Verbesserung der Hygieneversorgung durch Latrinen
Herausforderung
Viele Familien in der Region Kongoussi leben von der Landwirtschaft. Sie bauen vor allem für den eigenen Bedarf an und sind daher unmittelbar auf gute Ernten angewiesen.
Der Klimawandel erschwert die landwirtschaftliche Produktion jedoch zunehmend. Längere Trockenzeiten, unregelmäßige Niederschläge und die fortschreitende Verschlechterung der Böden führen dazu, dass die Erträge vieler Felder sinken. Für zahlreiche Familien bedeutet dies eine wachsende Unsicherheit bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln und beim Einkommen.
Um die Lebensgrundlagen der Bevölkerung langfristig zu sichern, sind Maßnahmen erforderlich, die die Bodenfruchtbarkeit verbessern und die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels machen.
Maßnahme
Um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und die Erträge in der Landwirtschaft zu steigern, wird Biokohle aus Pflanzenresten hergestellt und gemeinsam mit organischem Dünger eingesetzt. Die Biokohle verbessert die Wasserspeicherfähigkeit und Fruchtbarkeit der Böden und hilft den Pflanzen, Trockenperioden besser zu überstehen.
Der benötigte Dünger wird unter anderem in speziell errichteten Latrinen gewonnen. Diese verbessern gleichzeitig die hygienischen Bedingungen in den Dörfern, schützen das Grundwasser und tragen dazu bei, die Ausbreitung von Krankheiten zu reduzieren. So verbindet das Projekt nachhaltige Landwirtschaft mit Gesundheits- und Umweltschutz.
Das Projekt verbindet somit Gesundheitsvorsorge, Umweltschutz und nachhaltige Landwirtschaft und schafft einen mehrfachen Nutzen für die Bevölkerung vor Ort.
SDGs
Das Projekt leistet einen Beitrag zu folgenden Sustainable Development Goals:


