Aktivitäten vor Ort - Ludwigsburg handelt lokal

Eine Stadt ist ein überaus komplexes Geflecht von Interessen, unterschiedlichen Weltanschauungen und Perspektiven. Die Moderations- und Vernetzungsfunktion der Koordinierungsstelle ist deswegen ein entscheidender Erfolgsfaktor für erfolgreiches Arbeiten in der Kommune mit all den Gruppen und Vereinen.

Kommunale Entwicklungszusammenarbeit beziehungsweise Eine-Welt-Arbeit erfolgt bereits an vielen Stellen der Stadt. Dafür müssen die Akteure jedoch voneinander wissen, lernen und in der Kooperation Synergien schöpfen. Sie müssen intensiv vernetzt sein um vorhandenen Potentiale optimal auszuschöpfen. Getreu dem partizipativen Ansatz "das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" können die bestehenden Akteurinnen und Akteure im Bereich der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit ihre Wirkungskraft deutlich erhöhen, wenn sie zusammen planen und agieren.

Wir sind zudem der festen Überzeugung, dass wir nur erfolgreich und effizient arbeiten können, wenn wir alle wichtigen Akteurinnen und Akteure frühestmöglich einbeziehen. Durch eine aktive Kommunikation können wir nicht nur von den Erfahrungen und der vorhandenen Expertise profitieren, sondern wir bündeln auch Ressourcen. Nur in offener und verantwortungsvoller Zusammenarbeit aller Beteiligten und in gegenseitigem Wissen und Akzeptanz von- und untereinander kann das Thema Kommunale Entwicklungszusammenarbeit vorangetrieben werden. Damit nimmt die Stadt Ludwigsburg eine fördernde, koordinierende und zunehmend gestaltende Rolle ein.

Die Koordinationsstelle wurde auch deshalb gegründet, um entwicklungspolitische Themen, die bisher nur im Kleinen verfolgt werden konnten nachhaltig in die Stadtverwaltung einzugliedern. In allen Bereichen arbeitet die Koordinationsstelle deshalb eng mit dem Referat für nachhaltige Stadtentwicklung sowie den Fachbereichen Tiefbau und Grünflächen, Bürgerschaftliches Engagement und Organisation und Personal (Städtepartnerschaften) zusammen.

Die Vernetzung mit Partnern auf Landes- und Bundesebene erfolgt dabei zum Beispiel über:

  • Treffen in Bonn und Berlin mit Vertretern der Bundesregierung
  • Mitwirkung beim nationalen Afrikatag
  • Mitgliedschaft der Kommission „Fluchtursachenbekämpfung“ des Auswärtigen Amtes
  • Teilnahme an der Fachdiskussion zum Thema „Migration und Entwicklung“ der Bertelsmann-Stiftung
  • Gespräche mit der ehemaligen Integrationsministerin von Baden-Würtemberg, Bilkay Öney
  • Austausch mit Günther Nooke, dem Afrikabeauftragten der Bundesregierung, über die Ziele der Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit
  • Gespräche mit Georg Schmidt, dem Regionalbeauftragten des Auswärtigen Amts für das Afrika südlich der Sahara