Verbesserung der Hygieneversorgung durch Latrinen
Herausforderung
Der Zugang zu Sanitäranlagen ist in vielen Dörfern rund um Kongoussi eingeschränkt. Dadurch besteht die Gefahr, dass Trinkwasserquellen verunreinigt werden und sich Krankheiten leichter ausbreiten. Die Verbesserung der hygienischen Bedingungen ist daher ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Gesundheit und Umwelt.
Maßnahme
Um die hygienischen Bedingungen in den Dörfern zu verbessern und das Grundwasser zu schützen, wurden spezielle Latrinen errichtet. Sie verhindern, dass Fäkalien unkontrolliert in die Umwelt gelangen, und tragen so dazu bei, die Ausbreitung von Krankheiten zu reduzieren. Gleichzeitig ermöglichen die Anlagen eine nachhaltige Weiterverwertung der anfallenden Stoffe. Aus den Fäkalien wird Dünger gewonnen, der gemeinsam mit Biokohle aus Pflanzenresten in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Dadurch werden die Böden verbessert, die Fruchtbarkeit erhöht und die Erträge auf natürliche Weise gesteigert.
Das Projekt verbindet somit Gesundheitsvorsorge, Umweltschutz und nachhaltige Landwirtschaft und schafft einen mehrfachen Nutzen für die Bevölkerung vor Ort.
SDGs
Das Projekt leistet einen Beitrag zu folgenden Sustainable Development Goals:


