Termine im Präventionsnetzwerk

Kommende Termine

13. Oktober 2025: Fachabend Medienkompetenz im Kleinkindalter

"Kleine Kinder, Kluge Medien - Wege zu einem gesunden Umgang mit digitalen Medien"

  • 17.30 Uhr Ankommen
  • 18.00 Uhr Beginn

Ort
Mensa Stadtbad 
Alleenstraße 20
71638 Ludwigsburg

Hauptvortrag "Zwischen Sandkasten und Smartphone - Medienerziehung von Anfang an",
Clemens Beisel

Podiumsdiskussion
"Wie gelingt frühe Mediensuchtprävention?"
Perspektiven aus Praxis, Wissenschaft und Familie: u.a. mit Frau Dr. Gesine Kulcke und Frau Dr. Rangwich-Fellendorf

Offener Austausch und "Markt der Möglichkeiten"
u.a. mit der Stadtbibliothek Ludwigsburg, der Aktion Jugendschutz, ELTERNTALK, MiniFit, Programm Stärke, Best Practise Bsp Kitas

Vergangene Termine

25. Juni 2025: Kinderzuschlag - mehr Geld für die Familie

Informationsveranstaltung

Termin: Mittwoch, 25. Juni 2025
Uhrzeit: 18.30 Uhr Ankommen, 19 Uhr Start der Informationsveranstaltung
Ort: Kulturzentrum Ludwigsburg (KUZ), kleiner Saal
Wilhelmstraße 9/1, 71638 Ludwigsburg

Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, können Eltern zusätzlich zum Kindergeld einen Kinderzuschlag von bis zu 292 Euro im Monat erhalten. Der Kinderzuschlag hat aber weitere finanzielle Vorteile. Besucht Ihr Kind zum Beispiel eine Kindertagesstätte, können Sie sich von den Gebühren für den Kita-Platz befreien lassen.

Zusätzlich sind Leistungen für Bildung und Teilhabe möglich, wie bspw. Kostenerstattungen für Mittagessen in Kita und Schule, Klassenfahrten, Schulbedarf, Kita- und Schulausflüge. In der Veranstaltung erhalten Sie Antworten auf die Fragen:

  • Was ist der Kinderzuschlag?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
  • Wo und wie kann Kinderzuschlag beantragt werden?
  • Welche Leistungen für Familien gibt es noch?

Anhand von anschaulichen Beispielen erfahren Sie, was Sie rund um den Kinderzuschlag für Familien wissen sollten.

Referentin: Marianne Pantis, Familienkasse Baden-Württemberg Ost

Hinweise zur Anmeldung

Um den Abend gut vorbereiten zu können, melden Sie sich bitte bis spätestens 23.06.2025 unter folgendem Link https://koala.komm.one/b/t/d98ef421-ca1d-4deb-bdca-515b5939afdc?60 an.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!

4. Juni 2025: 3. landesweiter Fachtag Armut und Teilhabe Baden-Württemberg

  • im Haus der Wirtschaft Stuttgart

Der dritte Fachtag Armut und Teilhabe bietet eine Plattform, um über die Ergebnisse der landesweiten Armutsberichterstattung und Maßnahmen der Armutsbekämpfung und Prävention ins Gespräch zu kommen. Die Perspektiven und Stimmen von Menschen mit Armutserfahrung sind zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Wir freuen uns, dass Herr Minister Manfred Lucha MdL die Veranstaltung eröffnet. Prof. Dr. Bernhard Emunds, Professor für Christliche Gesellschaftsethik und Sozialphilosophie an der Hochschule Sankt Georgen und Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts, wird in der Keynote mit dem Titel „Warum die deutsche Gesellschaft nur mit armutsbetroffenen Menschen und nicht ohne oder gegen sie wieder Fuß fassen kann“ die aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen in den Blick nehmen. Darüber hinaus wird es ausreichend Gelegenheit zum Austausch in acht verschiedenen Gesprächsarenen geben.

