Fairer Handel

Fairtrade-Stadt Ludwigsburg

Logo - Kampagne Fairtrade Towns

Die Produkte des fairen Handels stehen für nachhaltiges Wirtschaften, fairen Umgang mit den Rohstoffproduzenten, Vermeidung von Kinderarbeit und sollen langfristig helfen, die Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern zu verbessern. Jeder Bürger kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, in dem er bewusst beim Einkauf auf das Fairtrade-Siegel achtet.

In Ludwigsburg blickt das Thema "Fairer Handel" auf eine über 30-jährige Geschichte zurück:

1977 wird der Weltladen Ludwigsburg gegründet, in dem fair gehandelte Produkte verkauft werden. 2001 tritt die Stadt Ludwigsburg in den Prozess „Lokale Agenda“ ein. Ziel ist eine weltweite umweltverträgliche, sozial gerechte und wirtschaftlich tragfähige Entwicklung unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Im Jahr 2003 führt die Stadt Ludwigsburg in Kooperation mit dem Dritte-Welt-Laden den fair gehandelten Barockkaffee ein. Der Gemeinderat beschließt, bei Sitzungen und Veranstaltungen Fairtrade-Produkte zu verwenden.

2005 findet zum ersten Mal die faire Kaffeetafel auf dem Marktplatz statt. Seit November 2009 trifft sich die Agendagruppe "Fairer Handel". Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Nachfrage und das Angebot an fairen Produkten in Ludwigsburg zu steigern. Seit einigen Jahren gibt es auch eine fair gehandelte Stadtschokolade.

Fairtrade-Stadt-Ludwigsburg-Song

Projektgemeinschaft Faire Welt

Zahlreiche Menschen in Ludwigsburg engagieren sich für gute Lebensbedingungen in anderen Ländern, für faire Arbeitsbedingungen im weltweit verflochtenen Wirtschaftssystem, für sozial und ökologisch sinnvolle Kleinkredite, für die Rechte von politisch Verfolgten und für gute Bedingungen für Menschen, die in Deutschland Asyl suchen.

Aus diesen Initiativen hat sich eine Projektgemeinschaft gebildet, die mit einer Omnibusgestaltung in Ludwigsburg auf ihre Aktivitäten hinweist.

Fairtrade-Bus