Bildungszentrum West

Kaiserstraße 6-16, 71636 Ludwigsburg


Neugestaltung

Projektdaten

Bauherrin: Stadt Ludwigsburg
Projektsteuerung: Fachbereich Hochbau und Gebäudewirtschaft
Entwurf, Planung und Bauleitung: h4A Architekten GmH, Stuttgart
Kostenrahmen: 123 - 132 Mio Euro
Bauzeit: 2025 bis 2030 /32

Projektbeschreibung

Neubauten ersetzen bestehende Schulgebäude

Der Gemeinderat hat 2017 die Neugestaltung des Bildungszentrums West (BZW) beschlossen. Neubauten sollen die bestehenden Schulgebäude aus den 70er Jahren des Otto-Hahn-Gymnasiums, der Gottlieb-Daimler-Realschule und den Pavillon-Anbau an der Osterholzschule ersetzen. Die Bestandsbauten sind schadstoffbelastet und lassen sich nicht mehr wirtschaftlich an aktuelle Nutzungsanforderungen und Vorschriften anpassen.

Im Raumprogramm sind neben den Räumen für die 5-zügige Realschule und das 4-zügige Gymnasium die Stadtteil- und Schulbibliothek, Räume für den Ganztag, eine gemeinsame Mensa und die Neugestaltung der Außenanlagen enthalten. Eine zusätzliche Schul- und Vereinssporthalle und weitere auch öffentlich nutzbare Außenanlagen sind zunächst zeitlich zurückgestellt.

Umweltfreundliche und nachhaltige Baustoffe

Der aus einem Wettbewerb als Sieger hervorgegangene Entwurf ist in Holz-Hybrid-Bauweise geplant und soll ein nachhaltiges, gesundes und attraktives Lernumfeld schaffen, das den aktuellen pädagogischen Anforderungen auch bezüglich Inklusion, Differenzierung und Digitalisierung entspricht.

Außerschulische Veranstaltungen in Stadtteilbibliothek und Mensa

Mit der Stadtteilbibliothek, der Mensa, die auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden kann, dem multifunktional integrierten Raumbedarf der Volkshochschule und Abendrealschule und den neuen Außenanlagen ist die Neugestaltung auch ein Mehrwert für den Stadtteil. Mit einer modernen Haustechnik, dem Anschluss an die Fernwärme und Photovoltaikflächen auf den Dächern wird ein im Gebäudebetrieb CO2-neutrales Ensemble angestrebt.

Holz-Hybrid-Konstruktion

Durch abschnittsweise Bauausführung kann auf Container für Unterrichtszwecke verzichtet werden.

Mit der geplanten Holz-Hybrid-Konstruktion und einer Holzfassade wird ein hoher Vorfertigungsgrad angestrebt, um die Belastung während der Bauzeit für den laufenden Schulbetrieb und die Anwohner zu reduzieren.