Auftaktveranstaltungen 2024

Die Landesstrategie gegen Kinderarmut setzt sich mit Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention von Kinderarmut auseinander. In Ludwigsburg wird diese Strategie durch konkrete Projekte umgesetzt. Auftaktveranstaltungen dienten der Vernetzung und dem Austausch relevanter Akteure. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Weiterentwicklung der Maßnahmen ein. Aufbauend auf den Ergebnissen der Auftaktveranstaltungen wurden neue Ansätze und Entwicklungsziele formuliert. Eine Übersicht der Teilnehmenden gibt einen Überblick über die beteiligten Akteure und Institutionen.

Nachfolgend finden Sie hier die Dokumentation der Auftaktveranstaltungen in Eglosheim, Grünbühl-Sonnenberg, Oststadt und Stadtmitte.

Information zur Landesstrategie gegen Kinderarmut

Die Prävention und Bekämpfung von Kinderarmut sind wichtige kommunale Aufgaben. Die Zielsetzung dabei ist, dass jedes Kind die gleichen Chancen der Teilhabe und des Wohlergehens unabhängig von seiner sozialen Herkunft oder der ökonomischen Situation seiner Eltern hat.
In der Regel bestehen in Kommunen bereits eine Reihe von Angeboten, die diese Zielsetzung aufgreifen. Sie sind bei verschiedenen Trägern angesiedelt, werden unterschiedlich finanziert und basieren auf verschiedenen Rechtsgrundlagen. Diese Einzelmaßnahmen sind zumeist nicht aufeinander abgestimmt, was zu Doppelungen und Lücken im Gesamtangebot führen kann.
Ziel eines Präventionsnetzwerks ist es, die Unübersichtlichkeit der Angebotslandschaft zu überwinden und eine integrierte kommunale Gesamtinfrastruktur im Hinblick auf Armutsprävention zu schaffen und weiterzuentwickeln. Die vorhandenen Angebote, Strukturen, Netzwerke und Institutionen, die bisher im Themenfeld nebeneinander bestehen bzw. arbeiten, werden mit dem Ziel einer abgestimmten Strategie zur Armutsprävention zu einer sinnvollen Gesamtstruktur zusammengeführt.
Durch diese integrierte kommunale Strategie zur Prävention und Bekämpfung von Kinderarmut werden die infrastrukturellen Voraussetzungen in der Kommune geschaffen, dass sich Armutsgefährdung im Kindesalter möglichst nicht nachteilig auf die Teilhabechancen im gesamten weiteren Leben auswirkt.

In Baden-Württemberg ist jedes fünfte Kind armutsgefährdet. Das bedeutet, dass es in einer Familie lebt, in der im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung ein zu geringes Einkommen zur Verfügung steht. Das kann erhebliche und lebenslange Auswirkungen auf die Teilhabechancen der betroffenen Jungen und Mädchen haben.
Das darf nicht sein!
Deshalb stellt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg seit knapp zehn Jahren Mittel des Landeshaushalts für den Aufbau, die Weiterentwicklung und neuerdings auch die Verstetigung von Präventionsnetzwerken gegen Kinderarmut zur Verfügung.
Ziel eines Präventionsnetzwerks gegen Kinderarmut ist es, eine integrierte kommunale Strategie zur Prävention und Bekämpfung von Kinderarmut zu entwickeln. Bis zum Jahr 2030 sollen solche Netzwerke flächendeckend in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg etabliert sein.

(Quelle: https://www.starkekinder-bw.de/, abgerufen am 28.08.2024)

Information zur Projektumsetzung in Ludwigsburg

Um allen Kindern in Ludwigsburg möglichst gleiche Chancen auf ein gesundes Aufwachsen sowie Bildung und Teilhabe zu ermöglichen, ist es notwendig, die Bedürfnisse von Kindern, ihren Familien und den Fachkräften in der eigenen Kommune zu kennen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt entschieden, dem Förderaufruf nachzugehen und den entsprechenden Antrag zu stellen.

