KUNST. KI. KONTROLLVERLUST
Medienkunst, Start-Up-Kultur, Beats und Begegnung
Rückblick | 31.07.–02.08.2025 | Franck-Areal Ludwigsburg | Freier Eintritt
Vom 31. Juli bis 2. August 2025 wurde das Franck-Areal in Ludwigsburg zu einem dreitägigen Schaufenster für Medienkunst an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft. KUNST.KI.KONTROLLVERLUST brachte künstlerische Forschung, spekulatives Denken und gemeinsames Gestalten zusammen – und zeigte, wie Kreativität, Identität und Kontrolle in Zeiten digitaler Transformation neu verhandelt werden.
Die Werkschau eröffnete am Donnerstag mit einem vielfältigen Ausstellungs- und Installationsprogramm, das analoge Handschriften mit algorithmischen Systemen und persönliche Erfahrungen mit kollektiven Datenströmen verband. Am Freitag stand das KUNST. KI. KOMMERZ – Meet-up der Kreativen Intelligenz im Zentrum, zu dem zahlreiche Gäste aus Kunst, Start-up-Szene und Kulturpolitik kamen. Unter ihnen auch Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht, der gemeinsam mit seinem KI-Avatar das Publikum begrüßte – eine Begegnung zwischen Amt und Algorithmus, die ebenso überraschend wie unterhaltsam war.
Über alle drei Tage hinweg boten Arbeiten wie LIMBO, das unser Erinnern im Zeitalter künstlicher Intelligenz befragte, oder Utopikum, ein Raum für visionäre Zukunftsentwürfe, ebenso intensive Erlebnisse wie der Salon „Auf einen Kaffee mit der KI“, in dem sich zwischen Mokka, Maschine und Menschenbild vielschichtige Gespräche entwickelten. Installationen, Filmscreenings, Gespräche und spontane Begegnungen verwoben sich zu einem offenen Experimentierfeld, in dem Technik und Kunst nicht nur nebeneinanderstanden, sondern sich gegenseitig befragten und herausforderten.
So wurde das Franck-Areal für drei Tage zu einem Ort, an dem Ludwigsburgs Besucher:innen wie auch internationale Gäste erleben konnten, dass die Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz längst keine ferne Zukunftsfrage mehr ist, sondern ein pulsierender Bestandteil unserer Gegenwart.
Medienkunst & Installationen

31.07. - 02.08.2025
L I M B O – Erinnern im Zeitalter generativer KI
Was bleibt von unserer Erinnerung, wenn sie von Maschinen rekonstruiert wird? LIMBO lädt Besucher:innen ein, in einen Raum einzutreten, in dem persönliche Erinnerungsfragmente, KI-generierte Bilder und kollektive Vorstellungen ineinander übergehen. Die Installation nutzt generative künstliche Intelligenz, um visuelle und narrative Erinnerungsräume zu erschaffen – flüchtig, emotional und stets veränderlich.
Die Besucher:innen bewegen sich durch einen digitalen Nebel, in dem vertraute Motive auftauchen, sich verzerren und wieder verschwinden. Was ist real, was nur Projektion? In LIMBO geht es nicht um das Gedächtnis als Archiv, sondern um das Erinnern als Prozess – subjektiv, formbar, verletzlich.

31.07. - 02.08.2025
U T O P I K U M – Visionen in Echtzeit
Eine raumgreifende KI-Installation von Tinkertank, die zur aktiven Mitgestaltung einlädt: Im Utopikum wird das Publikum Teil einer spekulativen Steuerzentrale, in der mithilfe künstlicher Intelligenz alternative Zukünfte live generiert werden. Besucher*innen entwerfen, steuern und transformieren Szenarien, die sich in Echtzeit zu visionären Bildwelten entfalten – zwischen Hoffnung, Möglichkeit und Grenzverschiebung.
Die Installation verbindet die Logik digitaler Systeme mit der Offenheit künstlerischer Imagination. Datenströme, Projektionen und Interaktionsflächen verschmelzen zu einem sich ständig wandelnden Kosmos, in dem jede Entscheidung neue Verzweigungen hervorbringt. So entsteht ein kollektives Experiment zwischen Mensch und Maschine – und eine Einladung, nicht nur mit, sondern auch über die Maschine zu träumen.

