Bauleitplanung

Aufgabe der Bauleitplanung ist es, die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in einer Gemeinde durch die Aufstellung von Bauleitplänen vorzubereiten und zu leiten. Dabei soll sie dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln, den Klimaschutz und die Klimaanpassung zu fördern und die städtebauliche Gestalt und das Orts- und Landschaftsbild zu erhalten und zu entwickeln.

Zu unterscheiden sind zwei Arten von Bauleitplänen: der Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan) und der Bebauungsplan (verbindlicher Bauleitplan).

Flächennutzungsplan


Im Flächennutzungsplan wird die Art der Bodennutzung im Hinblick auf die beabsichtigten städtebaulichen Entwicklungen für das gesamte Gemeindegebiet in ihren Grundzügen dargestellt. Das heißt im Flächennutzungsplan werden z.B. Flächen für Wohnbedarf, Gewerbeflächen oder Flächen für die Landwirtschaft dargestellt. Der Flächennutzungsplan entfaltet keine unmittelbare Rechtswirkung für die Bürger, sondern ist vielmehr eine verwaltungsinterne Vorgabe für künftige verbindliche Bauleitpläne (Bebauungspläne) und Planungen anderer Planungsträger oder Fachbehörden.

Der Grundplan des Flächennutzungsplans für Ludwigsburg stammt aus dem Jahr 1984. Er wurde 2010 digitalisiert und durch Änderungen bzw. Berichtigungen, veranlasst durch Bebauungsplan-Änderungen, ergänzt.

Manche planerische Grundaussage des Plans von 1984, insbesondere im Hinblick auf damals vorgesehene Umgehungsstraßen oder neue Baugebiete, ist veraltet. Deshalb wird derzeit die Fortschreibung vorbereitet.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Stadtplanung und Vermessung.

Bebauungsplan (B-Plan)


Der Bebauungsplan ist aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln. Er regelt die bauliche Nutzbarkeit für einen abgegrenzten Geltungsbereich in einer Gemeinde. Er wird vom Gemeinderat als Satzung beschlossen und entfaltet damit unmittelbare Rechtswirkungen für die Bürger und Grundstückseigentümer, aber natürlich auch für die Gemeinde selbst. Auf seiner Grundlage wird über die Zulässigkeit von baulichen Vorhaben entschieden, d.h. ob ein konkretes Bauvorhaben zulässig ist, wird anhand der Festsetzungen im Bebauungsplan (und ggf. weiterer Rechtsvorschriften) entschieden.

Für die Aufstellung von Bauleitplänen gelten die Vorschriften des Baugesetzbuches (BauGB). Im Rahmen des Aufstellungsverfahrens haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Interessen und Belange einzubringen. Der Gemeinderat hat dann die unterschiedlichen öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen (sog. Abwägungsentscheidung) und über den konkreten Inhalt des Bebauungsplanes zu entscheiden.

aktuelle Flächennutzungsplanänderungsverfahren

  • Fuchshof
  • Hintere Halden II
  • Mäurach
  • Westrandstraße

aktuelle Bebauungsplanverfahren

  • Blockinnenbereiche Bauhofstraße
  • Campus Königsallee
  • Erweiterung XXXL Mann Mobilia
  • Aufhebung der B-Pläne im Gebiet Heuweg
  • Fuchshof
  • Fuchshof Schule
  • Grünbühl West
  • Heilbronner Str. / Favoritegärten
  • Hintere Halden II
  • Hochschulcampus
  • Karlstraße 8
  • Lauffenstraße Nord
  • Östlich der Steinheimer Straße
  • Solarpark Römerhügel
  • Stuttgarter Straße Süd
  • Vischerstraße West
  • Westrandstraße Süd
 

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