Vorsicht beim Verkauf von Gold und Luxusartikeln
Die Goldpreise steigen – für viele Bürger*innen kann dies ein Anlass sein, über den Verkauf von Gold oder anderen Wertgegenständen nachzudenken. Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Ludwigsburg rät in diesem Zusammenhang jedoch zu besonderer Vorsicht bei der Wahl des Ankaufsbetriebs.
Immer wieder wird in Zeitungen oder über Flyer für befristete Aktionen zum Ankauf von Pelzen oder anderen Luxusartikeln geworben. Oft findet sich im Kleingedruckten dann der Hinweis, dass der Pelz- oder Warenankauf nur in Verbindung mit einem Goldankauf erfolgt. Hier sollte man besonders aufmerksam sein.
Häufig handelt es sich dabei um kurzfristig tätige Reisegewerbetreibende. Für ihre meist nur wenige Tage andauernde Geschäftstätigkeit werden temporär Räumlichkeiten in Hotels, Gaststätten oder leerstehenden Gewerbeimmobilien angemietet. Die Ausstattung ist dabei oftmals sehr schlicht. Zu beachten ist: Im Reisegewerbe ist der Goldankauf grundsätzlich nicht erlaubt. Zudem kommt es immer wieder vor, dass Vermieter*innen der genutzten Räume oder beauftragte Druckereien ihre Rechnungen nicht bezahlt bekommen.
Die Stadt Ludwigsburg empfiehlt daher, entsprechende Anbieter*innen sorgfältig zu prüfen und sich vorab über das Unternehmen zu informieren. Im Zweifel sollte ein zweites Angebot eingeholt werden. Schmuck oder Gold sollte niemals ohne schriftlichen Nachweis zur Ansicht oder Prüfung aus der Hand gegeben werden. Zudem sollte beim Verkauf nach Möglichkeit auf einer sofortigen Barauszahlung bestanden werden.
Mit Gold lässt sich viel Geld verdienen, das wissen auch unseriöse Gewerbetreibende. Die Stadt Ludwigsburg appelliert daher an alle Bürger*innen, achtsam zu sein und sich vor möglichen Betrugsversuchen zu schützen.