Das Projekt wird seit 15.12.2022 aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat, finanziell gefördert. Die neu geschaffene Stelle der Koordination für Präventionsnetzwerke ist in der Stadt Ludwigsburg im Fachbereich Bildung und Familie angesiedelt.

Die für das Projekt gegründete Steuerungsgruppe, die auf der Metaebene beratend und unterstützend die Arbeit der Präventionsnetzwerke unterstützt, setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Vorsitzende der Steuerungsgruppe

  • Frau Renate Schmetz, Erste Bürgermeisterin

Mitglieder der Steuerungsgruppe

  • Frau Anja Beckmann, Leiterin des Jugendamtes im Landratsamt Ludwigsburg
  • Herr Martin Strecker, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands Ludwigsburg, als Vertreter der LIGA der freien Wohlfahrtsverbände
  • Herr Raphael Dahler, Leiter des Fachbereichs Gesellschaftliche Teilhabe, Soziales und Sport
  • Herr Daniel Wittmann, Leiter des Fachbereichs Bildung und Familie
  • Frau Gabriela Feiert, Koordinatorin der Präventionsnetzwerke

Um einen guten Aufbau des Projekts zu erreichen, hat sich die Steuerungsgruppe zunächst für
den Fokus auf die Familien mit Kindern im Alter von 0–6 Jahren für die erste Projektlaufzeit
entschieden. Weiterführend werden die nächsten Lebensphasen ergänzt.

Der Schwerpunkt liegt auf den Stadtteilen Grünbühl-Sonnenberg, Eglosheim, Mitte und
Oststadt. Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Stadtteilen kommen der gesamten Stadt zugute
und können entsprechend genutzt bzw. adaptiert werden.

Auftaktveranstaltungen

Im März 2024 fanden in den Stadtteilen Oststadt am 05.03., Eglosheim am 07.03., Grünbühl-Sonnenberg am 12.03. und Mitte am 19.03. die Auftaktveranstaltungen statt.

Eingeladen wurden Akteur*innen aus Institutionen verschiedener Träger in Ludwigsburg, die ihre Angebote in den Stadtteilen anbieten oder ihren Sitz in den Stadtteilen haben.
Das waren Mitarbeitende aus Kindertageseinrichtungen, Kinder- und Familienzentren, Beratungs- und Begleitungsinstitutionen, Unterstützungsinstitutionen, Behörden, Vereinen, Bildungsinstitutionen, Projekten etc.

Ablauf der Veranstaltungen

  1. Ankommen: Die Teilnehmenden hatten ausreichend Zeit, den Satz "Kinderarmut ist..." zu vervollständigen und sich auf den Vormittag einzustimmen
  2. Begrüßung: Die Moderatorin, Frau Gamsjäger, heißt die Teilnehmenden willkommen.
  3. Einleitung in das Thema: Die Erste Bürgermeisterin, Frau Schmetz, leitet das Thema ein und präsentiert die vervollständigten Sätze der Teilnehmenden zu "Kinderarmut ist..."
  4. Vortrag: Frau Schmetz berichtet über Ludwigsburg und präsentiert Zahlen sowie Auffälligkeiten aus dem Sozialdatenatlas und Bildungsdatenatlas.
    https://www.ludwigsburg.de/start/rathaus+und+service/statistik+und+einwohnerzahlen.html
  5. Kleingruppenarbeit: Austausch zu folgenden Fragestellungen: Woran kann ich meinem Stadtteil feststellen, dass die Werte des Sozialdatenatlas zutreffen? was hat mich aus dem Sozialdatenatlas überrascht oder erschrocken?
    Anschließend erfolgt ein Austausch über die Erkenntnisse im Plenum.
  6. Vorstellung der Begründung: Ein Mitglied der Steuerungsgruppe erläutert die Gründe für die Teilnahme am Projekt.
  7. Vorstellung der Koordinatorin: Die Koordinatorin für die Präventionsnetzwerke, Frau Feiert, stellt sich vor und präsentiert die Ziele für Ludwigsburg.
  8. Kreativer Beitrag: Der Künstler Gyan von Lubu Beatz präsentiert seinen Rap-Song, gefolgt von einer Frage- und Austauschrunde.
  9. Kleingruppenarbeit: Austausch über Bedarfe und deren Sammlung: Was brauchen Ihre Kinder? Was benötigt Ihr Stadtteil, um den Folgen von Armut entgegenzuwirken?
  10. Vorstellung der gesammelten Bedarfe: Im Plenum werden gesammelte Bedarfe vorgestellt. Zudem erfolgten eine Sammlung und Präsentation vorhandener Angebote im Stadtteil für die definierten Bedarfe, mit Austausch und Diskurs.
  11. Abschlussfrage: Ist ein Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut notwendig?
  12. Abschluss: Ausblick auf Verabschiedung der Teilnehmenden durch die Moderatorin, Frau Gamsjäger.

