Statistische Auswertungen und Wählerbefragung in Ludwigsburger Wahllokalen
Bei der Landtagswahl am Sonntag, 8. März, ist die Stadt Ludwigsburg mit zwei Urnen-Wahlbezirken in die so genannte repräsentative Wahlstatistik einbezogen: Im Wahllokal „Oststadtschule Grundschule II“ und im Wahllokal „Mehrgenerationenhaus Grünbühl-Sonnenberg“ werden besondere Stimmzettel verwendet. Aus diesen ist das Geschlecht und die Geburtsjahresgruppe der Wähler*innen zu erkennen. Andere Stimmzettel sind in diesem Wahllokal nicht zugelassen. Ein Briefwahlbezirk in Eglosheim ist ebenfalls in die repräsentative Wahlstatistik einbezogen.
Die Ergebnisse dieser Wahlbezirke werden am Abend des Wahltags wie in allen anderen Wahlbezirken ermittelt. Die Unterscheidungsmerkmale auf den Stimmzetteln spielen dabei keine Rolle. Sie werden erst später durch das Statistische Landesamt in Stuttgart ausgewertet. Der städtische Fachbereich Bürgerdienste versichert, dass durch die statistische Auszählung das Wahlgeheimnis nicht verletzt wird. Das Verfahren ist im Wahlstatistikgesetz geregelt.
Außerdem führen zwei Meinungsforschungsinstitute vor Ludwigsburger Wahllokalen Wählerbefragungen durch: die Forschungsgruppe Wahlen vor dem Wahllokal in der Kindertageseinrichtung Vaihinger Straße sowie vor dem Evangelischen Pfarramt Hoheneck und Infratest dimap vor dem Wahllokal „Justinus-Kerner-Schule I, Mensa 1“ sowie der Evangelischen Hochschule. Im Rahmen der Wahltagsbefragung werden Wähler*innen nach ihrem Wahlgang gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Die Befragung zur Wahl ist freiwillig und anonym.