Behandlung von Industrieabwässern (2020)

Ausgangslage

Ambato ist das Zentrum der ecuadorianischen Lederindustrie mit zahlreichen Gerbereien und Textilbetrieben. Die Industrieabwässer werden bislang ohne Vorbehandlung in den Fluss Ambato eingeleitet – mit erheblichen negativen Folgen für Umwelt und Gesundheit. Die Abfälle verstopfen das Kanalsystem und Schwermetalle verunreinigen das Wasser.

Projekt

Fachleute des Instituts für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart führten vor Ort eine detaillierte Bestandsaufnahme der Abwasserqualität und -ströme durch. Auf dieser Grundlage wurde ein technisches Konzept zur Vorreinigung industrieller Abwässer im Industriepark Ambato erarbeitet. Parallel wurden lokale Fachkräfte geschult, um eine nachhaltige Umsetzung sicherzustellen.

Die Zusammenarbeit mit dem kommunalen Abwasserentsorger EMAPA und den Verantwortlichen der Betriebe wurde begleitet vom Umweltministerium Ecuador, der Provinzverwaltung Tungurahua und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Ergebnisse

  • 10 Mitarbeitende von EMAPA qualifiziert
  • 20 Mitarbeitende der Gerbereien und Textilunternehmen geschult
  • Übergabe eines Konzepts für die Abwasserbehandlung

Kosten und Finanzierung

  • 32.792 Euro
  • 90 % Engagement Global, 10 % Stadt Ludwigsburg
  • Förderprogramm Kleinprojektefonds (KPF)
Wasserproben werden genommen
Foto: Manuel Krauss
Wasserproben werden genommen
Foto: Manuel Krauss
Untersuchung der Wasserproben im Labor, Bild 1
Foto: Manuel Krauss
Untersuchung der Wasserproben im Labor, Bild 2
Foto: Manuel Krauss

SDGs

Das Projekt leistet einen Beitrag zu folgenden Sustainable Development Goals:

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