Erkenntnisse und Ergebnisse

Jeder Stadtteil verfügt über individuelle Strukturen und Gegebenheiten.
Die bestehenden Netzwerke in Eglosheim und Grünbühl-Sonnenberg treffen sich regelmäßig, um sich auszutauschen, jedoch nicht, um das Thema Kinderarmut zu bearbeiten.
In der Oststadt existieren zwei nebeneinanderstehende Netzwerke, die nicht zusammenkommen und auch nicht thematisch kooperieren. Derzeit fehlt ein übergreifendes Netzwerk, das sich mit dem Thema Kinderarmut auseinandersetzt. Zudem sind einige Institutionen in den bestehenden Netzwerken nicht vertreten.
In Mitte gibt es kein aktives Netzwerk, das sich mit dem Stadtteil identifiziert und dessen spezifische Bedürfnisse berücksichtigt. Hier muss ein Netzwerk aufgebaut werden.

Es gibt viele Angebote, die jedoch nicht ausreichend bekannt sind und daher von den Zielgruppen nicht erreicht werden.
Anhand der gesammelten Angebote werden Präventionsketten visualisiert, die als Grundlage für die Reflexion und Weiterentwicklung der Angebote dienen sollen. Durch die Visualisierung sollen die Übergänge zwischen den einzelnen Angeboten betrachtet und gegebenenfalls optimiert werden. Lücken oder Doppelungen der Angebote sollen sichtbar gemacht werden, um diese zu schließen oder zu verändern. Durch die Arbeit mit den visualisierten Präventionsketten im Netzwerk können die Zugänge zu den Angeboten durch die Netzwerkmitglieder verbessert werden (Brücken und Übergänge schaffen).

In allen Stadtteilen wurde der Bedarf der niederschwelligen Beratung zu bestehenden Angeboten in Form von Lots*innen und aufsuchender Arbeit benannt.

Es werden weitere Treffen der Präventionsnetzwerke stattfinden, um an den Ergebnissen anzuknüpfen und im Austausch zu bleiben und um an den Rahmenbedingungen für ein gesundes, chancengleiches Aufwachsen der Kinder in den Stadtteilen zu arbeiten.

Was hat sich aus den Auftaktveranstaltungen entwickelt?

Mit den Auftaktveranstaltungen konnte das Projekt „Starke Kinder – chancenreich in Ludwigsburg“ erfolgreich vorgestellt und auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Nach diesen gelungenen Veranstaltungen haben sich neue Vernetzungen ergeben und bestehende Kooperationen wurden intensiviert.

Im Stadtteilzentrum Eglosheim wird seit Mitte 2024 jeden Mittwochvormittag ein Eltern-Café angeboten. Hier haben Eltern mit Kleinkindern die Möglichkeit, sich zu treffen, auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Sie können in Ruhe und kostengünstig Kaffee genießen, während die Kinder im Nebenraum betreut werden. Essen kann selbst mitgebracht werden. Das Stadtteilzentrum stellt den Raum zur Verfügung und übernimmt die Aufgaben in der Küche. Die KiFa-Mentorinnen fungieren als Gastgeberinnen und betreuen die Kinder. Gemeinsam wird für das Café geworben und bei dieser Gelegenheit können niederschwellige Informationen zu verschiedenen Angeboten und Themen weitergegeben werden.

In Kooperation mit der Familienkasse der Arbeitsagentur Ludwigsburg fand im Oktober ein Informationsabend zum Thema Kinderzuschlag für die Elternbeirat*innen aller Kindertageseinrichtungen sowie Grund- und weiterführenden Schulen statt. Ziel der Veranstaltung war es, die Elternbeirat*innen als Multiplikator*innen für das Thema zu gewinnen, um alle Familien in Ludwigsburger Einrichtungen und Schulen zu erreichen.

Die Projektleitung des Projekts KiFa und eine Mitarbeiterin der Stelle für Chancengleichheit des Jobcenters planen ein gemeinsames Angebot für Mütter.

Im November hat sich Ludwigsburg erstmalig an den landesweiten „Mach Dich stark Tagen“ beteiligt. Diese gelungene Aktion wurde in Zusammenarbeit mit der Caritas, der Stiftung Springinsfeld, der Diakonie, dem Kinderschutzbund Ludwigsburg, der Kunstschule Labyrinth und der Ludwigsburger Obdachlosenunterkunft fair Familien geplant, vorbereitet, finanziert und durchgeführt.

Die bestehenden Vernetzungen und Kontakte innerhalb des Präventionsnetzwerks „Starke Kinder – chancenreich in Ludwigsburg“ waren hilfreich und gewinnbringend für die Mitgestaltung der Planung der Veranstaltung „Kinderarmut – was tut Not“, die im Dezember stattfand.

Was wollen wir entwickeln?

In Ludwigsburg gibt es bereits zahlreiche Hilfsangebote für Familien, die von Armut oder sozialer Benachteiligung betroffen oder bedroht sind. Viele dieser Familien haben jedoch bisher wenig passende Hilfe erfahren oder wissen nicht, wo und wie sie Unterstützung finden können. Dadurch fühlen sie sich oft mit ihren Anliegen alleingelassen. Informationsmaterialien, Internetplattformen und Veranstaltungen erreichen häufig genau diese Zielgruppe nicht.

Bei den Auftaktveranstaltungen „Starke Kinder – chancenreich in Ludwigsburg“ wurde deutlich, dass die Hilfesysteme den Stakeholdern bekannt sind, jedoch die betroffenen Familien nur bedingt erreichen. Es zeigte sich, dass Eltern über die bestehenden Einrichtungen nicht immer angesprochen werden können. Daher entstand die Überlegung, Informationen an Spielplätzen und anderen Orten der Begegnung bereitzustellen, die von Familien frequentiert werden.

Mit unserer Projektidee „Sandkastenfreunde“ möchten wir auf niedrigschwellige Weise die Möglichkeit schaffen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, sie kennenzulernen und ihnen bei Bedarf nützliche Informationen und Kontakte für ihre Anliegen weiterzugeben. Spielplätze und bestehende Begegnungsangebote (wie Eltern- und Familientreffs oder Sprachtreffs) bieten sich hierfür besonders an, da sich Familien dort häufig aufhalten und über Spiel und Spaß ungezwungene Gesprächsanlässe entstehen können.

Die Idee ist, Ehrenamtliche zu gewinnen, die diese Aufgabe übernehmen. Die „Sandkastenfreunde“ sollen mittelfristig ein aufsuchendes Lotsennetzwerk bilden, das bei Erfolg auch auf andere wichtige Knotenpunkte für Familien in Ludwigsburg ausgeweitet werden kann – wie beispielsweise Supermärkte, Tafelläden oder Kinderärzte.

Vor ihrem „Sandkasteneinsatz“ werden die Ehrenamtlichen in aufsuchender sozialpädagogischer Arbeit und der Ludwigsburger Hilfslandschaft geschult. Sie erhalten zudem ein Tablet, mit dem sie gemeinsam mit den Familien Informationen recherchieren, hilfreiche Websites aufrufen, Kontakte und Ansprechpersonen finden und bei Bedarf Gesprochenes und Geschriebenes kurzfristig übersetzen können.

