Karlskaserne

Hindenburgstraße 29/1, 71638 Ludwigsburg


Einbau Künstlergarderoben

Projektdaten

Bauherrin/Bauherr: Stadt Ludwigsburg
Entwurf, Planung und Bauleitung: Stadt Ludwigsburg, Fachbereich Hochbau und Gebäudewirtschaft
Baukosten: circa 320.000 Euro
Bauzeit: Oktober 2018 bis Oktober 2020

Projektbeschreibung

Kunstzentrum Karlskaserne

Schwerpunkt des Kunstzentrums Karlskaserne ist die künstlerische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Bildende Kunst. Ergänzend gibt es Kurse und Workshops für Erwachsene sowie einen Aufführungs- und Gastspielbereich für alle Generationen. Damit die Gebäudeanlage den Anforderungen gerecht wird, wurde ein Maßnahmenkatalog erstellt. Die wichtigsten Punkte daraus wurden vom Ausschuss für Bauen, Technik und Umwelt beschlossen und bedingt durch die aktuelle Haushaltslage nur in reduzierter Form ausgeführt.

Umsetzung der Maßnahmen in Absprache mit der Denkmalbehörde

Umgesetzt wurde die Erneuerung der Bühne, die Schaffung von Umkleiden und Lagerflächen für die Reithalle im Erdgeschoss. Der Dachraum wurde zur Aufbewahrung des Bühnenfundus ausgebaut. Im ehemaligen Munitionsschuppen fanden die Staplergarage und Lagerflächen ihren Platz. Um dies durchführen zu können, wurde im ehemaligen Heizungsraum ein Kamin abgerissen, Teile der Klinkerfassade ersetzt und der Boden des ehemaligen Heizungsraums um einen Meter aufgefüllt.

In Absprache mit der Denkmalbehörde wurden historische Türen, Tore und Fenster ersetzt. Eine neue Treppe musste eingebaut werden, um vom Erdgeschoss ins Dachgeschoss gelangen zu können. Holzbalkendecken wurden ertüchtigt bzw. aufgedoppelt und neue Unterzüge eingebracht.
Teile des Daches wurden gedämmt und auf den heutigen energetischen Standard gebracht. Um die gewünschten Raumaufteilungen realisieren zu können, mussten neue Wände eingezogen werden. 

Die Arbeiten wurden in Zeiten ausgeführt, in denen in der Reithalle keine Aufführungen oder Proben erfolgten. Dadurch konnte der Probenbetrieb störungsfrei stattfinden. Nur beim Einbau der neuen Bühne kam es zu einer vorübergehenden Schließung der Reithalle.