Trans Personen in der NS-Zeit: Gemeinschaft, Verfolgung und Vereinzelung
Vortrag von J. Noah Munier
Die Lebenswelten von trans Personen aus dem deutschen Südwesten in der NS-Zeit werden im Rahmen des Vortrags beleuchtet. Im Mittelpunkt steht das Netzwerk „Hella Knabe“ der Berliner Korsettmacherin.
Entgegen der Vorstellung völliger Vereinzelung nach der Machtübergabe im Jahr 1933 bestand bis spätestens 1937 im Verborgenen ein Netzwerk unterschiedlicher Personen, die wir aus heutiger Perspektive auf dem trans Spektrum verorten können. Wie vernetzten sie sich und standen sie sich in Zeiten des Terrors auch gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten zur Seite?
J. Noah Munier spürt in ihrem Vortrag einzelnen Biografien nach, etwa aus Stuttgart, Ulm oder Mannheim. Ein sehr persönlicher, geschichtswissenschaftlicher Beitrag zur Diskussion um geschlechtliche Vielfalt.
Ort: Stadtbibliothek im KUZ, Veranstaltungsraum
Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt: frei
In Kooperation mit LISBERT Queer Ludwigsburg e.V.
