Herausforderung Pflege und Beruf

Das Netzwerk

2011 wurde das Netzwerk Pflege und Beruf gegründet. Initiatoren waren Gleichstellungsbeauftragte und Beauftragte für Chancengleichheit aus Ämtern und Behörden in Stadt und Landkreis Ludwigsburg. Unterstützung erhielten sie von Fachkräften aus dem Bereich der Altenarbeit und Pflege.

Ziel des Netzwerkes ist es, „Pflege und Beruf“ in Unternehmen und Behörden, zwischen Frauen und Männern sowie zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten zum Thema zu machen.

Partner

Stadt Ludwigsburg
Gleichstellungsbeauftragte

07141 910-2908

Landkreis Ludwigsburg
Gleichstellungsbeauftragte

07141 144-40385

Pflegestützpunkt Ludwigsburg

07141 910-3123

Landkreis Ludwigsburg
Altenhilfe Fachberatung

07141 144-2463

Agentur für Arbeit Ludwigsburg
Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

07141 137428

Kliniken RKH Ludwigsburg
Pflegeberatung

07141 9963031

Unsere Motivation

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland steigt an. Ende 2017 waren es 3,4 Millionen Menschen. Davon werden 76 Prozent zu Hause versorgt. Auch wenn der Prozentsatz der pflegenden Männer steigt, wird der überwiegende Anteil der Sorgearbeit von Frauen übernommen. Auch der Anteil derjenigen, die neben der Sorgearbeit erwerbstätig sind, steigt kontinuierlich.

Es ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und Aufgabe, dass alle Menschen in den jeweiligen Lebensphasen und -situationen die Unterstützung finden, die sie benötigen, um diese Herausforderung bewältigen zu können. 

Grundlage unserer Arbeit

Die Vernetzung der Gleichstellungsbeauftragten und Beauftragten für Chancengleichheit, der Pflegestützpunkte, der Pflegeberatung des Klinikums und der Altenhilfe-Fachberatung des Landkreises ist ein Gewinn. Wir lernen voneinander, erreichen mehr Menschen und das Thema erfährt mehr Aufmerksamkeit. 

  • Die Herausforderung von Pflege und Beruf beschäftigt viele Menschen. Der Bedarf nach Beratung, Austausch und Information ist groß. 
  • Für uns beginnt die Sorgearbeit für Angehörige lange bevor die körperliche Pflege erforderlich ist; dazu gehört beispielsweise die Unterstützung bei Bankgeschäften und Behördengängen, die Begleitung bei Arztbesuchen ebenso wie die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen.
  • Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf erfordert vielfältige Informationen verschiedener Zielgruppen, zum Beispiel über Arbeitszeitmodelle und Ausbildung in Teilzeit.
  • Beratungsangebote und Best Practice-Beispiele sollen bekannter werden.
  • Sorgearbeit im Ehrenamt, im privaten Umfeld oder im Beruf verdient mehr Anerkennung.

Unser Angebot

Das Netzwerk Herausforderung Pflege und Beruf verknüpft verschiedenen Fachperspektiven und Zielgruppen. Jährlich organisieren wir Veranstaltungen mit Fachvorträgen und guten Beispielen aus der Praxis. Schwerpunkte sind:

  • Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
  • Schulungskonzepte
  • Informationen zu Angeboten
  • Anlauf- und Beratungsstellen

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