31.07. - 02.08.2025
Willkommen in Gaïas Körper.
Sie ist ein Planet, dessen Organe von Menschen bewohnt werden. Diese Menschen leben von den Nährstoffen, die Gaïa ihnen spendet, und verteidigen sie von innen gegen Krankheiten. Doch wenn die Ressourcen knapp werden, versuchen sie, einen neuen Körperplaneten zu erschaffen – indem sie Gaïa selbst zu befruchten suchen.
Die Ausstellung basiert auf Original-Sets dieses Films, in dem Stop-Motion-Techniken wie Replacement Animation und Lasercut-Verfahren ineinandergreifen. Die Installation spielt mit Maßstab und Perspektive und verwebt Texturen, Licht und Klänge, die dem vielschichtigen Sounddesign des Films entspringen.
Gaïa verbindet Körpermetapher und Ökologie zu einer kraftvollen Allegorie über Ausbeutung, Kontrolle und Selbstbestimmung.

31.07. - 02.08.2025
Sensual – Intimität in Bewegung
Sensual erzählt vom zärtlichen Vorspiel zwischen zwei Liebenden. Durch tierische Metaphern werden körperliche Nähe, Wärme und Intimität für die Zuschauer spürbar gemacht.
Die Ausstellung zum Projekt umfasst Hunderte handgemalter Aquarelle, die als kleine und großformatige Originale präsentiert werden. Diese Werke bilden das Fundament für einen Animationskurzfilm, in dem die Gemälde zum Leben erweckt werden. Dabei verschmilzt in der Machart des Films traditionelle, analoge Maltechnik mit modernster KI-Technologie.
Diese intime Arbeit spiegelt die charakteristische Formensprache der Künstlerin wider, die sich auch in zahlreichen weiteren, vom Körper inspirierten Werken zeigt.

31.07. - 02.08.2025
KI.KONTROLL.MESSUNG
Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg (HVF) – mit ihrem Kompetenzzentrum für Digitale Transformation im öffentlichen Sektor – und der Universität Zürich wird hier ein KI-gestütztes Feedback-Tool im Realbetrieb getestet.
Besucher:innen erleben an fünf interaktiven Stationen Künstliche Intelligenz in künstlerischen Installationen – und geben direkt vor Ort über das Tool ihre Eindrücke ein. Ziel ist es, herauszufinden, wie KI genutzt werden kann, um komplexe Rückmeldungen aus öffentlichen Räumen strukturiert, zugänglich und nutzbar zu machen.
Dabei übernimmt KI nicht nur eine auswertende Funktion – sie kann auch unterstützen, blinde Flecken sichtbar machen und neue Denkimpulse geben. Das Projekt erforscht so neue Wege digitaler Partizipation und Kooperation im öffentlichen Raum.

31.07. - 02.08.2025
Entdecke das Franck‑Areal
Die interaktive KI-Werkschau findet mitten im historischen Franck-Areal statt – einer beeindruckenden Industrieanlage mit denkmalgeschützten Hallen, Innenhöfen und Backsteinarchitektur. Einst wurden hier unter dem Namen Franck Kaffee Millionen Dosen Ersatzkaffee produziert – heute ist das Gelände Sinnbild für den strukturellen Wandel der Stadt.
Mitten in Ludwigsburg entsteht hier ein neuer Ort für Kreativität, Bildung und digitale Innovation. Besucher:innen erleben nicht nur KI-Kunst, sondern entdecken zugleich einen sonst kaum zugänglichen Ort im Übergang – zwischen Vergangenheit und Zukunft, Industrie und Ideen. Ein lebendiger Schauplatz, an dem sich Transformation hautnah erleben lässt.

31.07. - 02.08.2025
Dream Paper / a hand made out of bronze on a pedestal
Ausgangspunkt beider Arbeiten ist die Beobachtung, dass sowohl die alten Meister als auch heutige Open-Source-KI-Bildgenerierungstools Schwierigkeiten haben, Hände naturgetreu darzustellen. In ihrer Fotoserie altmeisterlicher Gemälde mit dem Fokus auf Hände erkannten Paula Bothner und Rosa Klingelhöfer eine verblüffende Parallele zu den „glitchigen“ Handdarstellungen in KI-generierten Bildern. Prompts wie „hands holding each other“ führten Anfang 2024 in der Regel zu verzerrten, unnatürlichen Ergebnissen.
