Die Sonnenuhr

Ein Zeichen für die Partnerstädte Ludwigsburgs in der grünen Bettlade auf der Karlshöhe

Auch wenn uns Zeitverschiebung und Entfernung trennen, bringen uns gemeinsame Werte, Respekt und das Gespräch immer wieder zusammen.
Die Sonnenuhr steht für langjährige Partnerschaften, die gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg fördern.

Quelle: Werbeagentur Salzer.
Quelle: Werbeagentur Salzer.

Das Zifferblatt der Sonnenuhr

Die arabischen Zahlen am äußeren Rand zeigen die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) an.
Der gelbe Strich mit dem L steht für Ludwigsburg und die wahre Ortszeit, also den Zeitpunkt an dem die Sonne in Ludwigsburg am Höchsten steht, also den wahren Mittag (12 Uhr) an.
Das Schattenwerferdreieck steht genau in Nord-Süd Richtung, im Meridian.
Die inneren Striche mit den Buchstaben zeigen an, wann es in der jeweiligen Partnerstadt
wahrer Mittag ist.
Bei der MEZ handelt es sich um eine standardisierte Zeit aus dem Jahre 1893. Der Referenzlängengrad für die MEZ (15 Grad östliche Länge) ist Görlitz. Wenn es in Görlitz 12 Uhr ist, dann ist es in Ludwigsburg (9 Grad östliche Länge) eigentlich 12 Uhr 24. Die Vereinheitlichung schreibt uns jedoch 12 Uhr vor.
Anhand der MEZ kann man auch ablesen, wieviel Zeitunterschied zwischen den einzelnen Partnerstädten liegt.
Die wahre Sonnenzeit der Sonnenuhr weicht von der standardisierten MEZ um maximal +/ – 16 Minuten ab, da die Zeitgleichung nicht berücksichtigt wird. Die Sonnenuhr geht also immer richtig!      

Gestaltung und handwerkliche Ausführung

Nordseite: Überschrift Städtepartnerschaften und darunter das barocke „L “ das Symbol Ludwigsburgs
Ostseite und Westseite: Auflistung der Partnerstädte mit dem Jahr des Beginns der Partnerschaft
Südseite: Slogan „Ludwigsburg inspiriert“ und QR-Code mit Kurzbeschreibung der Sonnenuhr
Deckfläche: Zifferblatt mit Schattenwerferdreieck im Winkel 49 Grad, dem Breitengrad Ludwigsburgs

Die Mantelflächen sind gestockt, die Nuten und die Deckfläche satiniert.

Gestaltung und Ausführung durch Fa. Heinz Blaschke, Grabmale und Steinwerk seit 1891 in Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg und freundlicher Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie.

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