Eine wichtige Grundvoraussetzung für dieses neue Angebot ist, dass es allen Familien, Kindern und Jugendlichen offensteht, während es gleichzeitig besonders betroffene und gefährdete Gruppen anspricht. So sollen Stigmatisierungen vermieden und der Kontakt zwischen Menschen unabhängig von ihrer Lebenssituation gefördert werden.

Träger des Netzwerks ist das Präventionsnetzwerk „Starke Kinder – chancenreich in Ludwigsburg“, dessen Mitglieder die LIGA der Wohlfahrtspflege, der Landkreis Ludwigsburg und die Stadt Ludwigsburg sind. Die Koordination des Projekts liegt bei der Stadt Ludwigsburg.

Übersicht der Teilnehmenden

Stadtteil Oststadt am 05.03.2024

  • STADT LUDWIGSBURG KINDERSCHUTZ
  • STADT LUDWIGSBURG
  • KINDER- UND FAMILIENZENTRUM
  • KINDERSCHUTZBUND ORTS- UND KREISVERBAND LUDWIGSBURG E.V.
  • STADTBIBLIOTHEK
  • SOZIALBERATUNG E.V.
  • TAGESGRUPPE KARLSHÖHE LUDWIGSBURG
  • ALLGEMEINER SOZIALER DIENST - JUGENDAMT
  • LEITUNG DES JUGENDAMTES

Stadtteil Eglosheim am 07.03.2024

  • STADT LUDWIGSBURG KIFA
  • KATHOLISCHES KINDER- UND FAMILIENZENTRUM
  • KITA KREUZÄCKER
  • STADTTEILZENTRUM EGLOSHEIM
  • JOBCENTER LUDWIGSBURG
  • VEREIN SKV EGLOSHEIM
  • AWO LUDWIGSBURG GGMBH
  • STADTBIBLIOTHEK
  • GESUNDHEITSAMT LUDWIGSBURG
  • LUBU BEATZ
  • KREISDIAKONIEVERBAND LUDWIGSBURG

Stadtteil Grünbühl-Sonnenberg am 12.03.2024

  • STADT LUDWIGSBURG MGH
  • STADT LUDWIGSBURG - KIFA
  • STADT LUDWIGSBURG - KINDERSCHUTZ
  • KINDER UND FAMILIENZENTRUM
  • EVANGELISCHE MARTINSKIRCHE GRÜNBÜHL-SONNENBERG
  • AWO LUDWIGSBURG GGMB-FLÜCHTLICHGSSOZIALARBEIT
  • KATHOLISCHE KIRCHE LUDWIGSBURG
  • AWO KINDERHAUS
  • PROJEKT KOMLAB / SPRACHSCHULE DEUTSCH RICHTIG
  • STADTBIBLIOTHEK
  • PROJEKT RAUPE
  • LANDRATSAMT LUDWIGSBURG

Stadtteil Mitte am 19.03.2024

  • EVANGELISCHE KINDERGARTEN
  • EVANGELISCHE FAMILIENBILDUNG LUDWIGSBURG
  • KREISDIAKONIEVERBAND LUDWIGSBURG / PROJEKT TAF
  • CARITAS; KINDERSTIFTUNG SPRINGINSFELD
  • AWO KINDERHAUS
  • EVANGELISCHE JUNGENDHILFE IM LANDKREIS LUDWIGSBURG E.V.
  • FACHSTELLE FRÜHE HILFEN
  • KREISDIAKONIEVERBAND LUDWIGSBURG
  • JUSTINE HEBAMMENZENTRUM
  • FAMILIENKASSE BADEN-WÜRTTEMBERG OST
  • KATHOLISCHE KIRCHE LUDWIGSBURG
  • JUGENDHILFE KARLSHÖHE LUDWIGSBURG
  • STADTBIBLIOTHEK
  • ASD-JUGENDAMT
  • KINDER UND FAMILIENZENTRUM
  • STADT LUDWIGSBURG
Zum Seitenanfang