Dieses gemeinsame Scheitern von Mensch und Maschine nahmen die Künstlerinnen als Ausgangspunkt, um es mit klassischen Kunstpraktiken zu verbinden. In „Dream Paper“ stellten sie handgeschöpftes Papier aus selbst gesammelten Fasern her – ein bewusster Kontrast zum schnellen, automatisierten Bildgenerierungsprozess. Das darauf siebgedruckte Motiv entstand aus einem mit Renaissance-Gemälden trainierten KI-Programm, wobei das quadratische Detail die analytische Vorgehensweise der KI beim Zerlegen von Bildern in Pixel zitiert.
In „a hand made out of bronze on a pedestal“ überführten Bothner und Klingelhöfer eine von KI generierte, fehlerhafte Handdarstellung in den aufwendigen Prozess des Bronzegusses. So wurde der digitale „Fehler“ in eine greifbare, dreidimensionale Form übersetzt.
Beide Werke verschmelzen alte und neue Verfahren zu hybriden Kunstformen und untersuchen die Grenzen wie auch das Potenzial einer Brücke zwischen digitaler Technologie und analogem Handwerk.
Paula Bothner, Rosa Klingelhöfer
Programm-Highlights
Drei Tage lang wurde das Franck-Areal zum Treffpunkt für Kunst, KI und Begegnung. KUNST.KI.KONTROLLVERLUST bot nicht nur Ausstellungen und Installationen, sondern auch ein vielseitiges Rahmenprogramm: geführte Touren durch die Werkschau, offene Bühnen für kreative Ideen, entspannte Netzwerk-Momente bei Kaffee oder Drinks – und Abende, die bei DJ-Sets und spontanen Partys unter freiem Himmel ausklangen.
Ob beim Entdecken neuer Medienkunstwerke, im Gespräch mit Künstler:innen und Expert:innen oder beim Tanzen zwischen Industriearchitektur und Sommerluft – an diesen drei Tagen ging es um Austausch, Inspiration und das gemeinsame Erleben von Kunst im digitalen Zeitalter.
Drei Programm-Highlights sind hier zusammengefasst.
KUNST. KI. KOMMERZ – Meet-up der Kreativen Intelligenz | Freitag, 1. August 2025 | Ab 17 Uhr
Das Meet-up der Kreativen Intelligenz war eine Koproduktion des Fachbereichs Kunst und Kultur und der Wirtschaftsförderung der Stadt Ludwigsburg – ein Abend, der Kunst, Technologie und Unternehmertum auf einer Bühne vereinte.
Eröffnet wurde er von einem besonderen Gast: dem KI-Avatar von Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht, entwickelt von Clair Bötschi. Souverän begann der Avatar seine Rede – bis er scheinbar die Kontrolle verlor. In diesem Moment trat der echte Oberbürgermeister auf die Bühne, übernahm das Wort und vollendete die Begrüßung. Ein humorvoller und pointierter Auftakt, der Co-Kreation und Innovationsgeist aus der Verwaltung erlebbar machte.
Anschließend eröffnete Jan Pinkava, Director des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg, den Abend offiziell und betonte die Bedeutung des kreativen Dialogs zwischen Kunst und Technologie.
Es folgte die Open Stage, bei der Start-ups, Unternehmen und Kreative ihre KI-Projekte präsentierten – moderiert von Max Höllen und Clair Bötschi. In diesem offenen Format entstanden neue Kontakte, spontane Kooperationen und intensive Gespräche über die Zukunft kreativer Wertschöpfung.
Auf einen Kaffee mit der KI | Samstag, 2. August 2025 | ab 17 Uhr
Am Samstag feierte Fortune Coffee seine offizielle Premiere – im Rahmen des künstlerisch-performativen Salons „Auf einen Kaffee mit der KI“ im Franck-Areal in Ludwigsburg, dem historischen Standort der ehemaligen Karo-Kaffeefabrik. An einem Ort, an dem einst tonnenweise Kaffeesatz produziert wurde, kehrte er nun als Medium für digitale Wahrsagung zurück.
