Unterbringung Geflüchteter

Die menschliche, sozialverträgliche und sichere Unterbringung von Geflüchteten ist eine große, gemeinsame Aufgabe.

Während der Landkreis als untere Aufnahmebehörde die Verantwortung für die Unterbringung der Geflüchteten in der vorläufigen Unterbringung hat, trägt die Stadt Ludwigsburg die Verantwortung für die Anschlussunterbringung.

Wenn die Asylverfahren abgeschlossen sind oder aber die Geflüchteten bereits länger als 24 Monate in der vorläufigen Unterbringung des Landkreises lebten, wechseln diese in die Anschlussunterbringung. Die Unterbringung in der kommunalen Anschlussunterbringung ist als Überbrückung gedacht, bis die Geflüchteten ein privatrechtliches Mietverhältnis eingehen.

Sofern die Geflüchteten nach der vorläufigen Unterbringung des Landkreises keine Wohnung auf dem privaten Wohnungsmarkt finden, werden sie zur Vermeidung von Obdachlosigkeit von der Stadt Ludwigsburg in Notunterkünften untergebracht.

Die Unterbringung in kleineren Einheiten ist für die Integration sehr förderlich. Aufgrund der hohen Anzahl Geflüchteter, die untergebracht werden müssen, gelingt dies aber nicht in allen Fällen, sondern es müssen darüber hinaus größere Unterkünfte gebaut oder angemietet werden.

Unterbringungskonzept

Der Unterbringung liegt ein vom Gemeinderat beschlossenes Konzept zugrunde, bei dem alle Stadtteile einbezogen werden. Das Unterbringungskonzept beinhaltet unterschiedliche Maßnahmen zur Deckung des Platzbedarfs. Zu den Maßnahmen gehören

  • Neubau von Unterkünften
  • Übernahme von Unterkünften des Landkreises
  • Nutzung von städtischen Wohnungen
  • Anmietung von Wohnungen durch die Stadt
  • Kauf von Wohnungen und Häusern durch die Stadt

Kontakt

Die Inhalte vom Land Baden-Württemberg (Integration service-bw) stehen leider aktuell nicht zur Verfügung.
Die Inhalte vom Land Baden-Württemberg (Integration service-bw) stehen leider aktuell nicht zur Verfügung.
Zum Seitenanfang