E-Mobilität in Ludwigsburg
Ludwigsburg fördert alternative Antriebskonzepte wie die Elektro-Mobilität. Dazu wird unter anderem die E-Ladestruktur kontinuierlich ausgebaut. Zu den bereits vorhandenen Lademöglichkeiten im Stadtgebiet kommen in den nächsten Jahren stetig weitere dazu.
Aktuelles
E-Auto-Förderung 2026
Informationen zur E-Auto-Förderung 2026 finden Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
Hier geht es zur E-Auto-Förderung 2026.
Mit Elektroantrieb durch die Stadt
Wo finde ich in Ludwigsburg öffentliche Ladestationen?
In Ludwigsburg gibt es knapp über 280 öffentlich-zugängliche Ladepunkte (Stand: April 2024). Diese werden kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Genaue Infos zu den Standorten finden Sie in der nachfolgenden Übersicht.
Gibt es in den Parkhäusern Ladepunkte?
In sämtlichen Parkierungsanlagen gibt es Lademöglichkeiten.
Genaue Infos finden Sie in der nachfolgenden Übersicht:
Detaillierte Informationen zu den Lademöglichkeiten innerhalb der Parkierungsanlagen finden Sie auf der jeweiligen Homepage der Parkierungsanlage.
Mehr Informationen zu den Lademöglichkeiten in den Parkhäusern der SWLB finden Sie auf der Homepage der SWLB.
Darf ich mit meinem Elektrofahrzeug im öffentlichen Straßenraum kostenlos parken?
Darf ich Ladekabel über Gehwege verlegen?
An wen kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?
Bei Fragen zur E-Mobilität in Ludwigsburg wenden Sie sich bitte an: emobilitaet@ludwigsburg.de
Antragsverfahren für Anbieter von E-Ladesäulen
Um für eine ausreichende Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge zu sorgen, gibt es nun ein Antragsverfahren zur Einrichtung öffentlicher Ladeinfrastruktur.
Weitere Informationen zur E-Mobilität
Ist ein Elektroauto für mich das Richtige?
Sie wollen wissen, ob sich ein Elektroauto für Sie lohnt? Aufgrund von Steuererleichterungen, steigenden Kraftstoffpreisen, Preissenkungen aufgrund des steigenden Absatzes und Förderungen sind Elektrofahrzeuge trotz eines höheren Listenpreises häufig unterm Strich günstiger als vergleichbare Verbrenner.
Hier geht's zum Kostenrechner für Elektrofahrzeuge
Wie ist der CO2-Ausstoß von Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern?
Die Umweltwirkungen von Elektrofahrzeugen werden häufig diskutiert. Für eine sachgerechte Bewertung betrachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs. Dazu zählen die Herstellung, die Nutzung sowie das spätere Recycling.
Studien zeigen, dass Elektroautos bei der Produktion zunächst höhere Treibhausgasemissionen verursachen als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Hauptgrund hierfür ist die Herstellung der Antriebsbatterie. Während der Nutzung gleichen Elektrofahrzeuge diesen anfänglichen Nachteil jedoch durch ihre höhere Energieeffizienz und die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien aus.
Nach aktuellen Untersuchungen verursachen batterieelektrische Fahrzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus deutlich geringere Treibhausgasemissionen als vergleichbare Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Der Zeitpunkt, ab dem ein Elektroauto klimafreundlicher ist, hängt unter anderem von der Fahrzeuggröße, der Batteriekapazität, dem Strommix und der jährlichen Fahrleistung ab. Bei vielen Fahrzeugen wird dieser Punkt bereits nach einigen zehntausend Kilometern erreicht.
Mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien verbessert sich die Klimabilanz von Elektrofahrzeugen kontinuierlich, da sowohl die Batterieproduktion als auch der Fahrbetrieb zunehmend mit emissionsärmerem Strom erfolgen.
Kann ich einen Antrag auf Installation einer öffentlichen Ladesäule vor meinem Haus stellen?
Eine Beantragung von bestimmten Standorten von Ladestationen im öffentlichen Straßenraum ist aktuell nicht möglich. Gerne dürfen Sie uns Ihren Bedarf melden emobilitaet@ludwigsburg.de und wir werden ihn beim nächsten Antrags- und Vergabeverfahren beachten.
Kann ich selbst eine private Ladestation auf öffentlichen Stellplätzen errichten?
Hierzu erhalten wir viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern. Leider ist es in Baden-Württemberg nicht gestattet Flächen aus dem öffentlichen Straßenraum dauerhaft zur privaten Nutzung zur Verfügung zu stellen. Die persönliche Nutzung von Behindertenparkplätzen stellt eine Ausnahme dar.
Deshalb empfehlen wir Ihnen die Installation einer privaten Lademöglichkeit, sowie die Nutzung der öffentlichen Ladeinfrastruktur.