Kuratiert von Clair Bötschi (Künstler und Referent für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Ludwigsburg) verband der Abend inszenierte Kaffeesatzlesung mit offenen Gesprächen über Zukunft, Technologie und Selbstbilder. Auf der Bühne las die Maschine den Kaffeesatz exklusiv für fünf Gäste – während diese mit dem Künstler über Visionen, persönliche Erfahrungen und die Macht der Deutung sprachen: Anna Brinkschulte (Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg), Denis Bury (Leiter des Strafvollzugsmuseums Ludwigsburg), Prof. Dr. Birgit Schenk (Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen), Dr. Harald Reh (Oberstleutnant d.R., Militärgeschichtliche Gesellschaft Ludwigsburg) und Johannes May (Tinkertank).
So entstand ein vielschichtiger Dialog zwischen Ritual und Technologie, zwischen Wahrsagung und wissenschaftlicher Analyse – manchmal augenzwinkernd, manchmal ernst, immer mit der Frage, wie KI unsere Selbstbilder verändert.
Fortune Coffee entwickelt sich seitdem stetig weiter – mit neuen Formaten, verschiedenen Lesungsarten und Experimenten an der Schnittstelle von Performance, Interaktion und digitaler Kultur. Mehr zum KI-ORAKEL: https://fortunecoffee.app/
Drink & Draw | Samstag, 2. August 2025 | ab 16 Uhr
Am Samstagnachmittag verwandelte sich die industrielle Architektur des Franck-Areals in ein offenes Atelier. Drink & Draw lud zum entspannten Zeichnen inmitten von Backstein, Stahlträgern und sommerlichem Licht ein – offen für alle, ob Profi, Skizzen-Fan oder spontane:r Zufallszeichner:in.
Über 30 Zeichner:innen aus Stuttgart und Ludwigsburg folgten der Einladung. Für besondere Inspiration sorgten extra verkleidete Models, deren Posen und Kostüme die Fantasie anregten und den Raum mit Geschichten füllten.
Bei kühlen Drinks und bereitgestelltem Material entstand eine konzentriert-lockere Atmosphäre, in der nebeneinander gearbeitet, gelacht und Ideen geteilt wurden. Der Ort selbst wurde zur Inspirationsquelle: die rauen Oberflächen, die weiten Hallen, das Spiel von Licht und Schatten – und vielleicht auch die Nähe zu den KI-Installationen, die den Blick auf das Zeichnen subtil veränderten.
So wurde der Nachmittag zu einem kreativen Warm-up für den Abend, das Gemeinschaft und künstlerische Spontaneität in den Mittelpunkt stellte.
Programm Donnerstag / Freitag / Samstag
KUNST. KI. KONTROLLVERLUST läuft an allen drei Tagen jeweils von 17 (16) bis 23 Uhr auf dem Franck-Areal in Ludwigsburg. Das Programm verbindet laufende Ausstellungen und interaktive Installationen mit punktuellen Formaten wie Performances, Führungen, Musik und Gesprächen. Jeder Tag setzt eigene inhaltliche Akzente – von künstlerischer Kreation über kreative Ökonomie bis hin zu spekulativen Salons mit Maschinen. Die dauerhaften Programmpunkte sind an allen Tagen durchgehend zugänglich. Zusätzlich gibt es pro Tag wechselnde Highlights und besondere Aktionen. Hier gibt’s den Überblick:
Donnerstag, 31. Juli 2025 | 17–23 Uhr
KUNST. KI. KREATION – Afterwork & Semester-Closing zwischen Medienkunst und Live-DJ.
Der Auftakt von KUNST. KI. KONTROLLVERLUST beginnt mit Beats, Begegnungen und bewegten Bildern. In entspannter Afterwork-Atmosphäre öffnet das Areal für erste Einblicke in aktuelle Medienkunst – begleitet von Hip-Hop-Sounds, Drinks und offenen Türen.
