Kita-Anmeldung jetzt komplett digital
Die Stadt hat den Anmeldeprozess für Kindertageseinrichtungen und die Schulkindbetreuung umfassend digitalisiert. Das bringt viele Vorteile für Eltern und die Verwaltung.
Bei der Digitalisierung im Kita- und Schulkindbereich ist die Ludwigsburger Stadtverwaltung einen großen Schritt nach vorne gegangen: Die Umstellung auf eine neue Software vereinfacht den Anmelde- und Platzvergabeprozess deutlich.
Bisher war die Kita-Anmeldung nur teilweise digital. Die Eltern mussten den Vertrag ausdrucken, unterschreiben und zurücksenden. Auch das Sepa-Lastschriftmandat musste per Hand unterzeichnet werden. Dies ist jetzt nicht mehr nötig – der komplette Prozess wurde digitalisiert.
Im neuen Elternportal (erreichbar über www.ludwigsburg.de/elternportal) können die Eltern sich zudem über die Profile der unterschiedlichen Kitas informieren. Ein weiterer Pluspunkt der neuen Software: Die Inhalte können in 25 Sprachen übersetzt werden.
Kommunikation mit der Kita
Für Eltern, deren Kinder eine Kita in Trägerschaft der Stadt Ludwigsburg besuchen, bietet das Elternportal einen zusätzlichen Vorteil: Die Kommunikation mit ihrer Kindertageseinrichtung läuft ebenfalls über diese Anwendung. Sie können sich per Chat mit den Mitarbeitenden austauschen, das Kind krank oder abwesend melden und wichtige Daten wie Medikamente oder Allergien hinterlegen. Dies erleichtert auch den Einrichtungsleitungen die Arbeit – sie finden alle Informationen an einem Ort.
Noch umfasst das Elternportal nur die Betreuungsverwaltung in Kindertageseinrichtungen. Doch das ändert sich bald: Im Januar wird die Anwendung auf die Schulkind- und Ferienbetreuung ausgeweitet. Wenn das Kind in die Schule wechselt, müssen die Eltern kein neues Elternportal-Konto anlegen, sondern nutzen das gleiche Konto weiter. Dies verringert den Aufwand für die Eltern – zumal im Elternportal nicht nur die Daten eines Kindes, sondern aller Kinder der Familie hinterlegt sind.
„Wir freuen uns sehr, dass wir den Eltern nun diese Lösung anbieten können“, so Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz. „Auch wir als Stadtverwaltung profitieren davon. In der Datenbank laufen die Daten von rund 7.000 Kindern zusammen. Das vereinfacht viele Abläufe und ermöglicht uns eine effiziente und zeitgemäße Verwaltung der Betreuungsangebote.“ (Meike Wätjen)