Verbesserung der Hygieneversorgung durch Latrinen

Foto: Moukaila Compaoré
Foto: Moukaila Compaoré
Foto: Moukaila Compaoré

Herausforderung

Der Zugang zu Sanitäranlagen ist in vielen Dörfern rund um Kongoussi eingeschränkt. Dadurch besteht die Gefahr, dass Trinkwasserquellen verunreinigt werden und sich Krankheiten leichter ausbreiten. Die Verbesserung der hygienischen Bedingungen ist daher ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Gesundheit und Umwelt.

Maßnahme

Um die hygienischen Bedingungen in den Dörfern zu verbessern und das Grundwasser zu schützen, wurden spezielle Latrinen errichtet. Sie verhindern, dass Fäkalien unkontrolliert in die Umwelt gelangen, und tragen so dazu bei, die Ausbreitung von Krankheiten zu reduzieren. Gleichzeitig ermöglichen die Anlagen eine nachhaltige Weiterverwertung der anfallenden Stoffe. Aus den Fäkalien wird Dünger gewonnen, der gemeinsam mit Biokohle aus Pflanzenresten in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Dadurch werden die Böden verbessert, die Fruchtbarkeit erhöht und die Erträge auf natürliche Weise gesteigert.

Das Projekt verbindet somit Gesundheitsvorsorge, Umweltschutz und nachhaltige Landwirtschaft und schafft einen mehrfachen Nutzen für die Bevölkerung vor Ort.

Ergebnisse

  • 40 umweltschonende Latrinen
  • Bessere Hygieneversorgung in den Dörfern
  • Herstellung von Biodünger für die Landwirtschaft

Kosten und Finanzierung

  • 47.000 Euro
  • 90 % Engagement Global, 10 % Stadt Ludwigsburg 
  • Förderprogramm FKKP

SDGs

Das Projekt leistet einen Beitrag zu folgenden Sustainable Development Goals:

Zur Seite Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen SDG6
zur Seite Handeln für den Klimaschutz
zur Seite Leben an Land SDG 15
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