Programmpunkte:
17–23 Uhr: Medienkunst Projekte: Limbo, Utopikum, Gaïa, Sensual, Dream Paper
17–22 Uhr: Blockparty mit Hip-Hop-DJ-Sets an der Outdoor-Bar Hi.Francky
Freitag, 1. August 2025 | 16–23 Uhr
KUNST. KI. KOMMERZ – Meet-up der Kreativen Intelligenz
Das Meet-up der Kreativen Intelligenz bringt Menschen aus Kunst, Technologie und Unternehmertum zusammen, um neue Impulse an der Schnittstelle von Kultur und KI zu setzen. Im Fokus stehen der kreative Umgang mit künstlicher Intelligenz, innovative Geschäftsmodelle sowie die Rolle künstlerischer Praxis im digitalen Wandel. Ziel ist es, den Austausch zwischen Start-up-, Kultur- und Kreativszene in Ludwigsburg zu fördern, Netzwerke zu stärken und gemeinsam über die Zukunft kreativer Wertschöpfung nachzudenken. Gleichzeitig soll Ludwigsburg als Ort sichtbar werden, an dem kreative und digitale Innovationen Hand in Hand gehen – ein Labor für neue Allianzen zwischen Kunst und Technologie. Mit überraschenden künstlerischen und menschlichen Intelligenzen, Führungen, Open Stage und Live-DJ-Set.
Programmpunkte:
16–23 Uhr: Medienkunst Projekte: Limbo, Utopikum, Gaïa, Sensual, Dream Paper
17:00 Uhr: Offizielles Opening mit menschlichen und künstlichen Intelligenzen
Ab 17:30 Uhr: Open Stage für KI Projekte (Start-ups, Unternehmen, Kreative) + Networking
19:00 Uhr: Führung durch die Werkschau
20–22 Uhr: Live-DJ-Set unter freiem Himmel
Samstag, 2. August 2025 | 16–23 Uhr
KUNST. KI. KAFFEE – Inspiration für alle
In entspannter Atmosphäre laden interaktive und audiovisuelle Projekte zum Verweilen, Mitmachen und Erkunden ein: Medienkunst trifft auf Maschinendenken, analoge Zeichnung auf digitale Systeme, Gespräch auf performative Formate.
Der performative Salon „Auf einen Kaffee mit der KI“ lädt zu ungewöhnlichen Gesprächen über künstliche Intelligenz, Öffentlichkeit und Zukunft ein. Ab 17 Uhr mit dabei:
- Anna Brinkschulte, Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg – über KI als Erzählerin und Narrative der Zukunft
- Denis Bury, Strafvollzugsmuseums Ludwigsburg – über digitale Gefängnisse und algorithmische Urteile
- Prof. Dr. Birgit Schenk, Hochschule für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg – über KI in der Verwaltung und die Frage, wem Systeme dienen
- Dr. Harald Reh, Oberstleutnant d.R., Militärhistorische Gesellschaft Ludwigsburg – über KI im Kontext von Strategie und Krieg
- Johannes May, Tinkertank Ludwigsburg – über Co-Kreation, Bildung und Kreativität
Programmpunkte:
16–23 Uhr: Medienkunst Projekte: Limbo, Utopikum, Gaïa, Sensual, Dream Paper
16–18 Uhr: Drink & Draw – Offene Zeichen-Session im industriellen Ambiente
17–19 Uhr: Auf einen Kaffee mit der KI – Performative Wahrsagung & Gesprächssalon
17 Uhr & 19 Uhr: Führungen durch die Werkschau
Über die Veranstalter
KI. KUNST. KONTROLLVERLUST ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereich Kunst und Kultur der Stadt Ludwigsburg, Wirtschaftsförderung der Stadt Ludwigsburg und dem Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg. Projektleitung Stadt Ludwigsburg Daniela Raab - Artistic Production Lead Stadt Ludwigsburg Herr Clair Bötschi. Projektleitung Wirtschaftsförderung Max Höllen. Projektleitung Animationsinstitut Benedikt Kaffai. Creative Lead Dramaturgie Animationsinstitut Anna Brinkschulte. Technik: LAUTMACHER. Design: Ole Bornitz und Samuel Lewek
Kooperationspartner:
Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen (Kompetenzzentrum für Digitale Transformation im öffentlichen Sektor) gemeinsam mit der Universität Zürich (Information Management Research Group) / Lautmacher Veranstaltungstechnik / TinkerTank / Hi.Francky / Raum80