Stadterneuerung
Wilhelmstraße 5
71638 Ludwigsburg

Telefon: 07141 910-4067
Telefax: 07141 910-2401
s.bluemle@ludwigsburg.de


Sebastian Wanner
Stadtteilbeauftragter Sozialer
Zusammenhalt Oßweil
 
Schulsozialarbeit an der
August-Lämmle-Schule
Westfalenstraße 54
71640 Ludwigsburg
 
Telefon: 07141 910-3378
s.wanner@ludwigsburg.de