Stadt Ludwigsburg beteiligt sich an Katastrophenschutzübung des Landkreises
Am Freitag, 3. Juli, und Samstag, 4. Juli 2026, beteiligt sich die Stadt Ludwigsburg an der landkreisweiten Katastrophenschutzübung „Familia Communalis“. Die Übung wird vom Landkreis Ludwigsburg organisiert und dient dazu, die Zusammenarbeit von Landkreis, Städten und Gemeinden sowie die Abläufe in außergewöhnlichen Schadenslagen zu erproben.
Im Mittelpunkt stehen die Arbeit der kommunalen Krisenstäbe sowie die Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsstab des Landkreises. Darüber hinaus werden Notfalltreffpunkte und Katastrophenschutz-Leuchttürme als Anlaufstellen für die Bevölkerung beübt.
Ausgangspunkt des Übungsszenarios ist eine schwere Orkanlage mit anschließendem flächendeckendem Stromausfall. Ziel ist es, Verwaltungsabläufe, Entscheidungsprozesse und Kommunikationswege unter erschwerten Bedingungen zu testen und weiter zu verbessern.
„Wenn es darauf ankommt, muss alles sitzen – die Abläufe, die Kommunikation, das Vertrauen ineinander. Genau dafür üben wir: damit wir im Ernstfall schnell, gemeinsam und verlässlich handeln können. Eine solche Übung mit dem Landkreis und den beteiligten Kommunen ist kein Pflichtprogramm – sie ist echte Verantwortung gegenüber den Menschen in unserer Stadt", sagt Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz.
Im Rahmen der Übung wird auch über die Warn-App NINA eine Testwarnung versendet. Diese ist ausdrücklich Teil der Übung – für die Bevölkerung besteht keine Gefahr und es liegt keine reale Schadenslage vor.
Die Stadt Ludwigsburg bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für mögliche wahrnehmbare Übungsmaßnahmen und dankt für das Interesse am Bevölkerungsschutz.