Einweihung der Oststadthalle: optimale Bedingungen für Schulen und Vereine
Die neue Oststadthalle am Berliner Platz hat nach den Sommerferien ihren Betrieb aufgenommen. Jetzt wurde sie offiziell eingeweiht. „Schulen und Vereine haben die Halle sehnsüchtig erwartet – seit dem Jahr 2009 hatten wir den Bau auf der Agenda“, so Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Es ist großartig, dass sie jetzt fertig ist und Schulen und Vereinen optimale Bedingungen für Sportunterricht, Training und Wettkämpfe bietet.“ Ludwigsburg bekomme mit der Oststadthalle einen modernen Ort für Sport, Begegnung und Veranstaltungen. Der Bau sei ein Meilenstein, mit dem das Sport- und Freizeitareal in der Oststadt weiter an Attraktivität gewinne.
Die Dreifeld-Sporthalle befindet sich am Berliner Platz – südlich der Kunsteisbahn, in direkter Nachbarschaft zum Stadionbad und zum Ludwig-Jahn-Stadion. Die Schüler*innen der Fuchshofschule und der Justinus-Kerner-Schule erreichen sie nach wenigen Minuten Fußweg und müssen nicht mehr auf andere Hallen im Stadtzentrum ausweichen. In den Abendstunden und an Wochenenden wird die Halle von den Vereinen genutzt. Die gesamte Sporthallensituation der Innenstadt wird durch die Oststadthalle deutlich entlastet.
Der Neubau hat zwei Ebenen, wobei der Zugang zur Halle auf der oberen Ebene erfolgt. Hier befinden sich die Umkleideräume, eine Tribüne mit bis zu 199 Zuschauerplätzen sowie eine kleine Bistro-Ausgabetheke. Auf der unteren Ebene gelangt man zu den drei Sportfeldern, zu Geräteräumen, Lehrerumkleiden und den Besucher-WCs. Die Sportfläche hat eine Gesamtgröße von 27 mal 45 Metern und ist mit Trennvorhängen teilbar. Die beiden Geschosse sind über einen Aufzug barrierefrei miteinander verbunden.
Beim Bau wurde Nachhaltigkeit großgeschrieben: Die Oststadthalle ist in Holz-Hybrid-Weise gebaut. Die Außenfassade der Halle ist mit einer lasierten Holzverkleidung gestaltet und fügt sich harmonisch in die Umgebung der historischen Allee ein. Auf der begrünten Dachfläche ist eine Photovoltaikanlage mit 382 Solarmodulen, einer Gesamtleistung von 172 Kilowattpeak und einem Batteriespeicher mit circa 60 Kilowattstunden installiert. Die Halle wurde an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim angeschlossen.
OB Knecht betont: „Die Halle passt in die Zeit. Denn wir haben ein besonderes Auge auf die Wirtschaftlichkeit geworfen. Nach mehreren Einsparrunden in den städtischen Gremien haben wir eine gute Lösung gefunden.“
Die Baukosten inklusive der Photovoltaikanlage betragen rund 16,98 Millionen Euro. Für das Projekt wurden Fördergelder aus der Sportstättenförderung des Landes Baden-Württemberg sowie aus dem Förderprogramm des Bundes „Klimafreundlicher Neubau – Nichtwohngebäude“ in Höhe von insgesamt 857.000 Euro bewilligt.