LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE
Internationale Festspiele Baden-Württemberg
Ma Bayadère
Deutsche Erstaufführung
Jean-Christophe Maillot Choreografie, Licht & Dramaturgie
Léon Minkus & Bertrand Maillot Musik
Jérôme Kaplan Bühne & Kostüme
Samuel Thery Licht
Geoffroy Staquet Dramaturgie
Les Ballets de Monte-Carlo
Die Faszination für das Fremde findet sich in verschiedenen Erscheinungsformen. Besonders im 18. Jahrhundert übten exotische Motive, Pflanzen, Tiere, Menschen und ihre Lebensweisen, Architektur oder Kostüme eine große Faszination auf Musik, Tanz und Malerei aus. Nachdem Paris im Jahr 1833 von einer Gruppe indischer Tänzerinnen besucht worden war, bekam das Thema für viele Jahre neuen Aufwind in der Ballettwelt, der bis zur Uraufführung des romantischen Balletts »La Bayadère« 1877 in St. Petersburg reichte. Der große Erfolg der »Giselle des Orients«, wie das Stück auch genannt wird, ist auch im 21. Jahrhundert ungebrochen.
Direktor des monegassischen Balletts und Choreograf Jean-Christophe Maillot hat sich jüngst diesem Monument des klassischen Repertoires gewidmet. Seine groß angelegte Neuinterpretation »Ma Bayadère« ist eine Rückkehr zu emotionalen Erzählweisen und zum Spitzentanz, der über die Perfektion hinaus strebt. Während die originäre Liebesgeschichte der »Bayadère« Nikiya und des Kriegers Solor in einem Hindutempel spielt, ist diese neue Kreation im Alltag einer Tanzkompanie verwurzelt, für die das Tanzstudio zur Bühne einer düsteren und wilden menschlichen Komödie wird.
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