Ich wohne zur Miete - kann ich mir eine private Lademöglichkeit installieren?
Mieterinnen und Mieter sollten sich zunächst an ihre Vermieterin bzw. ihren Vermieter wenden. Die Installation einer privaten Ladestation ist grundsätzlich möglich, muss jedoch mit den Eigentümerinnen und Eigentümern beziehungsweise der Wohnungseigentümergemeinschaft abgestimmt werden. Die Kosten für die Installation werden in der Regel von der antragstellenden Person getragen.
In Mehrfamilienhäusern empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
- Vermieter und gegebenenfalls weitere Eigentümer informieren.
- Geeignete Ladelösung auswählen und die geplante Maßnahme vorbereiten.
- Antrag auf Installation einer Lademöglichkeit stellen.
- Beschlussfassung durch die Wohnungseigentümergemeinschaft.
- Installation der Ladeeinrichtung durch einen Fachbetrieb.
Lohnt sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage, um mein Elektroauto zu laden?
Die Kombination aus Photovoltaikanlage und Elektroauto kann besonders sinnvoll sein. Der selbst erzeugte Solarstrom kann sowohl zum Laden des Fahrzeugs als auch für den Stromverbrauch im Haushalt genutzt werden.
Dadurch lassen sich die Energiekosten reduzieren und der Anteil erneuerbarer Energien im Alltag erhöhen. Wie schnell sich eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich amortisiert, hängt unter anderem von der Anlagengröße, den Investitionskosten, dem Eigenverbrauch sowie den Strompreisen ab.
Fördermöglichkeiten beim Kauf von Elektrofahrzeugen
Informationen zu Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg sind auf der Seite des Verkehrsministeriums und in der Förderdatenbank der Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg.
Informationen zur E-Auto-Förderung 2026 finden Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
Fördermöglichkeiten beim Neubau oder Immobilienkauf
Wer ein Elektroauto nutzt oder künftig nutzen möchte, kann die passende Ladeinfrastruktur bereits bei einem Neubau oder Immobilienkauf mitdenken. Die frühzeitige Planung von Leitungen, Stromanschlüssen und Ladepunkten ist in der Regel einfacher und kostengünstiger als eine spätere Nachrüstung.
Je nach Vorhaben können außerdem Förderprogramme von Bund, Ländern, Kommunen oder Energieversorgern für Maßnahmen wie Ladeinfrastruktur, Photovoltaikanlagen oder Energiespeicher zur Verfügung stehen. Sie machen die Umsetzung im privaten besonders attraktiv. Da Förderbedingungen regelmäßig angepasst werden, empfiehlt sich eine frühzeitige Information über aktuelle Förderangebote.
Weitere Informationen finden Sie hier:
- Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
- Verkehrsministerium
- Förderdatenbank der Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg
Vorteile für Ludwigsburger Unternehmer
Die Umstellung auf Elektromobilität kann für Unternehmen wirtschaftliche Vorteile bieten. Neben geringeren Energie- und Wartungskosten bestehen unter bestimmten Voraussetzungen auch steuerliche Vergünstigungen für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur. So sind reine E-Fahrzeuge voraussichtlich 31. Dezember 2035 von der Kfz-Steuer befreit.
Stellen Arbeitgeber ihren Beschäftigten das Laden von Elektrofahrzeugen oder Pedelecs am Arbeitsplatz kostenlos zur Verfügung, können hierfür steuerliche Erleichterungen gelten. Die jeweils aktuellen Regelungen sollten im Einzelfall geprüft werden.
Zudem unterstützen Bund, Länder und weitere Institutionen den Ausbau der Elektromobilität regelmäßig durch Förderprogramme. Diese können beispielsweise die Anschaffung von Fahrzeugen, den Aufbau von Ladeinfrastruktur oder weitere Maßnahmen zur Elektrifizierung von Fuhrparks umfassen.
Informationen zu aktuellen Fördermöglichkeiten in Baden-Württemberg finden Sie auf der Website des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg sowie in der Förderdatenbank der Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW).
Jährlicher Bonus über den Verkauf der THG-Quote
Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ist ein gesetzliches Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor. Halterinnen und Halter von vollelektrischen Fahrzeugen können die durch ihr Fahrzeug eingesparten Emissionen vermarkten und erhalten dafür eine jährliche Prämie. Plug-in-Hybridfahrzeuge sind nicht förderfähig.
Die Vermarktung erfolgt in der Regel über sogenannte Pooling-Anbieter. Diese bündeln die THG-Quoten vieler Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter und verkaufen sie an quotenverpflichtete Unternehmen. Für die Teilnahme ist üblicherweise lediglich die Registrierung beim Anbieter sowie der Nachweis der Fahrzeugzulassung erforderlich.
Die Höhe der Prämie richtet sich nach den jeweiligen Marktbedingungen und kann jährlich variieren. Ein Vergleich verschiedener Anbieter kann daher sinnvoll sein.