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Fairtrade-Stadt

Global und lokal für Fairen Handel

Die Stadt Ludwigsburg erfüllt alle Kriterien der Kampagne „Fairtrade-Towns“ und ist seit 2011 "Fairtrade-Stadt". So gehört Ludwigsburg zu den rund 2000 Fairtrade-Towns weltweit.  Die Auszeichnung steht vor allem für das Engagement für den Fairen Handel, z.B. jedes Jahr mit vielen Aktionen in der Fairen Woche. Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft arbeiten für das gemeinsame Ziel zusammen. Der Titel wird von Fairtrade Deutschland verliehen, wenn alle erforderlichen fünf Kriterien erfüllt sind. 

Die Auszeichnung setzt voraus, dass in Einzelhandels-Geschäften, bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants Produkte aus fairem Handel angeboten werden.  Einen Überblick über das Angebot gibt der Faire Einkaufswegweiser. Die Verpflichtung der Stadtverwaltung zu einer nachhaltigen Beschaffung und damit auch die Verankerung des fairen Handels ist in einer Dienstanweisung für alle Beschaffungsstellen verbindlich festgehalten.

Wir feiern Jubiläum! 10 Jahre Fairtrade-Stadt

Fairer Einkaufswegweiser

Lokal Fair Nachhaltig

Stilisierter Korb mit Einkäufen

Hier geht’s zur Datenbank für Fairen Handel.

Illustration zu Fair produzieren

Wie wird produziert? Das solllten Sie beim Kauf fair gehandelter Produkte wissen!

Illustration zu Faire Produkte erkennen

Was verbirgt sich hinter den bunten Labels und gutklingenden Standards?

Illustration zu dein Engagement lokal

 – das gibt es schon….links zu Aktionen, Plattformen, Gruppen….

Grafiken: FORMENformen, Brigitte Braun

Faire Produkte mit Ludwigsburg-Label

Ludwigsburger Barock-Kaffee

Fair genießen bei der Fairen Kaffeetafel

Alljährlich wird der Ludwigsburger Barock-Kaffee bei der Fairen Kaffeetafel im Rahmen des Interkulturellen Festes auf dem Marktplatz Ludwigsburg angeboten. Die Faire Kaffeetafel, die in Kooperation mit dem Weltladen Ludwigsburg und vielen Initiativen organisiert wird, feierte 2019 ihr 15-jähriges Bestehen und ist zur Tradition in Ludwigsburg geworden. 

Seit 1993 arbeiten Weltläden und Dritte Welt Initiativgruppen aus Baden-Württemberg zusammen, um ein Kleinbauern-Projekt in den peruanischen Anden zu unterstützen. Die Gruppen unterstützen die Finanzierung von Agrar-Projekten und Schulungsprogrammen für die Kleinbauernfamilien in der dort stark vernachlässigten Region im Norden von Peru.

Die Qualitäts- und Ertragssteigerung, die eigene Vermarktung des ökologisch zertifizierten Kaffees über den Fairen Handel und die Steigerung der eigenen Wertschöpfung vor Ort sind maßgebliche Ziele des Projektes. Der Ausbau von Gesundheitszentren, dem Anlegen von Gemüsegärten oder Bibliotheken und vielem mehr stehen für den integrativen nachhaltig wirksamen Ansatz des beispielhaften Projektes.

Im Jahr 2000 erklärte die Gepa (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt) den Pidecafé zum offiziellen "Agenda 21- Kaffee". So wurde 2003 auch von der Lokalen Agenda Ludwigsburg der fair gehandelte und ökologisch angebaute Kaffee als "Ludwigsburger Barock-Kaffee" und der alljährlich stattfindenen "Fairen Kaffeetafel" eingeführt.

Den "Ludwigsburger Barock-Kaffee" - fair gehandelt, ökologisch angebaut und von bester Qualität erhalten sie bei:

  • Bäckerei Raab, Pflugfelder Str. 2
  • Gärtnerei Grabenstein, Brucknerstr. 16
  • Reformhaus Kaliss, Wilhelmstr.
  • Spar-Kiwi, Oßweil, Friesenstr. 4
  • Dobler Milchbauernhof, Stammheimer Str. 51
  • Tourist Info, Eberhardstr. 1
  • Weltladen, Stadtkirchenplatz 1

Reise nach Peru zum Ludwigsburger Barock-Kaffee

Im Sommer 2016 machte sich eine Delegation aus Baden-Württemberg, darunter auch zwei Vertreterinnen aus Ludwigsburg, auf den Weg nach Peru. Sie überzeugten sich vor Ort, wie der Faire Handel im Anbaugebiet des "Barock-Kaffees" wirkt.

Kaffebauern in Peru machen auf sich aufmerksam

Ludwigsburgs faire Schokoladenseite

Fairtrade-Stadt -Schokolade vor Ort hergestellt

Der lokale Handel, engagierte Freiwillige und die Stadtverwaltung haben „Ludwigsburgs faire Schokoladenseite“ entdeckt: Traumhaften Schokoladen-Genuss mit gutem Gewissen verspricht die Stadtschokolade. Dahinter steckt die Idee, das Thema „Faire Beschaffung“ weiter in den Mittelpunkt zu rücken und somit den Fairen Handel kontinuierlich zu stärken.

Initiiert von der Ludwigsburger Fairtrade-Agendagruppe und der Stadtverwaltung stellt das Traditionsgeschäft Confiserie Luckscheiter diese Schokolade her. Es bezieht dazu fair gehandelte Schokolade-Kuvertüre aus Belgien und kreiert daraus die Ludwigsburger Fairtrade-Stadt-Schokolade. Damit erhalten kleinbäuerliche Kakao-Produzenten in Afrika und Südamerika mehr Absatzmöglichkeiten für ihre Kakaobohnen und werden gezielt gestärkt. Global gedacht – lokal gemacht gilt auch für die Verpackung, hergestellt von einer ortsansässigen Firma.