Pflanzung von Mango-Bäumen am Bam-See
Herausforderung
Der Bam-See ist eine wichtige Lebensgrundlage für die Menschen in Kongoussi. Durch Abholzung, Bodenerosion und Starkregen gelangen jedoch große Mengen Sand und Erde in den See. Dadurch droht er nach und nach zu verlanden und an Bedeutung für die Wasserversorgung, Landwirtschaft und das lokale Ökosystem zu verlieren. Der Schutz der Uferbereiche ist daher entscheidend, um Erosion zu verringern, die Wasserressourcen zu sichern und die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.
Maßnahme
Mit dem Preisgeld, das die Stadt Ludwigsburg 2014 als nachhaltigste Stadt mittlerer Größe Deutschlands erhielt, wurde ein Aufforstungsprojekt am Nordufer des Bam-Sees umgesetzt. Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern aus den umliegenden Dörfern wurden entlang eines rund zehn Kilometer langen Uferabschnitts mehr als 3.000 Bäume gepflanzt, darunter zahlreiche Mangobäume.
Die neuen Baumbestände stabilisieren die Ufer, verringern die Bodenerosion und reduzieren den Eintrag von Sand und Erde in den See. Gleichzeitig profitieren die beteiligten Familien von den Mangobäumen: Die Früchte verbessern die Ernährung und können verkauft werden, wodurch zusätzliche Einnahmen für die Bäuerinnen und Bauern entstehen. So verbindet das Projekt Umwelt- und Klimaschutz mit einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensgrundlagen vor Ort.
SDGs
Das Projekt leistet einen Beitrag zu folgenden Sustainable Development Goals:


